Richard
Wurmbrand Das andere
Gesicht des Karl Marx
1. Des Teufels
Advokat
Die christlichen
Schriften von Marx
Erste Schriften
gegen Gott
Die Satanskirche
und Oulanem
Satan in der
Familie von Marx
Marx wird Gott
aus dem Himmel jagen ..
2. Seelen für
Satan
Marx' satanische
Gedichte
Marx'
zerrüttetes Leben
Die
Gegenbekehrung von Engels
Marx haßt ganze
Nationen
Satan in der
Familie
Enthüllung eines
Dienstmädchens
Familienbriefe
Biographische
Zeugnisse
Das Geheimnis im
Leben Lenins
Bucharin,
Stalin, Mao, Ceausescu, Andropow
Kult der Gewalt
Satanische Grausamkeit
Satanische Grausamkeit
3. Satan und
Marx - weltweit
Gotteslästerliche
Versionen des Vaterunsers
Vergötterung von
Kommunistenführern ....
Die kleinen und
die großen Teufel
Religiöse
Obszönitäten
Der Marxismus
als Kirche
Marx und Darwin
Der falsche
Zionismus des Moses Hess ....
Die Organisation
„Hölle"
Orginform
Die satanische
Messe
Ist alles
erlaubt?
Der Mythos Marx
Robin Goodfellow
Lenins Grab
Aufruf zum
Handeln
4. Reaktionen
der Leser
An alle
Marxisten
Die große Kluft
„Proletarier
aller Länder, vergebt mir"
Anhang
Die marxistische
„christliche" Theologie
Perfekter
Kommunismus: Das Reich
Gottes auf
Erden?
Literaturverzeichnis
Vorwort zur 7.
und erweiterten Auflage
Dieses Buch
begann als eine kleine Broschüre, die nur Hinweise auf mögliche Verbindungen
zwischen dem Marxismus und dem Satanismus enthielt.
Noch nie zuvor
hatte jemand gewagt, über dieses Thema zu schreiben. Daher war ich vorsichtig,
ja sogar zaghaft. Im Laufe der
Zeit jedoch sammelten sich immer mehr Belege an. Der Leser möge selbst
urteilen! Wenn man
nachweisen könnte, daß die geschichtlichen Urheber und Träger des Marxismus
heimlich Teufelsverehrer waren, die bewußt satanische Mächte benutzten - beim
bloßen Gedanken daran würde man erschauern, und selbst weltlich Gesinnte würden
erbleichen. Das Okkulte - selbst in seinen sogenannten Kunstausprägungen -
dient dem Schrecken.
Wenn manche
meine These - das Thema dieses Buches - rundheraus ablehnen sollten, so würde
mich dies nicht überraschen. Wissenschaft und Technik schreiten schnell voran,
weil wir stets bereit sind, veraltete Maschinen im Tausch gegen neue
Annehmlichkeiten über Bord zu werfen. Anders dagegen auf dem Gebiet der
Gesellschaftswissenschaft oder der Religion. Vorstellungen sterben nicht
schnell, und eine festgefaßte Anschauung kann, im Gegensatz zu einem
Computerchip, nicht so einfach geändert
oder ersetzt werden. Selbst mit neuen Beweisen kann man oft nicht überzeugen.
Die Türen zu mancher Leute Gedanken haben rostige Angeln.
Aber ich lege
weitere Beweise vor, die meine These stützen. Der Leser möge sie würdigen.
Die
kommunistische Welt hat sicherlich von diesem Buch Notiz genommen; es wurde ins
Russische, Chinesische, Rumänische, Tschechische und andere Sprachen 7
übersetzt und in großen Mengen in die Länder hinter dem Eisernen Vorhang
geschmuggelt.
Damals
attackierte zum Beispiel die Ostberliner „Deutsche Lehrerzeitung" unter
der Überschrift „Der Mörder von
Marx" dieses Buch vehement mit den Worten, „das am breitesten angelegte,
provokativste und schändlichste Werk, das je gegen Marx geschrieben
wurde".
Ist Marx so
leicht zu vernichten? Ist dies seine Achillesferse? Wäre der Marxismus
diskreditiert, wenn die Menschheit von seinen Verbindungen mit dem Satanismus
wüßte? Gibt es genügend Menschen, die sich darüber Gedanken machen?
Der Marxismus
ist in der heutigen Welt eine feststehende Tatsache. Wie auch immer man über
ihn denkt, ob man an die Existenz Satans glaubt oder nicht, welche Bedeutung
man auch immer dem in manchen Kreisen praktizierten Satanskult beimißt, sollte
man sich doch die hier von mir vorgelegte Dokumentation ansehen, sich mit ihr
auseinandersetzen und nach ihr urteilen.
Ich denke, daß
dies eine Orientierungshilfe gegenüber den Problemen ist, vor die der Marxismus
heute jeden einzelnen Bewohner des Globus stellt.
Richard
Wurmbrand
1. Des Teufels
Advokat
Die christlichen
Schriften von Marx
Bevor Marx
Volkswirtschaftler und berühmter Kommunist wurde, war er Humanist. Heute ist
ein Drittel der Welt marxistisch. Auch viele kapitalistische Länder haben den
Marxismus in der einen oder anderen Form übernommen. Es gibt sogar Christen,
jawohl, und kirchliche Vertreter in hohen Stellungen, die der Meinung sind, daß
Jesus zwar die richtige Antwort auf die Frage hatte, wie man in den Himmel
kommt, aber daß Marx die Fragen richtig löste, wie man den Hungrigen, Armen und
Unterdrückten
dieser Welt helfen kann. Marx war sehr humanistisch. Eine Idee beherrschte ihn
- wie man den ausgebeuteten Massen helfen könne. Er vertrat die Überzeugung,
daß der Kapitalismus sie arm mache: Wäre dieses korrupte System einmal
beseitigt, so bilde sich nach einer Übergangszeit der Diktatur des Proletariats
eine Gesellschaft heraus, in der jeder seinen Fähigkeiten entsprechend in
Fabriken und auf Höfen, die einem Kollektiv angehörten, arbeiten und seinen
Bedürfnissen entsprechend entlohnt würde. Dann gäbe es keinen Staat, der über
den einzelnen herrscht, keine
Kriege, keine
Revolutionen - nur eine anhaltende, allgemeine Bruderschaft.
Um die Massen
glücklich zu machen, braucht man mehr als einen Sturz des Kapitalismus. Marx
schreibt: „Die Aufhebung der Religion als des illusorischen Glücks des Volkes
ist die Forderung seines wirklichen Glücks. Es muß die Illusion über seinen Zustand
aufgeben, der der Illusion bedarf. Die Kritik der Religion ist also im Keim die
Kritik des Jammertales, dessen Heiligenschein die Religion ist." 1
Marx war gegen
die Religion, weil die Religion die Erfüllung des kommunistischen Ideals
behindert, das er für die einzige Antwort auf die Probleme der Welt hielt.
So erklären
Marxisten ihre Einstellung. Es gibt auch Geistliche, die sich solcher
Erklärungen bedienen. Pfarrer Oesterreicher (England) sagte in einer Predigt:
„Der Kommunismus, wie auch immer seine gegenwärtigen Formen aussehen mögen, ob
gut oder schlecht, ist in seinem Ursprung eine Bewegung zur Emanzipation des
Menschen aus der Ausbeutung durch seine Mitmenschen heraus. Soziologisch
gesehen stand und steht die Kirche auch heute noch größtenteils auf der Seite
der Ausbeuter der Welt. Karl Marx, dessen Theorien seine Leidenschaft für
Gerechtigkeit und Brüderlichkeit kaum verbergen und die ihre Wurzel in den
hebräischen Propheten haben, haßte die Religion, weil sie als Instrument zur
Erhaltung eines Status quo eingesetzt wurde, in dem
Kinder Sklaven
waren und sich zu Tode arbeiteten, um andere hier in Großbritannien reich zu
machen. Es war keine billige Redensart, wenn man vor hundert Jahren sagte, daß
Religion das Opium des Volkes sei . . . Als Glieder des Leibes Christi müssen
wir zu einfacher Reue kommen und wissen, daß wir tief in der Schuld eines jeden
Kommunisten stehen." 2
Der Marxismus
macht Eindruck, weil er Erfolg hat, aber Erfolg beweist noch lange nichts. Auch
Medizinmänner haben Erfolg. Erfolg bestätigt sowohl Irrtümer wie auch
Wahrheiten. Fehler sind unbezahlbar. Sie eröffnen den Weg zu tiefer Wahrheit.
So wollen wir einige Werke von Marx analysieren, ohne uns von ihrem Erfolg
beeinflussen zu lassen.
In seiner frühen
Jugend war Karl Marx Christ. Sein Religionsaufsatz im Abitur trägt den Titel
„Die Vereinigung der Gläubigen mit Christo" (nach Joh. 15,1-14.). Darin
lesen wir die herrlichen Worte:
„So besteht die
Vereinigung mit Christo aus der innigsten, lebendigsten Gemeinschaft mit ihm
darin, daß wir so von Christi Liebe durchdrungen sind, daß wir unser Herz
zugleich den Brüdern zuwenden, die er inniger mit uns verbunden und für die er
sich auch geopfert hat."
Also kannte Marx
einen Weg, wie Menschen liebevolle Brüder werden können - durch das
Christentum.
