Donnerstag, 9. März 2017

9. Anbetung


Brot vom Himmel

V: Gelobt und gepriesen sei ohne End
A: Jesus Christus im heiligsten Sakrament.

V: Herr Jesus Christus, mehr als Deine gnadenvolle Nä­he, mehr noch als die Vergegenwärtigung Deines Kreu­zesopfers wolltest Du uns in diesem heiligen Sakrament schenken. Zu einem jeden von uns willst Du selber kom­men, um ihm ganz persönlich die Gnaden Deines Erlö­sungsopfers mitzuteilen. Darum hast Du hier die Gestalt unserer alltäglichen Nahrung angenommen, um Dich so innig, wie es nur denkbar ist, mit uns zu vereinigen. Als Brot des Lebens willst Du zu uns kommen.
A: Du bist das lebendige Brot, / das vom Himmel herab­gekommen ist / und der Welt das Leben spendet.

V: Du hast gesagt: «Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch für das Leben der Welt. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben, und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tage. Denn mein Fleisch ist wirklich eine Speise, und mein Blut ist wirk­lich ein Trank» (Joh 6,51.54-55).
A: Herr, dies Geheimnis ist groß, / Du hast Worte des ewigen Lebens.

V: Brot vom Himmel hast Du uns gegeben,
A: das alle Erquickung in sich birgt.

V: Herr Jesus Christus, in unbegreiflicher Liebe bist Du hier in diesem Sakrament unsere Speise geworden. Ge­währe uns, dass wir Dich immer würdig empfangen, da­mit Du uns einmal auferweckst am Jüngsten Tage, wie Du es verheißen hast. Der Du lebst und herrschest in alle Ewigkeit. A: Amen.

V: Gelobt und gepriesen sei ohne End
A: Jesus Christus im heiligsten Sakrament. V: Ehre sei ... A: Wie im Anfang ...


Anbetung

V: Sei gegrüßt, Du heiligstes Sakrament, Du wahres Himmelsbrot, Du Brot, das lebt und Leben spendet.
A: Gelobt und gepriesen sei das Allerheiligste Sakrament des Altares.

V: Sei gegrüßt, Du unbegreifliches Geheimnis, Du Ge­heimnis der Liebe Christi, Du Reichtum seiner Kirche.
A: Gelobt und gepriesen...

V: Sei gegrüßt, Du Speise der Kinder Gottes, Du Brot der lungernden, Du Wegzehrung der Sterbenden.
A: Gelobt und gepriesen...

V: Sei gegrüßt, Du Leib des Herrn, Du Opfergabe für meine Sünden, dahingegeben auf dem Altar des Kreuzes.
A: Gelobt und gepriesen...

V: Sei gegrüßt, Du Band des Friedens und der Liebe.
A: Gelobt und gepriesen...

V: Sei gegrüßt, Du unser Herr Jesus Christus, als Gott und Mensch wahrhaft zugegen in diesem Sakrament.
A: Gelobt und gepriesen...

V: Mit allen Engeln, mit allen Deinen Heiligen, mit allen, die an Deinen Namen glauben, beten wir Dich an:
A: Gelobt seist Du, Herr Jesus Christus, / im Sakrament Deiner Liebe. Amen. V: Ehre sei ... A: Wie im Anfang ...

 Der hl. Peter Julian Eymard (1811 –1868), glühender Apostel der Heilige Eucharistie schreibt:
Man teilt die Anbetungsstunde in vier Teile ein. Während jeder Viertelstunde ehrt man Unseren Herrn durch einen der vier Opferzwecke, nämlich: die Anbetung, die Danksagung, die Sühne und die Bitte.

 Dritte Viertelstunde: die Sühne

1. Betet Jesus an und tröstet ihn in seiner Einsamkeit, verlassen von den Menschen in seinem Sakrament der Liebe. Der Mensch hat Zeit für alles, ausgenommen für den Besuch seines Herrn und Gottes, der ihn in seinem Tabernakel sehnsüchtig erwartet. In den Straßen und Vergnügungshäusern wimmelt es von Menschen; das Haus Gottes aber steht leer da. Man ist geflohen, man hat Angst davor. Oh, armer Jesus, wie konntest du soviel Gleichgültigkeit von denen erwarten, die du losgekauft hast, von deinen Freunden, deinen Kindern, von mir selber!


2. Beweint den verratenen, verachteten, verhöhnten und gekreuzigten Jesus in seinem  Sakrament der Liebe, genauso wie im Ölgarten, in Jerusalem und auf dem Kalvarienberg. Und das sind jene Menschen, die er am höchsten auszeichnet, geliebt und mit seinen Gaben und Gnaden bereichert hat; sie beleidigen ihn besonders und entehren ihn in seinem Haus durch ihre mangelhafte Ehrfurcht; sie kreuzigen ihn neuerlich in ihrem Leib
und ihrer Seele durch die sakrilegische Kommunion und liefern ihn  dem Teufel aus, dem Lehrer ihres Herzens und ihrer Liebe. Leider! Muss ich mir darüber keine Vorwürfe machen? Hättest du dir denken können, o mein Jesus, dass deine allzu große Liebe zu den Menschen zum Grund ihrer Bosheit würde? Und dass sie dir deine Gaben und kostbaren Gnaden verweigern würden? Und ich? War ich dir nicht untreu?
 
 
3. Betet Jesus an und sühnt eine so große Undankbarkeit, soviel Entheiligungen und Gottesraube, die in der Welt geschehen. Opfert in dieser Meinung alle Leiden auf, die ihr im Laufe des Tages und während der Woche durchstehen müsst. Legt euch einige sühnende Bußwerke auf für eure eigenen Beleidigungen, für eure Verwandten oder jene, die durch eine mangelhafte Ehrfurcht und fehlende Frömmigkeit dich geärgert haben könnten.
 
4. Weil aber alle eure Genugtuungen und Bußen so gering und schwach sind zur Sühne so vieler Verbrechen, deshalb vereinigt sie mit jenen eures Erlösers Jesus Christus, der am Kreuz erhöht wurde. Fangt das göttliche Blut, das aus seinen Wunden rann, auf und opfert es der göttlichen Gerechtigkeit zur Sühne auf. Nehmt seine Schmerzen und Gebete am Kreuz und bittet damit den himmlischen Vater um Gnade und Barmherzigkeit für euch und für alle Sünder. Vereinigt eure Sühne mit jener der hlst. Jungfrau zu Füßen des Kreuzes oder des Altars; so könnt ihr teilhaben an der Liebe Jesu zu seiner göttlichen Mutter.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Maiandacht

  Marienandacht V          Allmächtiger Vater, wir preisen dich und danken dir, dass du Maria so wunderbar begnadet hast; sie ist die unve...