Mittwoch, 15. Mai 2019

Maiandacht Maria, hat Jesus geboren, der uns das Reich Gottes verkündet hat


Kreuzzeichen
Eröffnungsgebet:
Wenn wir hier zum Gebet versammelt sind, können wir darauf vertrauen, dass Christus der Auferstandene unter uns ist. Er der verheißen hat: „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.” So beten wir gemeinsam:

V/ A Er ist wahrhaft unter uns.
- Der Herr ist in unserer Mitte. (A Er ist wahrhaft unter uns.)
- Jesus Christus ist bei uns, weil wir in seinem Namen versammelt sind.
- Jesus Christus ist bei uns, weil wir auf sein Wort hören.
- Jesus Christus ist bei uns, wenn wir uns für die Schwachen einsetzen.
- Jesus Christus ist bei uns, wenn wir seinen Namen im Leben verkünden.
- Der Herr ist in unserer Mitte.

Gruß an die Mutter Gottes:
Wir freuen uns über die Gegenwart des Herrn in unserer Mitte und grüßen auch die Gottesmutter. Ihr galt in besonderer Weise die Zusage des Engels: Der Herr ist mit Dir! Wiederholen wir diese Zusage, und denken wir daran, dass auch wir dazu berufen sind, in der Gemeinschaft mit Christus zu leben. Wir beten:

V/ A Der Herr ist mit Dir.
V Gegrüßet seist du, Maria. (A Der Herr ist mit Dir.)
-        Gegrüßet seist du, Maria, du bist voll der Gnade
-        Gegrüßet seist du, Maria, du bist voller Hoffnung
-        Gegrüßet seist du, Maria, du bist voller Sehnsucht
-        Gegrüßet seist du, Maria, du bist voller Zuversicht
-        Gegrüßet seist du, Maria, du bist voller Begeisterung
-        Gegrüßet seist du, Maria, du bist erfüllt mit Vertrauen
-        Gegrüßet seist du, Maria, du bist erfüllt mit Gottesfurcht
-        Gegrüßet seist du, Maria, du bist erfüllt mit Liebe
-        Gegrüßet seist du, Maria, du bist die Mutter der Kirche

Marienlied: „Gegrüßet seist Du Königin 
Hinführung zum Rosenkranzgeheimnis: „Jesus, der uns das Reich Gottes verkündet hat.”

Wir betrachten das Geheimnis: Jesus, der uns das Reich Gottes verkündet hat. Dieses lichtvolle Geheimnis geht auf die Predigt Jesu zurück, mit der er das Kommen des Reiches Gottes ankündigt und zur Bekehrung aufruft. Er lässt denen die Sünden nach, die sich ihm mit Vertrauen nähern. Zu diesem Herrn, zu diesem Gott dürfen wir umkehren. Dann wächst das Reich Gottes unter uns. Dann wächst das Reich des Friedens unter uns. Dann beginnt eine Zeit der Versöhnung und der gegenseitigen Achtung. Gott ist unterwegs zu uns. Hören wir der Evangelist Markus davon berichtet:
„Nachdem man Johannes ins Gefängnis geworfen hatte, ging Jesus wieder nach Galiläa; er verkündete das Evangelium Gottes und sprach: Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um und glaubt an das Evangelium!”

Taizé-Halleluja:
1. Gehet nicht auf in den Sorgen dieser Welt, / suchet zuerst Gottes Herrschaft / und alles andere wird euch dazu geschenkt. / Halleluja, Halleluja.

Besinnungstext:
Wenn es um das Kommen des Reiches Gottes geht,
dann haben unsere Eitelkeiten keinen Platz.
Wenn es um das Kommen des Reiches Gottes geht,
dann habe nicht nur ich gute Ideen.

Wenn es um das Kommen des Reiches Gottes geht,
dann gibt es kein Oben und Unten, kein Gescheiter und Dümmer.
Wenn es um das Kommen des Reiches Gottes geht,
dann teilt Gott auch durch Kinder sein Wort mit.

Wenn es um das Kommen des Reiches Gottes geht,
dann werden auch Unsympathische bedeutsam.
Wenn es um das Kommen des Reiches Gottes geht,
dann muss ich mit Veränderungen in meinem Leben rechnen.

Wenn es um das Kommen des Reiches Gottes geht,
dann geht es um das Leben aller Menschen.
Wenn es um das Kommen des Reiches Gottes geht,
dann geht es auch um mich.

Fürbitten:
Vater im Himmel, Jesus Christus, hat uns das Evangelium vom Reich Gottes verkündet. Seine Botschaft ist eine Botschaft der Liebe und des Vertrauens, denn sie kündet von Dir, dem Heiligen und Guten. Mit Maria kommen wir zu Dir und rufen:

V/A Dein Reich komme!
-        Wenn unser Glaube schwach wird,
-        Wenn unsere Hoffnung verloren geht,
-        Wenn unsere Liebe schwindet,
-        Wenn wir Dir nicht mehr vertrauen können,
-        Wenn wir den Sinn des Lebens verlieren,
-        Wenn wir ziellos sind,
-        Wenn Krankheit uns plagt,
-        Wenn wir Gewalt anwenden,
-        Wenn wir nicht mehr beten können,

Vater unser

Gott, Du bist der Ursprung und Ziel unseres Lebens.
Von Dir erwarten wir alles.
Wir danken Dir für Maria, die Mutter deines Sohnes.
Wir verehren Sie, denn Sie ist Urbild für unseren Glauben.
Sie führt uns zu Jesus Christus, deinen geliebten Sohn.
Er hat uns gelehrt Dich als unseren Vater anzusprechen. So beten wir: Vater unser ...

Segen:
Herr, segne meine Hände,
dass sie behutsam seien,
dass sie halten können, ohne zur Fessel zu werden,
dass sie geben können ohne Berechnung,
dass ihnen innewohnt die Kraft, zu trösten und zu segnen.

 Herr, segne meine Augen,
dass sie Bedürftigkeit wahrnehmen,
dass sie das Unscheinbare nicht übersehen,
dass sie hindurchschauen durch das Vordergründige,
dass andere sich wohlfühlen können unter meinem Blick.

Herr, segne meine Ohren,
dass sie deine Stimme zu erhorchen vermögen,
dass sie hellhörig seien für die Stimmen der Not,
dass sie verschlossen seien für Lärm und Geschwätz,
dass sie das Unbequeme nicht überhören.

Herr, segne meinen Mund,
dass er dich bezeuge,
dass nichts von ihm ausgehe, was verletzt und zerstört,
dass er heilende Worte spreche,
dass er Anvertrautes bewahre.

Herr, segne mein Herz,
dass es Wohnstätte sei für deinen Geist,
dass es Wärme schenken und bergen kann,
dass es reich sei an Vergebung,
dass es Leid und Freude teilen kann.

So segne uns der barmherzige Gott, der Vater, der Sohn und der heilige Geist. Amen.

Schlusslied: Rosenkranzkönigin

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