Er fährt fort:
„Also leiht die Vereinigung mit Christo innere Erhebung, Trost im Leiden,
ruhige Zuversicht und ein Herz, das der Menschenliebe, das allem Edlen, allem
Großen nicht aus Ehrgeiz, nicht aus Ruhmsucht, sondern nur Christi wegen
geöffnet ist." 3
Zum selben
Zeitpunkt erklärt er in seinem Aufsatz „Betrachtungen eines Jünglings bei der
Wahl seines Berufes": „Die Religion selbst lehrt uns, daß das Ideal, dem
alle nachstreben, sich für die Menschheit geopfert habe, und wer wagt solche
Ansprüche zu vernichten? Wenn wir den Stand gewählt, in dem wir am meisten für
die Menschheit wirken können, dann können uns Lasten
nicht
niederbeugen, weil sie nur Opfer für alle sind." 4
Dennoch muß man
darauf hinweisen, daß er in seinem Abituraufsatz sechsmal das Wort
„vernichten" verwendet hat, im Gegensatz zu seinen Mitschülern, von denen
es kein einziger in diesem Examen benutzte. „Vernichte" wurde dann zu
seinem Spitznamen. Es lag nahe, daß er zu zerstören wünschte, da er von der
Menschheit als „menschlicher Abfall" sprach und sagte: „Mich besucht
niemand, und das ist mir lieb, denn die heutige Menschheit kann . . . (obszöner
Ausdruck). Sie besteht aus einem Haufen Schurken."
Keine Umkehr
oder Abtrünnigkeit ändert den Menschen vollkommen. Es kommt manchmal nach einer
derartigen Kehrtwendung in der Denkweise vor, daß sich der alte Glaube oder
Unglaube wieder ins Bewußtsein drängt. Das beweist, daß er nicht aus den
Gedanken ausgelöscht, sondern nur ins Unterbewußtsein verdrängt wurde.
Der alte
Christuskomplex taucht noch lange in Marx' Schriften auf, selbst dann noch, als
er sich zum militanten Bekämpf er aller Religion aufwarf.
Selbst in einem
so schwer verständlichen Buch über politische Wirtschaft wie „Das
Kapital", in dem Gedanken über Religion nicht gerade üblich sind, schrieb
der erwachsene, antireligiöse Marx völlig zusammenhanglos: „Das Christentum mit
seinem Kult des abstrakten Menschen, und besonders in seiner bourgeoisen
Entwicklung, dem Protestantismus, Deismus usw., ist die geeignetste Form der
Religion." 5
Vergessen wir
nicht, daß Marx einmal gläubiger Christ war.
In seinem
letzten Zeugnis auf dem Gymnasium stand folgendes unter
„Religionserziehung": „Seine Kenntnis des christlichen Glaubens und der
moralischen Grundsätze ist klar und sehr fundiert. Er kennt sich auch ein wenig
in der Geschichte der christlichen Kirche aus." 6
Erste Schriften
gegen Gott
Kurz nachdem er
dieses Zeugnis erhalten hatte, geschah etwas Mysteriöses in seinem Leben. Lange
bevor Moses Hess ihn 1841 zur sozialistischen Überzeugung brachte, war er
leidenschaftlich antireligiös geworden.
Schon während
seiner Studentenjahre hatte sich ein anderer Marx herausgebildet.
Er schreibt in
einem Gedicht: „Ich möchte mich an dem Einen rächen, der dort oben
herrscht." 7 Er war also überzeugt, daß es einen im Himmel gibt, der
herrscht. Er hatte Streit mit ihm. Aber der Eine dort oben hatte ihm nichts
getan. Marx gehörte einer relativ wohlhabenden Familie an. Er hatte in seiner
Kindheit nie gehungert. Er hatte es besser als viele Kommilitonen. Was erzeugte
diesen entsetzlichen Haß gegen Gott?
Über ein
persönliches Motiv ist nichts bekannt. War Karl Marx mit dieser Erklärung nur
das Sprachrohr eines anderen?
In einem Alter,
in dem jeder normale junge Mensch Träume hegt, anderen Gutes zu tun, und seine
eigene Zukunft plant, schrieb er folgende Zeilen in seinem Gedicht „Des
Verzweifelnden Gebet". Warum?
„Einen Thron
will ich mir auferbauen,
kalt und riesig
soll sein Gipfel sein,
sein Bollwerk
sei ihm übermenschlich Grauen,
und sein
Marschall sei die düst're Pein!
Wer mit gesundem
Auge darauf sieht,
soll tödlich
blaß und stumm sich wenden,
von blinder,
kalter Sterblichkeit ergriffen,
soll das Glück
sein Grab bereiten." 8
Marx träumte davon,
die von Gott erschaffene Welt zu zerstören. In einem anderen Gedicht schrieb
er:
„Götterähnlich
darf ich wandeln.
Siegreich ziehen
durch ihr Ruinenreich,
Jedes Wort ist
Glut und Handel.
Meine Brust dem
Schöpferbusen gleich." 9
Die Worte „ich
möchte mir einen Thron errichten" und das Bekenntnis, daß von dem, der auf
diesem Thron sitzt, nur Furcht und Leid kommen, erinnern an die überhebliche
Prahlerei Luzifers: „Ich will in den Himmel steigen und meinen Stuhl über die
Sterne Gottes erhöhen" (Jesaja 14,13).
Es ist
vielleicht kein Zufall, daß Bakunin, der eine Zeitlang einer seiner engsten
Freunde war, schrieb:
„Man muß Marx
verehren, damit man von ihm geliebt wird. Man muß ihn zumindest fürchten, damit
man von ihm akzeptiert wird . . . Marx ist extrem stolz, bis hin zu Gemeinheit
und Wahn." 9a
Die Satanskirche
und Oulanem
Wozu einen
derartigen Thron? Die Antwort findet sich in einem Drama, das kaum bekannt ist
und das Marx ebenfalls während seiner Studienjahre verfaßte. Es heißt
„Oulanem". Zur Erklärung dieses Titels muß ich etwas abschweifen.
Es gibt eine
Satanskirche. Zu ihren Ritualen gehört die schwarze Messe, die ein
Teufelspriester um Mitternacht hält. Schwarze Kerzen werden verkehrt in die
Kerzenhalter gesteckt. Der Priester trägt sein Gewand, aber mit dem Futter nach
außen.
Alles, was in
seinem Gebetbuch steht, sagt er von hinten nach vorne. Die Namen Gottes, Jesu
und Marias werden verkehrt gelesen. Eine heilige Hostie, die aus einer Kirche
gestohlen wurde, wird verhöhnt, wenn der Teufelspriester zu den Worten kommt,
mit denen Jesus das heilige Abendmahl einsetzte: „Nehmet hin und esset. Das ist
mein Leib, für euch dahingegeben. Nehmet hin und trinket, das ist mein Blut,
das Blut des Neuen Testaments, für euch vergossen." Ein Kruzifix wird
umgekehrt aufgehängt oder es wird darauf herumgetreten. Der Körper einer
nackten Frau dient als Altar. Eine
Hostie wird mit
dem Namen Satans versehen und für ein Verhöhnungsabendmahl verwendet. Während
der schwarzen Messe wird eine Bibel verbrannt. Alle Anwesenden versprechen,
alle sieben Todsünden zu begehen, die im katholischen Katechismus stehen und
niemals Gutes zu tun. Dann folgt die Orgie.
Die
Teufelsanbetung ist sehr alt. Die Bibel hat uns viel darüber - und dagegen - zu
sagen . In 5 . Mose 32 , 17 steht, daß die Juden, obwohl sie grundsätzlich die
richtige Religion hatten, manchmal im Glauben schwankten und dann den Teufeln
opferten. König Jerobeam von Israel ließ den Teufeln später sogar Priester
weihen (2. Chronik 11,15).
So glauben die Menschen
schon von jeher an die Existenz des Teufels. Sünde und Bosheit sind die
Insignien seines Reiches, Auflösung und Zerstörung die logische Konsequenz.
Die ungeheure
Konzentration von bösen Plänen in alter Zeit wie auch im modernen Kommunismus
und unter der Hitlerherrschaft wäre ohne eine einigende Energie, den Teufel,
unmöglich gewesen.
Er war der Kopf
des Ganzen, der im Geheimen wirkte und die einende Kraft in seinem großen Plan
zur Unterwerfung der Menschheit erzeugte.
Es ist
bezeichnend, daß es sich bei „Oulanem" um eine Verdrehung eines heiligen
Namens handelt: Es ist ein Anagramm von Emanuel, einem biblischen Namen für
Jesus, was auf hebräisch „Gott mit uns" bedeutet.
Solche
Namensverdrehungen werden in der Schwarzen Magie für wirksam gehalten.
Und nun hören
Sie sich zuerst das seltsame Geständnis an, das Marx in seinem Gedicht „Der
Spielmann" ablegt:
„Was, was! Ich
stech', stech' ohne Fehle
Blutschwarz den
Säbel in deine Seele,
Gott kennt sie
nicht, Gott ach't nicht die Kunst,
Die stieß in den
Kopf aus Höllendunst,
Bis das Hirn
vernarrt, bis das Herz verwandelt,
Die hab' ich
lebendig vom Schwarzen erhandelt!
Der schlägt mir
den Takt, der kreidet die Zeichen . . ." 10
Diese Zeilen
werden bedeutungsvoll, wenn man weiß, daß in den Ritualen der höheren Weihe im
Teufelskult dem Kandidaten ein verzaubertes Schwert verkauft wird, das Erfolg
zusichert. Er bezahlt dafür, indem er mit Blut aus seinen Adern einen Schwur
unterschreibt, daß seine Seele nach dem Tod dem Teufel gehören wird.
Um Gedichte wie
dieses besser verständlich zu machen, muß ich erwähnen, daß „Die satanische
Bibel" Satan „den unaussprechlichen Fürsten der Finsternis, der die Erde
beherrscht" nennt, nachdem sie sagt, daß „das Kruzifix blasse Unfähigkeit,
die an einem Baum hängt, symbolisiert". Im Gegensatz zu „der beständigen
Schändlichkeit Bethlehems", „dem verfluchten Nazarener", „dem
unfähigen König", „dem vergänglichen und stummen Gott", „schändlichen
und verabscheuten
Thronbewerber
der Erhabenheit Satans" wird der Teufel „Herr des Lichtes" genannt,
und Engel „ducken sich, zittern vor Angst und werfen sich vor ihm nieder"
und „lassen christliche Günstlinge in ihr Verderben taumeln".
Und jetzt
zitiere ich aus dem Einakter „Oulanem":
„Und noch mehr
weiß ich, andere sind noch hier,
die sind auch
Oulanem, auch Oulanem!
Der Name klingt,
wie Tod, er klingt fort,
bis er im
schnöden Träger ausgeklungen.
Halt! Hab' ich's
jetzt! Es steigt aus meiner Seele,
so klar wie
Luft, so fest wie meine Knochen,
geharnischt
steht sein Schwur mir vor den Augen,
ich hab's
gefunden und ihn laß ich's finden!" 11
„Doch dich, dich
personifizierte Menschheit,
fassen meine
Jugendarme,
sie klammern
krampfhaft sich um deine Brust,
der Abgrund
gähnt uns beiden Nacht herauf,
und sinkst du unter,
lächelnd folg' ich nach,
und raun' dir
zu, hinab! Komm mit, Genosse!" 12
Die Bibel, die
Marx in seiner Universitätszeit studiert hatte und die er in reifen Jahren sehr
gut kannte, sagt aus, daß der Teufel von einem Engel gebunden und in den Abgrund
der Hölle geworfen wird. Marx will die ganze Menschheit in diesen Abgrund
ziehen, der für den Teufel und seine Engel reserviert ist.
Wer spricht in
diesem Drama aus Marx? Ist es vernünftig, von einem jungen Menschen zu
erwarten, daß er als Lebenstraum die Vision der Menschheit, die dem Abgrund der
Finsternis entgegengeht, nährt (äußere Finsternis ist ein biblischer Ausdruck
für Hölle) und selbst lacht, wenn er denen folgt, die er in den Unglauben
führte? Nirgends in der Welt wird dieses Ideal verkündigt, außer in den
höchsten Weiheriten der Teufelsgemeinde.
Dann kommt für
Oulanem die Zeit des Todes. Seine Worte lauten:
„Verfall'n! Die
Stunde, sie ist abgelaufen,
die Hören stehn,
der Zwergbau stürzt zusammen!
Bald preß' ich
Ewigkeit ans Herz und heule
der Menschheit
Riesenfluch in sie hinein." 13
Marx liebte die
Worte in Goethes „Faust":
„Alles, was
besteht, ist wert, daß es zugrunde geht."
Alles -
einschließlich des Proletariats und der Genossen. Marx zitierte diese Worte in
„Der Achtzehnte Brumaire des Louis Bonaparte". u Stalin handelte nach
ihnen und zerstörte sogar seine Familie.
Im „Faust"
wird Satan der Geist, der stets verneint, genannt. Dies entspricht genau der
Einstellung von Marx. Er schreibt über „mitleidlose Kritik an allem Bestehenden",
und „Krieg gegen die Lage in Deutschland", „gnadenlose Kritik an
allem", „Es ist die erste Pflicht der Presse, die Fundamente des
bestehenden politischen Systems zu untergraben". 14a
Marx sagte von
sich selbst, daß er „der größte Hasser des sogenannten Positiven" sei. 14b
Die Teufelssekte
ist nicht materialistisch. Sie glaubt an ein ewiges Leben. Oulanem, die Person,
für die Marx spricht, ficht das ewige Leben nicht an. Er bestätigt es sogar,
aber als ein Leben des Hasses, bis zum Extrem übertrieben. Es ist
bemerkenswert, daß Ewigkeit für die Teufel „Qual" bedeutet. Und so wurde
auch Jesus von den Dämonen gefragt: „Bist du hergekommen, um uns vor der Zeit
zu quälen?" (Matth. 8,29)
Ebenso bei Marx:
„Ha, Ewigkeit! Das ist ein ewiger Schmerz,
ein unaussprechlich
unermeßlich Tod!
Schnöd'
Kunstwerk, blindmechanisch aufgezogen,
des Zeitenraums
Kalendernarr zu sein,
zu sein, damit
doch irgendwas geschieht,
zerfall'n, damit
doch irgendwas zerfällt!" 15
Wir fangen an zu
verstehen, was mit dem jungen Marx geschehen ist. Er hatte christliche
Überzeugungen, aber kein Glaubensleben. Seine Korrespondenz mit seinem Vater
zeugt von der Verschwendung großer Geldsummen für Vergnügungen und von seinem
ständigen Streit
mit der
elterlichen Autorität über diese und andere Angelegenheiten. Dann kam er
offensichtlich mit der geheimen Teufelsgemeinde in Berührung und empfing die
Riten der Weihe. Satan, den seine Verehrer in halluzinatorischen Orgien sehen,
spricht durch sie. So wird Marx nun zum Sprachrohr des Teufels, wenn er in
seinem Gedicht „Des Verzweifelnden Gebet" die Worte ausspricht:
„Ich will mich
an dem Einen rächen, der dort oben herrscht."
Hören wir uns
doch das Ende von „Oulanem" an:
„Gäb's außer ihr
ein Etwas, das verschlänge,
ich spräng'
hinein, müßt' ich 'ne Welt zertrümmern,
die zwischen ihr
und mir sich aufgetürmt!
Zerschell'n müßt
sie am langgedehnten Fluche.
Die Arme schlüg'
ich um das harte Sein,
und mich
umarmend müßt' es stumm vergehn,
und dann hinab,
versinken in dem Nichts,
ganz untergehn,
nicht sein, es wäre Leben . . ," 16a
Marx ließ sich
wahrscheinlich von den Worten des Marquis de Sade inspirieren: „Ich hasse die
Natur. Ich möchte diesen Planeten zerteilen, seine Bahn unterbrechen, die
Sternenkreise anhalten, die Weltkugeln im All umstürzen, zerstören, was Natur
ist, schützen, was sie verletzt - mit einem Wort, ich möchte sie in meinen
Werken schmähen . . . Vielleicht können wir einmal die Sonne angreifen, sie dem
Universum entreißen oder sie benutzen, um die Welt in Rammen zu setzen. Das
wären echte Verbrechen."
De Sade und Marx
vertreten dieselben Vorstellungen.
Aufrechte
Menschen und von Gott erleuchtete Menschen versuchen oft, ihren Mitmenschen zu
dienen , indem sie Bücher schreiben, um ihren Wissensschatz zu erweitern, ihre Moral
zu bessern, religiöse Gefühle anzuregen oder wenigstens Entspannung und
Erheiterung zu bieten.
Der Teufel ist
das einzige Wesen, das der Menschheit durch seine auserwählten Diener bewußt
nur Böses bringt.
Soweit ich weiß,
ist Marx der einzige namhafte Autor, der seine eigenen Schriften jemals
„Scheiße" und „schweinische Bücher" 163 genannt hat. Er setzt seinen
Lesern bewußt Schmutz vor. Es ist daher nicht erstaunlich, daß seine Jünger,
die Kommunisten in Rumänien und Mozambique, Gefangene dazu zwangen, ihre
eigenen Exkremente zu essen und ihren eigenen Urin zu trinken. 16b
In
„Oulanem" tut Marx dasselbe wie der Teufel. Er schickt die ganze
menschliche Rasse in die Verdammnis. Er will durch seinen Fluch die ganze Welt
zertrümmern.
„Oulanem"
ist vielleicht das einzige Drama der Welt, in dem sich alle Personen ihrer
eigenen Verderbtheit bewußt sind, sie offen zeigen und voller Überzeugung
feiern. In diesem Drama gibt es kein Schwarz und Weiß. Es gibt nicht Klaudius
und Ophelia, Jago und Desdemona. Hier sind alle schwarz, und alle erfüllen
Aspekte des Mephisto. Alle sind satanisch, korrupt und verdammt.
Satan in der
Familie von Marx
Als Marx diese
Dinge schrieb, war er ein frühreifer Genius von 18 Jahren. Das Programm seines
Lebens stand schon fest. Es war nicht die Rede vom Dienst an der Menschheit, am
Proletariat oder Sozialismus. Er wollte die Welt ins Verderben stürzen. Er
wollte sich einen Thron errichten, dessen Bollwerk menschliches Schaudern sein
sollte.
In diesem
Stadium finden wir ein paar rätselhafte Sätze in der Korrespondenz zwischen
Karl Marx und seinem Vater. Der Sohn schreibt: „Ein Vorhang war gefallen, mein
Allerheiligstes zerrissen, und es mußten neue Götter hineingesetzt
werden." 17 Diese Worte wurden am 10. November 1837 von einem jungen Mann
geschrieben, der sich bis dahin zum Christentum bekannt hatte.
Er hatte
erklärt, daß Christus in seinem Herzen wohne. Nun war das nicht mehr der Fall.
Wer sind die neuen Götter, die an seinen Platz getreten sind?
Der Vater
erwiderte am 10. Februar 1838: „Ich habe Dir hiervon bereits im ersten Jahr
Deiner
juristischen
Laufbahn einen unwiderleglichen Beweis gegeben, indem ich über einen sehr
dunklen Punkt nicht einmal Aufklärung verlangte, ungeachtet er sehr
problematisch war." 18
Worum handelte
es sich bei dieser mysteriösen Sache?
Bis heute hat
noch kein einziger Biograph diese seltsamen Sätze erklärt.
Am 2. März 1837
schrieb sein Vater: „Doch im Grunde gehören diese Gefühle größtenteils dem
schwachen Menschen und sind nicht rein von allen Schlacken, als da sind Stolz,
Eitelkeit, Egoismus usw. Aber ich kann Dir versichern, daß die Verwirklichung
dieser Illusion mich nicht glücklich zu machen vermöchte. Nur wenn Dein Herz
rein bleibt und rein menschlich schlägt und kein
dämonisches Genie
imstande sein wird, Dein Herz den besseren Gefühlen zu entfremden - nur alsdann
würde ich das Glück finden, das ich mir seit langen Jahren durch Dich erträume
. . ." 19
Was veranlaßte
den Vater dazu, plötzlich der Angst vor dämonischen Einflüssen auf seinen
jungen Sohn Ausdruck zu geben, der sich bis dahin zum Christentum bekannt
hatte?
Waren es die
Gedichte, die er zu seinem 55. Geburtstag von seinem Sohn erhielt?
Das folgende
Zitat ist Marx' Gedicht über Hegel entnommen: „Die Worte, die ich lehre, sind
in ein teuflisches Durcheinander gefaßt. So mag jeder denken, was er
will." 20
In einem
weiteren Epigramm über Hegel finden sich folgende Worte:
„Weil ich das
Höchste entdeckt,
Und die Tiefe
sinnend gefunden,
Bin ich groß wie
ein Gott,
Hüll' mich in
Dunkel wie er." 21
In seinem
Gedicht „Die blasse Maid" schreibt er:
„So hab' ich den
Himmel verscherzt,
ich weiß es
genau.
Meine Seele, die
einst Gott gehörte,
ist nun für die
Hölle bestimmt." 22
Diese Worte
bedürfen keines Kommentars.
Marx hatte mit
künstlerischen Ambitionen begonnen. Seine Gedichte und Dramen sind wichtig,
weil sie den Zustand seines Herzens offenbaren, aber literarisch gesehen fehlt
ihnen jeder Wert, und daher erlangten sie auch keine Anerkennung.
Ein Mangel an
Erfolg im Drama bescherte uns einen Goebbels, den Propagandaminister der Nazis,
mangelnder Erfolg in Philosophie einen Rosenberg, den Verbreiter des deutschen
Rassismus, mangelnder Erfolg in Malerei und Architektur bescherte uns einen
Hitler.
Hitler war auch
ein Dichter. Man kann davon ausgehen, daß er die Gedichte von Marx niemals
gelesen hatte, die Ähnlichkeit ist jedoch frappierend. Er erwähnt in seinen
Gedichten dieselben satanischen Praktiken. Ich zitiere eines davon:
„In rauhen
Nächten geh ich zuweilen
Zur Eiche Wotans
in den stillen Garten,
Einen Pakt mit
den finsteren Mächten zu schließen.
Das Mondlicht
läßt die Runen erscheinen.
Die am Tage im
Sonnenlicht badeten
Werden klein vor
dem magischen Spruch . . Z' 23
Wotan ist der
Hauptgott der germanischen heidnischen Mythologie. Runen sind alte germanische
Schriftzeichen.
Hitler gab seine
dichterische Laufbahn bald auf. Ebenso Marx, der dafür eine Laufbahn als
Revolutionär im Namen Satans gegen eine Gesellschaft antrat, die seine Gedichte
nicht zu würdigen wußte. Es ist denkbar, daß dies einer der Gründe für seine
totale Auflehnung war. Als Jude verachtet zu werden, war ein anderer.
Zwei Jahre nach
dem besorgten Brief seines Vaters, im Jahre 1839, schrieb Marx seine
Dissertation „Differenz der demokritischen und epikureischen
Naturphilosophie", in der er sich selbst der Erklärung von Aschylus'
Prometheus anschließt: „Mit einem Wort, ganz haß' ich all und jeden Gott"
24 (Vorrede). Marx erklärt das näher durch die Äußerung, daß er gegen alle
Götter auf Erden und im Himmel sei, die das menschliche Selbstbewußtsein nicht
als oberste Gottheit anerkennen.
Marx war ein
geschworener Feind aller Götter, ein Mann, der sein Schwert vom Fürsten der
Finsternis um den Preis seiner Seele gekauft hatte. Er hatte sich zum Ziel
gesetzt, die ganze Menschheit in den Abgrund zu ziehen und lachend zu folgen.
Hat Marx sein
Schwert tatsächlich von Satan gekauft?
Seine Tochter
Eleanor berichtet, daß Marx ihr und ihrer Schwester viele Geschichten erzählt
habe, als sie noch klein waren. Eine Geschichte mit einem gewissen Hans Röckle
habe ihr dabei am besten gefallen. „Diese Geschichte dauerte viele Monate und
hatte kein Ende. Hans Röckle war ein Zauberer, der ein Geschäft mit Spielsachen
besaß, aber hohe Schulden hatte . . . Obwohl er ein Zauberer war, befand er
sich ständig in Geldnot. So mußte er gegen seinen Willen all seine schönen
Sachen nach und nach dem Teufel verkaufen. Manche dieser Abenteuer waren so
grausig, daß einem die Haare zu Berge standen." 25
Ist es normal,
wenn ein Vater seinen kleinen Kindern so entsetzliche Geschichten erzählt, wie
man sein Liebstes an den Teufel verkauft? Robert Payne geht auf diesen Vorfall
ausführlich in seinem Buch „Marx" 26 ein. Eleanor schildert, wie
unglücklich Röckle, der Zauberer, nur widerstrebend seine Spielsachen verkaufte
und sich bis zuletzt nicht von ihnen trennen konnte. Aber da er mit dem Teufel
einen Bund geschlossen hatte, gab es kein Entrinnen mehr.
Payne schreibt
weiter: „Es besteht wohl kaum ein Zweifel daran, daß diese unvollendeten
Geschichten autobiographisch waren ... Er hatte die Weltanschauung des Teufels
und auch dessen Arglist. Manchmal schien er zu wissen, daß er das Werk des
Teufels ausführte." 27
Als Marx
„Oulanem" und seine anderen frühen Gedichte beendet hatte, in denen er zum
Ausdruck brachte, daß er mit dem Teufel im Bunde stand, dachte er mit keinem
Gedanken an den Sozialismus. Er bekämpfte ihn sogar. Er war Redakteur einer
deutschen Zeitschrift, der „Rheinischen Zeitung", die „den kommunistischen
Ideen in ihrer jetzigen Gestalt nicht einmal theoretisch Gültigkeit zugesteht,
also noch weniger ihre praktische Verwirklichung wünscht oder auch nur für
möglich hält.
Auf Versuche der
Massen, kommunistische Ideen durchzuführen, kann man, sobald sie gefährlich
werden, mit Kanonen antworten . . ," 28
Marx wird Gott
aus dem Himmel jagen
In diesem
Stadium trifft Marx Moses Hess, den Mann, der in seinem Leben die wichtigste
Rolle spielen sollte, denjenigen, der ihn angeblich dazu brachte, das
sozialistische Ideal anzunehmen.
Hess nennt ihn
„Dr. Marx, mein Abgott, der der mittelalterlichen Religion und Politik den
Todesstoß versetzen wird". 29 Also ist der Tritt in den Rücken der
Religion das erste Ziel, nicht der Sozialismus!
Georg Jung, ein
weiterer Freund von Marx zu jener Zeit, formulierte es noch klarer: daß Marx
Gott gewiß aus seinem Himmel herausschmeißen und ihm noch obendrein einen
Prozeß an den Hals hängen wird.
Marx nennt die
christliche Religion eine der unsittlichsten. 30
Kein Wunder, daß
Marx glaubte, die Christen früherer Zeiten hätten Menschen erschlagen und ihr
Fleisch gegessen.
Dies war also
die Erwartung derer, die Marx in die Tiefen des Satanismus einführten. Es
stimmte überhaupt nicht, daß Marx hochfliegende Ideale verfolgte, wie man der
Menschheit helfen könnte, daß die Religion ein Hindernis für diese Ideale war
und daß Marx aus diesem Grunde eine antireligiöse Haltung einnahm. - Im
Gegenteil. Marx haßte alle Götter, er haßte jede Vorstellung
von Gott. Er war
gewillt, der Mensch zu sein, der Gott hinauswarf. Der Sozialismus war nur der
Köder, um Proletarier und Intellektuelle zur Annahme eines teuflischen Ideals
zu verführen.
Schließlich
leugnete Marx die Existenz eines Schöpfers ab. So dumm dies auch erscheinen
mag, er behauptete, daß die Menschheit sich selbst gestaltet habe. Er schrieb:
„In Anbetracht der Tatsache, daß für den Sozialisten die ganze sogenannte
Weltgeschichte nichts anderes ist als menschliches Werk durch menschliche
Arbeit, als die Entwicklung der Natur für den Menschen, so hat er den
unbestreitbaren
Beweis, daß er aus sich selbst geboren ist . . . Die Kritik an der Religion
endet mit der Lehre, daß der Mensch das höchste Wesen für den Menschen
ist."
Wenn die
Existenz eines Schöpfers geleugnet wird, dann gibt es niemanden, der uns Gebote
machen kann. Er bestätigt dies, indem er feststellt: „Kommunisten predigen
keinerlei Moral."
2. Seelen für
Satan
Als die Sowjets
ganz am Anfang zu dem Slogan griffen „Wir wollen die Kapitalisten von der Erde
und Gott aus dem Himmel vertreiben", erfüllten sie damit nur das
Vermächtnis von Karl Marx.
Schon an anderer
Stelle erwähnte ich die Umkehrung von Namen als eine Besonderheit der Schwarzen
Magie. Diese Verdrehungen waren so in Marx' Denkweise verankert, daß er sie überall
anwandte. Er beantwortete Proudhons Buch „Die Philosophie des Elends" mit
einem anderen: „Das Elend der Philosophie". Darin schrieb er: „Die Waffe
der Kritik kann allerdings die Kritik der
Waffe nicht
ersetzen." 31
Hier sind noch
einige weitere Beispiele für die Verwendung von Umkehrungen in den Schriften
von Marx: „Suchen wir das Geheimnis des Juden nicht in seiner Religion, sondern
suchen wir das Geheimnis der Religion im wirklichen Juden." 31a
„Luther hat den
Glauben in die Autorität gebrochen, weil er die Autorität des Glaubens
restauriert hat. Er hat die Pfaffen in Laien verwandelt, weil er die Laien in
Pfaffen verwandelt hat." 31b
Marx wendet
diese Technik an vielen Stellen an. Er hat das, was man als typisch satanischen
Stil bezeichnen könnte.
Haben Sie sich
schon einmal über Marx' Frisur gewundert? Männer pflegten zu seiner Zeit Bärte
zu tragen, aber nicht von der Art, wie er ihn trug, und sie hatten auch keine
langen Haare. Marx' Art, sich zu geben, war charakteristisch für die Jünger der
Joanna Southcott, einer Teufelspriesterin, die sagte, sie stehe in Verbindung
mit dem Dämonen Schiloh. 32
Es ist doch
seltsam, daß etwa 60 Jahre nach ihrem Tod, im Jahre 1814, „ein Soldat namens
James White, der nach seiner Armeezeit in Indien nach Hause zurückgekehrt war,
der Chatham-Gruppe der Southcottianer beitrat, die dortige Führung übernahm und
die Lehren Joannas . . . mit einem kommunistischen Anstrich
weiterentwickelte". 33
Marx sprach
öffentlich nicht viel über Metaphysik, aber wir können seine Einstellung an den
Männern ablesen, mit denen er zusammen war. Einer seiner Genossen in der Ersten
Internationalen war Bakunin, ein russischer Anarchist, der schrieb: „Der Teufel
ist die satanische Revolte gegen göttliche Autorität, eine Revolte, in der wir
den fruchtbaren Keim aller menschlichen Emanzipationen, die Revolution, sehen.
Sozialisten erkennen sich an den Worten: ,1m Namen dessen, dem ein großes
Unrecht angetan worden ist. Der Teufel ist der erste Freidenker und Heiland der
Welt. Er befreit Adam und drückt ihm das Siegel der Menschlichkeit und Freiheit
auf die Stirn, indem er ihn ungehorsam macht. " 34
Bakunin preist
nicht nur Luzifer. Er hat ein festes Programm für die Revolution, aber nicht
eines, das die Armen vor der Ausbeutung bewahren würde. Er schreibt: „In dieser
Revolution werden wir den Teufel im Volk erwecken müssen, um die Leidenschaften
zu entfesseln. Unsere Mission besteht darin, zu zerstören und nicht zu erbauen.
Die Leidenschaft des Zerstörens ist eine kreative Leidenschaft." 35
Karl Marx
bildete mit Bakunin die Erste Internationale und unterstützte dieses
merkwürdige Programm.
Marx und Engels
sagten in „Das kommunistische Manifest", daß der Proletarier Gesetz, Moral
und Religion als „so viele spießbürgerliche Nachteile" ansähe, „hinter
denen im Hinterhalt ebenso viele spießbürgerliche Interessen lauern".
Bakunin
schreibt, daß Proudhon, ein weiterer bekannter sozialistischer Denker und
Freund von Karl Marx, zu dieser Zeit ebenfalls den „Teufel verehrte". 36
Hess hatte Marx mit Proudhon bekannt gemacht, der ebenfalls diese typische
Frisur der Teufelssekte des 19. Jahrhunderts trug.
Proudhon
erklärte in „Die Gerechtigkeit in der Revolution und der Kirche", daß Gott
der Prototyp der Ungerechtigkeit sei. „Wir erhalten trotz ihm Wissen, wir
erreichen Wohlergehen trotz ihm und wir erreichen Gemeinschaft trotz ihm. Jeder
Schritt vorwärts ist ein Sieg, mit dem wir das Göttliche überwinden." 37
Er ruft aus:
„Komm, Satan, verleumdet von den Niedrigen und von Königen! Gott ist Dummheit
und
Feigheit, Gott
ist Heuchelei und Falschheit, Gott ist Tyrannei und Armut, Gott ist schlecht.
Wo immer der Mensch sich vor einem Altar verbeugt, wird die Menschheit, die
Sklavin von Königen und Priestern, verdammt . . . Ich schwöre, Gott, mit meinen
Händen gegen den Himmel ausgestreckt, daß du nicht mehr bist als der
Vollstrecker meines Verstandes, das Zepter meines Gewissens . . . Gott ist im
wesentlichen antizivilisiert, antiliberal und antimenschlich." Proudhon
erklärt Gott für schlecht, weil seine Schöpfung schlecht ist. 38
Diese Gedanken
stammen nicht von ihm selbst. Sie sind der übliche Inhalt der Predigten bei der
Teufelsverehrung.
Marx stritt
später mit Proudhon und schrieb ein Buch, um dem Werk zu widersprechen, aus dem
die erwähnten Worte stammen. Aber Marx widersprach nur unwichtigen
wirtschaftlichen Lehren. Gegen Proudhons dämonische Anti-Gott-Rebellion hatte
er nichts einzuwenden.
Heinrich Heine,
der namhafte deutsche Dichter, war ein dritter vertrauter Freund von Marx. Auch
er war ein Anhänger Satans. Er schrieb: „Ich rief den Teufel, und er kam, Sein
Gesicht von Staunen erfüllt, ich muß es genau prüfen; Er ist nicht häßlich, er
hinkt nicht, Er ist ein reizender, charmanter Mann." 39
„Marx war ein
großer Bewunderer von Heinrich Heine .. . Ihre Beziehung war warm und
herzlich." 393
Warum sollte er
Heine bewundert haben? - Vielleicht wegen dessen satanischen Gedanken wie den
folgenden: „Ich wünsche mir ... ein paar schöne Bäume vor meiner Tür, und wenn
Gott mich vollkommen beglücken will, bereitet er mir das Vergnügen, zu sehen,
daß sechs oder sieben meiner Feinde an diesen Bäumen aufgehängt sind. Mit
mitfühlendem Herzen werde ich ihnen nach dem Tod alles Böse vergeben, das sie
mir während ihres Lebens angetan haben. Ja, wir müssen unseren Feinden
vergeben, aber nicht, bevor sie hängen.
Ich bin nicht
rachsüchtig. Ich würde meine Feinde gerne lieben. Aber ich kann sie nicht
lieben, bevor ich nicht Rache an ihnen genommen habe. Erst dann öffnet sich
ihnen mein Herz. Solange man sich nicht gerächt hat, bleibt Bitterkeit im
Herzen."
Welcher
anständige Mensch wollte ein enger Freund von jemandem sein, der so denkt?
Marx dachte wie
diese seine Umgebung, Lunatscharski, ein maßgeblicher Philosoph, welcher
Erziehungsminister der UdSSR gewesen war, schrieb in „Sozialismus und
Religion", daß Marx jeden Kontakt mit Gott beiseite und Satan vor
marschierende proletarische Kolonnen stellte.
An dieser Stelle
ist es wichtig, nachdrücklich zu betonen, daß Marx und seine Genossen, obwohl
gegen Gott eingestellt, keine Atheisten waren, wie sich Marxisten von heute
nennen. Das heißt, während sie Gott offen brandmarkten und schmähten, haßten
sie einen Gott, an den sie glaubten. Seine Existenz wird nicht in Frage
gestellt, sondern seine Herrschaft.
Als 1871 in
Paris die kommunistische Revolution ausbrach, erklärte der Kommunarde
Flourende: „Unser Feind ist Gott. Gotteshaß ist der Anfang der Weisheit."
40
Marx rühmte die
Kommunarden sehr, die dieses Ziel offen proklamierten. Aber was hat das mit
einer gerechten Verteilung von Gütern und besseren sozialen Einrichtungen zu
tun? Diese sind nur die äußerlichen Täuschungsmanöver zur Tarnung des wahren
Ziels - die totale Abschaffung Gottes und seiner Verehrung. Heute haben wir den
Beweis dafür in Ländern wie Albanien und Nordkorea, wo alle Kirchen, Moscheen
und Pagoden geschlossen sind.
Marx' satanische
Gedichte
In Marx'
Gedichten „Des Verzweifelnden Gebet" und „Menschlicher Stolz" ist das
höchste Gebet des Menschen das für seine eigene Größe. Wenn der Mensch dazu
verdammt ist, durch seine eigene Größe zugrunde zu gehen, so ist das eine
kosmische Katastrophe, aber er wird als gottähnliches Wesen sterben, von
Dämonen betrauert. Marx' Ballade „Der Spielmann" berichtet von den Klagen
des Sängers gegen einen Gott, der seine Kunst weder kennt noch respektiert. Sie
kommt aus dem
finsteren
Abgrund der Hölle, „verhext den Verstand und verzaubert das Herz, und sein Tanz
ist der Todestanz". 41
Der Sänger zieht
sein Schwert und stößt es in die Seele des Dichters.
„Kunst, die aus
dem finsteren Abgrund der Hölle stammt, die den Verstand verhext" . . .
Das erinnert an die Worte des amerikanischen Revolutionärs Jerry Rubin in „Do
it" („Tue es"). „Wir haben Jugend, Musik, Sex, Drogen und Rebellion
mit Verrat verbunden und diese Kombination ist schwer zu schlagen." 42
In seinem
Gedicht „Menschenstolz" gibt Marx zu, daß sein Ziel weder die Verbesserung
noch die Reformierung oder Revolutionisierung der Welt ist, sondern einzig und
allein, sie zu zerstören und sich an ihrer Zerstörung zu freuen: „Mit
Verachtung werfe ich der Welt den Fehdehandschuh voll ins Gesicht Und beobachte
den Zusammenbruch dieses Zwergriesen, Dessen Fall meinen Haß nicht ersticken
wird.
Götterähnlich
darf ich wandeln. Siegreich ziehen durch ihr Ruinenreich.
Jedes Wort ist
Glut und Handel, Meine Brust dem Schöpferbusen gleich." 43
Marx nahm den
Satanismus nach einem inneren Kampf an. Die Gedichte wurden in einer Zeit schwerer
Krankheit beendet, das Ergebnis des Kampfes, der in seinem Innern tobte. Er
spricht zu diesem Zeitpunkt von seinem Ärger, ein Ideal aus einer Einstellung
machen zu müssen, die er verachte. Er fühlt sich krank. 44
Der
herausragende Grund für Marx' Übertritt zum Kommunismus wird in einem Brief
seines Freundes Georg Jung an Rüge deutlich: Es ist nicht die Emanzipation des
Proletariats und auch nicht die Errichtung einer besseren Gesellschaftsordnung.
Jung schreibt: „Wenn Marx, Bruno Bauer und Feuerbach sich zur Gründung einer
theologisch-philosophischen Zeitung zusammenfinden würden, dann täte Gott gut
daran, seine Engel um sich zu scharen und in Selbstmitleid zu versinken, denn
diese drei
werfen ihn gewiß aus seinem Himmel heraus..." 45
Waren diese
Gedichte die einzigen ausdrücklich satanistischen Schriften von Karl Marx? Wir
wissen es nicht, weil die Vielzahl seiner Werke von jenen geheimgehalten wird,
die seine Manuskripte bewachen.
In „Der Mensch
in der Revolte" schrieb Albert Camus, daß 30 Bände von Marx und Engels nie
veröffentlicht worden seien, und er brachte die Annahme zum Ausdruck, daß sie
dem, was gewöhnlich als Marxismus bekannt ist, wohl nicht allzusehr gleichen
würden.
Als ich dies
las, bat ich eine meiner Sekretärinnen, an das Marx-Lenin-Institut in Moskau zu
schreiben und anzufragen, ob diese Behauptung des französischen Schriftstellers
wahr sei.
Der
stellvertretende Direktor, Professor M. Mtschedlov, antwortete mir. Nachdem er
sagte, daß Camus gelogen habe, bestätigte er dessen Vorwürfe. Er schreibt
weiter, daß nicht geplant sei, die erste Ausgabe von Marx und Engels zu
vervollständigen. Es seien 13 Bände von insgesamt 100 erschienen. Seine
Rechtfertigung, daß der Zweite Weltkrieg den Druck der Bände verhindert habe,
ist lächerlich.
Der Brief wurde 35 Jahre nach Kriegsende geschrieben, und der Staatsverlag der
Sowjetunion verfügt gewiß über ausreichende Mittel.
Aus diesem Brief
ist klar ersichtlich, daß die sowjetischen Kommunisten, obwohl sie alle
Manuskripte für 100 Bände haben, nur 13 veröffentlichten. Es gibt keine andere
Erklärung, als daß die meisten Gedanken von Marx geheimgehalten werden sollen.
Marx'
zerrüttetes Leben
Alle aktiven
Satanisten haben ein zerrüttetes Privatleben. Dies trifft auch für Marx zu.
Arnold Künzli
berichtet in seinem Buch „Karl Marx: Eine Psychographie" 46 von diesem
Leben, das zum Selbstmord von zwei Töchtern und einem Schwiegersohn führte.
Drei Kinder starben an Unterernährung. Seine Tochter Laura, die mit dem
Sozialisten Lafargue verheiratet war, verlor drei ihrer Kinder. Dann begingen
beide Selbstmord. Seine Tochter Eleanor beschloß ebenfalls,
gemeinsam mit
ihrem Mann aus dem Leben zu scheiden. Sie starb. Er machte in letzter Minute
einen Rückzieher.
Marx fühlte sich
nicht verpflichtet, den Lebensunterhalt für seine Familie zu verdienen, obwohl
ihm das zumindest aufgrund seiner ungeheuren Sprachkenntnisse nicht
schwergefallen wäre. Er lebte vom Betteln bei Engels. Er hatte ein uneheliches
Kind mit seinem Dienstmädchen.
Später schob er
das Kind Engels zu, der diese Komödie mitspielte. Er war aber auch ein starker
Trinker.
Rjazanov, der
Direktor des Marx-Engels-Instituts in Moskau, gibt diesen Punkt in seinem Buch
„Karl Marx als Denker, Mensch und Revolutionär" zu. 41
Eleanor war
Marx' Lieblingstochter. Er nannte sie Tussy und sagte oft „Tussy ist ich".
In ihr brach eine Welt zusammen, als sie durch Engels an seinem Sterbebett von
dem Skandal erfuhr. Dies war es, was zu ihrem Selbstmord führte.
Es ist
bemerkenswert, daß Marx im „Kommunistischen Manifest" die Kapitalisten
beschimpft hatte, denen „die Weiber und Töchter ihrer Proletarier zur Verfügung
stehen".
Es gab sogar
einen noch dunkleren Punkt im Leben von Marx, dem großen Revolutionär.
Die deutsche
Zeitung „Reichsruf "vom 9. Januar 1960 veröffentlichte den Vorgang, daß
der österreichische Kanzler Raabe dem damaligen Diktator von Rußland, Nikita
Chruschtschow, das Original eines Briefes von Karl Marx schenkte. Chruschtschow
hatte keine Freude daran, denn der Brief war der Beweis, daß Marx ein bezahlter
Informant der österreichischen Polizei war, der
Revolutionäre
aushorchte.
Der Brief wurde
zufällig in einem geheimen Archiv gefunden. Er enthielt Hinweise darauf, daß
Marx, der Informant, während seines Exils in London über seine Genossen
Berichte schrieb. Er erhielt für jede Information umgerechnet 40 DM. Seine
Angaben bezogen sich auf die Revolutionäre im Exil in London, Paris und in der
Schweiz.
Einer von denen,
gegen die er spionierte, war Rüge, welcher sich selbst als engen Freund von
Marx betrachtete. Es sind noch Briefe vorhanden, die in der Sprache eines
freundschaftlichen Verhältnisses abgefaßt sind.
Rolv Heuer
beschreibt die verheerende finanzielle Lebensweise von Marx in „Genie und
Reichtum". Als er Student in Berlin war, erhielt der Sohn von Papa Marx
700 Taler als jährliches Taschengeld." 48 Das war eine enorme Summe, da zu
jener Zeit nur fünf Prozent der Bevölkerung ein Jahreseinkommen von über 300
Talern hatte. Im Laufe seines Lebens erhielt Marx von Engels
ungefähr sechs
Millionen französische Francs (Zahlen aus dem Marx-Lenin-Institut).
Er war ständig
hinter Erbschaften her. Während ein Onkel von ihm im Sterben lag, schrieb Marx:
„Stirbt der Hund jetzt, so bin ich aus der Patsche heraus." 49 Worauf
Engels antwortete: „Zu der Nachricht von der Krankheit des alten Braunschweiger
Erbschaftsverhinderers gratuliere ich und hoffe, daß die Katastrophe endlich
eintreten wird." 50
Dann starb „der
Hund". Marx schrieb am 8. März 1855: „A very happy event, der Tod des
90jährigen Onkels meiner Frau wurde uns gestern mitgeteilt. Dadurch spart meine
Schwiegermutter eine jährliche Abgabe von 200 Talern und meine Frau wird an 100
£ bekommen; mehr, wenn der alte Hund den Teil seines Geldes, der nicht
Fideikommiß war , nicht seiner Haushälterin vermacht . " 51
Auch gegenüber
denen, die ihm näher standen als sein Onkel, hatte er keine freundlicheren
Gefühle. Er sprach nicht mehr mit seiner Mutter. Im Dezember 1864 schrieb er an
Engels: „Vor zwei Stunden erhielt ich ein Telegramm mit der Nachricht vom Tod
meiner Mutter. Das Schicksal wollte ein Familienmitglied von uns holen. Ich
stand schon mit einem Fuß im Grabe. Unter diesen Umständen werde ich mehr
gebraucht als die alte Frau. Ich muß nach Trier wegen ihrer Erbschaft." 52
Das war alles,
was er beim Verscheiden seiner Mutter zu sagen hatte. Des weiteren war die
Beziehung zwischen Marx und seiner Frau denkbar schlecht. Sie verließ ihn
zweimal, kehrte jedoch beide Male zurück. Er seinerseits ging nicht einmal zu
ihrer Beerdigung.
Immer in
Geldnöten, verlor er viel Geld an der Börse; dort wußte er, der
Wirtschaftswissenschaftler, nur, wie man verliert.
Marx war ein
hochkarätiger Intellektueller. Engels ebenso. Aber ihre Korrespondenz ist
voller Obszönitäten, was für diese Gesellschaftsschicht ungewöhnlich ist.
Schmutzige Wörter sind überall zu finden, und es gibt keinen einzigen Brief,
aus dem man einen Idealisten über seine humanistischen oder sozialistischen
Träume sprechen hört.
Da die
satanistische Sekte hochgeheim ist, haben wir nur Hinweise auf die Möglickeit
einer Verbindung von Marx zu ihr. Sein wirres Leben ist vielleicht ein weiteres
Glied in der bis jetzt untersuchten Beweiskette.
Die
Gegenbekehrung von Engels
Da Engels eine
große Rolle im Leben von Marx spielte, will ich auch über ihn ein paar Worte
sagen. Engels war in einer pietistischen Familie aufgewachsen. In seiner Jugend
hatte er wunderbare christliche Gedichte geschrieben.
Aber nach seiner
Begegnung mit Marx schrieb er über diesen: „Wer jaget hinterdrein mit wildem
Ungestüm? Ein schwarzer Kerl aus Trier [Marx' Geburtsort], ein markhaft
Ungetüm.
Er gehet, hüpft
nicht, er springet auf den Hacken und raset voller Wut, und gleich, als wollt
er's packen das weite Himmelszelt und zu der Erde ziehn, streckt er die Arme
sein weit in die Lüfte hin,
geballt die böse
Faust, so tobt er sonder Rasten, als wenn ihn bei dem Schopf zehntausend Teufel
faßten." 53
Nachdem Engels
das Buch des liberalen Theologen Bruno Bauer gelesen hatte, begann er an seinem
christlichen Glauben zu zweifeln. In seinem Herzen begann ein großer Kampf. Zu
jener Zeit schrieb er: „Ich bete täglich, ja fast den ganzen Tag, um Wahrheit,
habe es getan, sobald ich anfing zu zweifeln, und komme doch nicht zu eurem
Glauben zurück . . . Die Tränen kommen mir in die Augen, indem ich dies
schreibe." 54
Engels fand den
Weg zu Gottes Wort nicht mehr zurück und schloß sich demjenigen an, den er
selbst als „Ungeheuer, das von Tausenden von Teufeln besessen ist" 55
bezeichnete. Er hatte eine Gegenbekehrung erfahren.
Was für ein
Mensch war Bruno Bauer, der liberale Theologe, der eine entscheidende Rolle bei
der Zerstörung des christlichen Glaubens von Engels spielte und der auch Marx
in seinen neuen, antichristlichen Plänen unterstützte? Hatte er etwas mit
Dämonen zu tun? Wie Engels begann er als Glaubender und später als konservativer
Theologe, der sogar gegen Kritiker der Bibel schrieb. Danach wurde er ein
radikaler Kritiker der Heiligen Schrift, Begründer eines materialistischen
Christentums, das behauptete, Jesus sei nur ein Mensch und nicht der Sohn
Gottes. Bauer schrieb an seinen Freund
Arnold Rüge, der
auch ein Freund von Marx und Engels war, am 6. Dezember 1841:
„Ich halte hier
an der Universität Vorlesungen vor einer großen Zuhörerschaft. Ich erkenne mich
nicht
mehr, wenn ich
meine Lästerungen von der Kanzel herunterspreche. Sie sind so großartig, daß
sich diesen Kindern, die niemand verletzen sollte, die Haare sträuben. Während
ich diese Gotteslästerungen verkünde, denke ich daran, wie ich zu Hause fromm
dasitze und eine Rechtfertigung der Heiligen Schrift und der Offenbarung
schreibe. Jedenfalls ist es ein schlimmer Dämon, der mich immer dann befällt,
wenn ich die Kanzel betrete, und ich bin so schwach, daß ich ihm nachgeben muß
. . . Mein Geist der Lästerung ist erst zufrieden, wenn ich die Erlaubnis
bekomme, öffentlich als Professor eines atheistischen Systems zu
predigen." 56
Der Mann, der
Engels überredete, Kommunist zu werden, war derselbe Moses Hess, der auch schon
Marx überzeugt hatte. Hess schreibt nach einem Treffen mit Engels in Köln: „Er
verließ mich als übereifriger Kommunist. So schaffe ich Verwüstung. " 57
„Ich schaffe Verwüstung." War das das Hauptziel in Hess' Leben? Das war
auch das Hauptziel Luzifers.
Die Spuren, die
das Christsein bei Engels hinterlassen hatte, konnte er nie ganz aus seinen
Gedanken verbannen. 1865 gibt er seiner Bewunderung für das Reformationslied
„Ein feste Burg ist unser Gott" Ausdruck. Er nennt es „eine triumphale
Hymne, die zur Marseillaise des 16. Jahrhunderts wurde". 58 Und das sind
nicht Engels' einzige prochristliche Aussagen.
Engels' Tragödie
entwickelte sich fast noch packender als die von Marx. Hören Sie sich an, was
dieser Mann in seiner Jugend schrieb, der später Marx' größter Komplize in der
Zerstörung der Religion wurde.
1. „Herr Jesu
Christe, Gottes Sohn, o steig herab von Deinem Thron und rette meine Seele!
O komm mit
Deiner Seligkeit, Du Glanz der Vaterherrlichkeit, gib, daß ich Dich nur wähle!
Lieblich,
herrlich, ohne Leide ist die Freude, wenn dort oben, Wir Dich, unsern Heiland,
loben!
2. Gib, daß dereinst
zu seiner Zeit, wenn mich erfaßt des Todes Leid, ich fest an Dir mich halte;
daß ich, wenn
mir das Aug' vergeht, des Herzens Pulsschlag stille steht, ich froh in Dir
erkalte!
Fortan wird dann
Dich dort oben mein Geist loben, ohne Ende, denn er ist in Deinen Händen.
3. O wäre sie
da, die Zeit der Lust, wo ich an Deiner Liebesbrust vom Tode soll erwarmen!
Dann seh' ich
Gott, ich dank' es Dir, die all', die waren teuer mir, kann ewig sie umarmen!
Ewig, ewig, ewig
lebend, vor Dir stehend, Dich zu sehen, wird mein Leben neu erblühen.
4. Du kamst, die
Menschheit zu erlösen, vom Tod sie zu befrein und Bösem, zu bringen ihr Dein
Glück und Heil.
Kommst Du nun
herab zur Erden, da wird durch Dich es anders werden, da teilst Du jedem zu
sein Teil." 59
Nachdem Bruno
Bauer den Zweifel in Engels' Herz gesät hatte, schrieb Engels an Freunde: „Es
steht geschrieben: ,Bittet, so wird euch gegeben!' Ich suche die Wahrheit, wo
immer ich hoffe, wenigstens einen Schatten von ihr zu finden. Aber ich kann
eure Wahrheit noch nicht als die ewige Wahrheit erkennen. Und doch steht
geschrieben: ,Suchet, so werdet ihr finden! Wer ist unter euch, der
seinem Sohn
einen Stein geben würde, wenn er um Brot bittet. Wieviel weniger wird Gott,
euer himmlischer Vater, also tun.'
Tränen steigen
mir in die Augen, während ich diese Worte schreibe. Ich bin zutiefst bewegt,
aber ich fühle, daß ich nicht verloren bin. Ich werde zu Gott kommen, nach dem
sich meine Seele sehnt. Auch das ist ein Zeugnis des Heiligen Geistes. Damit
liebe ich und damit sterbe ich . . . Der Geist Gottes gibt meinem Geist
Zeugnis, daß ich ein Kind Gottes bin." 60
Er war sich der
satanischen Gefahr durchaus bewußt. In seinem Buch „Schelling, der Philosoph in
Christo" schreibt Engels: „Seit der greulichen Französischen Revolution
ist ein ganz neuer, teuflischer Geist in einen großen Teil der Menschheit
gefahren, und die Gottlosigkeit erhebt ihr freches Haupt so unverschämt und
hoffärtig, daß man denken muß, es gingen jetzt die Weissagungen der Schrift in
Erfüllung. Wir wollen aber einmal sehen, was die Schrift über die Gottlosigkeit
der letzten Zeiten sagt. Der Herr Jesus sagt in Matth. 24,11-13: ,Und es werden
sich falsche Propheten erheben und
werden viele
verführen, und dieweil die Ungerechtigkeit wird überhandnehmen, wird die Liebe
in vielen erkalten. Wer aber beharret bis an das Ende, der wird selig. Und es
wird geprediget werden das Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zu einem
Zeugnis über alle Völker, und dann wird das Ende kommen.' Und V. 21: ,Es werden
falsche Christi und falsche Propheten aufstehen und große Zeichen und Wunder
tun, daß verführet würden in den Irrtum, wo es möglich wäre, auch die
Auserwählten.'
Und Paulus sagt
in 2. Thess, 2,3 ff. : ,Es wird geoffenbaret werden der Mensch der Sünde und
das Kind des Verderbens, der da ist ein Widerwärtiger und sich überhebt über
alles, das Gott oder Gottesdienst heißt; nach der Wirkung des Satans mit
allerlei lügenhaften Kräften und Zeichen und Wundern und mit allerlei
Verführung zur Ungerechtigkeit unter denen, die verloren werden dafür,
daß sie die
Liebe zur Wahrheit nicht haben angenommen, daß sie selig würden. Darum wird
ihnen Gott kräftige Irrtümer senden, daß sie glauben der Lüge; auf daß
gerichtet werden alle, die der Wahrheit nicht glauben, sondern haben Lust an
der Ungerechtigkeit'".
Engels zitiert
die Heilige Schrift ein ums andre Mal wie der gläubigste Theologe. Er fährt
fort: „Es ist nicht mehr eine Gleichgültigkeit und Kälte gegen den Herrn, nein,
es ist offene, erklärte Feindschaft, und anstatt aller Sekten und Parteien
haben wir jetzt nur zwei: Christen und Antichristen . . . Wir sehen die
falschen Propheten jetzt unter uns.
Sie ziehen umher
in Deutschland und wollen sich überall einschleichen, sie predigen ihre
satanischen Lehren auf den Märkten und tragen das Panier des Teufels von einer
Stadt zu andern, die arme Jugend hinter sich herlockend, um sie in den tiefsten
Schlund der Hölle und des Todes zu stürzen."
Und er schließt
mit den Worten der Offenbarung: „Siehe, ich komme bald. Halte, was du hast, auf
daß niemand deine Krone nehme. Amen". 61
Der Mann, der
solche Gedichte und solche Warnungen vor dem Satanismus schrieb, der Mann, der
mit Tränen in den Augen betete, sich vor solcher Gefahr zu hüten, der Mann, der
Marx als von tausend Teufeln besessen erkannte, wird Marx' engster Mitarbeiter
in dem teuflischen Kampf, „alle Religion und Moral abzuschaffen". 62
Das hat die
liberale Theologie zustande gebracht. Sie teilt mit Marx und Engels die Schuld
am Tod von vielen Millionen Unschuldigen durch den Kommunismus.
Marx haßt ganze
Nationen
Marx' ganze
Einstellung und Konversation waren satanischer Art. Obwohl selbst Jude, schrieb
er ein boshaftes antijüdisches Buch mit dem Titel „Die Judenfrage". Im
Jahre 1856 veröffentlichte er in „The New York Tribüne" einen Artikel mit
dem Titel „The Russian Loan" („Die russische Anleihe"), in dem wir
lesen: „Wir wissen, daß hinter jedem Tyrannen ein Jude steht, wie hinter jedem
Papst ein Jesuit steht. Wie das Heer der Jesuiten jeden freien Gedanken tötet,
würde der Wunsch der Unterdrückten Erfolgsaussichten haben; die Nützlichkeit
von Kriegen, angestiftet von Kapitalisten, würde enden, wenn sie nicht für die
Juden sein würden, welche die Reichtümer der Menschheit stehlen. Kein Wunder,
daß vor 1856 Jahren Jesus die Wucherer aus dem Tempel Jerusalems gejagt hat.
Sie waren wie die zeitgenössischen Wucherer, die hinter Tyrannen und Tyranneien
stehen. Die Mehrheit von ihnen ist jüdisch. Die Tatsache, daß die Juden so
stark geworden sind, das Leben der Welt in Gefahr zu bringen, veranlaßt uns,
ihre Organisation und ihr Ziel zu enthüllen, damit ihr Gestank die Arbeiter der
Welt zum Kampf aufrütteln möge, um solch ein Übel auszulöschen." Sagte
Hitler Schlechteres als dies?
Seltsamerweise
schrieb er auch Gegenteiliges, wie in „Das Kapital", Band I unter der
Überschrift „Der kapitalistische Charakter der Manufaktur": „Auf der Stirn
der auserwählten Menschen stand geschrieben, daß sie Jehova gehören."
Viele andere
jüdische Kommunisten folgten dem Beispiel von Marx in ihrem Judenhaß. Ruth
Fischer, eine namhafte deutsche jüdische Kommunistenführerin und Mitglied des
Parlaments, sagte: „Zerquetscht die jüdischen Kapitalisten, hängt sie an die
Laternenpfähle; tretet sie mit Füßen." 63
Warum lediglich
die jüdischen Kapitalisten und nicht die anderen, bleibt offen.
Marx haßte nicht
nur die Juden, sondern auch die Deutschen: „Schläge sind das einzige Mittel,
den Deutschen zum Leben zu erwecken."
Er sprach von
dem „dummen deutschen Volk . . . der abstoßenden Engstirnigkeit der
Deutschen" und sagte: „Deutsche, Chinesen und Juden muß man mit Hausierern
und Trödlern vergleichen." 64 Er nannte die Russen „Kohlfresser". 65
Die slawischen Völker seien „ethnischer Abfall". 66 Er äußerte seinen Haß
gegen viele Nationen, nie dagegen seine Liebe zu irgendeiner.
Marx schreibt in
seinem Jahresrückblick auf 1848 über „den slawischen Pöbel", womit Russen,
Tschechen und Kroaten gemeint waren. Es bliebe diesen „rückschrittlichen"
Völkern durch das Schicksal nur „die sofortige Aufgabe, im revolutionären
Weltsturm unterzugehen. Der kommende Weltkrieg wird nicht nur zur Folge haben,
daß reaktionäre Klassen und Dynastien, sondern auch ganze reaktionäre Völker
von der Erde verschwinden. Und das wird ein Fortschritt sein. Ihr Name wird
vergehen." 67
Weder Marx noch
Engels machten sich Gedanken über den Untergang von Millionen von Menschen. Der
erstere schrieb: „Eine stille, unvermeidliche Revolution geht in der
Gesellschaft vor sich, eine Revolution, die sich sowenig um die durch sie
zerstörten menschlichen Leben sorgt, wie sich ein Erdbeben um die Häuser
kümmert, die es niederreißt. Klassen und Rassen, die zu schwach sind, um mit
den neuen Lebensbedingungen fertig zu werden, werden untergehen."
In Anbetracht
dessen war Hitler, der nicht die Vernichtung dieser Nationen wollte, sondern
nur ihre Unterjochung, sicherlich bedeutend humaner als Marx. Engels schrieb im
gleichen Tonfall: „Der nächste Weltkrieg wird ganze reaktionäre Völker
verschwinden lassen. Auch das ist ein Fortschritt." 68
„Offensichtlich
kann dies nicht vollbracht werden, ohne die eine oder andere zarte nationale
Blume zu zertreten. Jedoch kann ohne Gewalt und ohne Unbarmherzigkeit in der
Geschichte nichts erreicht werden." 683
Marx, der Mann,
der sich als Vorkämpfer für das Proletariat darstellte, nannte diese Klasse von
Menschen „dumme Jungs, Gauner, Esel".
Engels wußte
genau, was er von ihnen zu erwarten hatte. Er schrieb: „Der demokratische,
rote, ja sogar der kommunistische Mob wird uns niemals lieben."
Marx setzte
dunkelhäutige Menschen mit „Idioten" gleich, und er verwendete fortwährend
den beleidigenden Ausdruck „Nigger" in privater Korrespondenz.
Er nannte seinen
Rivalen Lassalle „den jüdischen Nigger" und machte sehr deutlich, daß
dieser Ausdruck nicht nur als Attribut der Geringschätzung für eine Person
gedacht sei. „Es ist nun absolut klar für mich, daß er - wie seine Kopfform und
die Beschaffenheit seiner Haare zeigen - von Negern abstammt, welche sich Moses
Flucht aus Ägypten anschlössen (es sei denn, daß seine Mutter oder Großmutter
väterlicherseits mit einem Nigger hybridisierte) . . . Das egoistische
Vorwärtskommen
dieses Mannes
ist ebenfalls niggerähnlich."
Marx trat sogar
für die Sklaverei in Nordamerika ein. Hierüber stritt er mit seinem Freund
Proudhon. Dieser hatte die Emanzipation der Sklaven in den Vereinigten Staaten
befürwortet. Marx antwortete: „Ohne Sklaverei würde Nordamerika, das
progressivste Land, in ein patriarchalisches Land umgeformt. Streichen Sie
Nordamerika von der Weltkarte, und Sie werden die Anarchie haben, den
kompletten Verfall von modernem Handel und Zivilisation. Schaffen Sie die
Sklaverei ab, und Sie wer-
den Amerika aus
der Landkarte der Nationen ausgelöscht haben." 69
Marx schrieb
auch „Zum Teufel mit den Briten". 70
Trotz solcher
Vorschläge gibt es eine Menge britischer und auch amerikanischer Marxisten.
Satan in der
Familie
Eleanor, Marx'
Lieblingstochter, heiratete mit seiner Zustimmung Edward Aveling. Dieser hielt
Vorträge über Themen wie „Die Schlechtigkeit Gottes". (Der satanistische
Gedanke. Sie leugnen nicht wie die Atheisten die Existenz Gottes, höchstens um
jemand absichtlich zu täuschen. Sie wissen um seine Existenz, beschreiben ihn
jedoch als böse.) In seinen Vorträgen versuchte er zu beweisen, daß Gott ein
„Befürworter der Polygamie und ein Anstifter zum Diebstahl ist". Er
vertrat das Recht auf
Blasphemie. 71
Marx' erwählter
Schwiegersohn war ein Dozent dieser Bewegung. Das folgende Gedicht vermittelt
einen Eindruck von der geistigen Einstellung dieser Kreise gegenüber dem
Satanismus:
„Ungezügelt und
verwegen sollen meine Verse aufsteigen Zu dir, o Satan, König des Banketts.
Hinweg mit
deiner Besprengung, oh Priester, und deinem Geleier, Denn nie soll Satan, o
Priester, hinter dir stehen.
Dein Atem, o
Satan, inspiriert meine Verse, Wenn ich aus meiner Brust den Göttern trotze.
Von den
priesterlichen Königen und unmenschlichen Königen.
Dein ist der
Blitz, der die Gemüter erzittern läßt.
O Seele, die da
wandert weit vom geraden Wege, Satan ist gnädig. Sieh Heloise!
Wie der
Wirbelwind seine Flügel entfaltet, Geht er vorüber, o Volk, Satan der Große!
Heil dem
Verstände, dem großen Rechtfertiger! Geheiligt sollen aufsteigen zu dir
Weihrauch und
Schwüre! Du hast
den Gott des Priesters entthront." 72
Enthüllung eines
Dienstmädchens
Der Amerikaner
Commander Sergius Riis war ein Schüler von Marx. Betrübt über die Nachricht von
seinem Tode kam er nach London, um das Haus zu besuchen, in dem sein verehrter
Lehrer gewohnt hatte. Die Familie war weggezogen. Die einzige, die er befragen
konnte, war ein ehemaliges Dienstmädchen von Marx. Sie äußerte über ihn die
erstaunlichen Worte: „Er war ein gottesfürchtiger Mann. Als er sehr krank war,
betete er allein in seinem Zimmer vor einer Reihe brennender Kerzen
und band eine
Art Meßband um seine Stirn." 73 Das läßt auf Gebetsriemen schließen, wie
sie die Juden während ihres Morgengebetes tragen. Aber Marx war in der
christlichen Religion getauft. Er hatte nie das Judentum praktiziert. Dann
wurde er Kämpfer gegen Gott. Er schrieb Bücher gegen die Religion und erzog
alle seine Kinder zu Atheisten. Was war das für eine Zeremonie, die eine
unwissende Magd für ein Gebet hielt? Wenn die Juden ihre Gebete verrichten,
haben sie nie eine Reihe von Kerzen vor sich. Könnte es sich hier um magische
Praktik gehandelt haben?
Wir wissen auch,
daß Marx, der angebliche Atheist, in seinem Studierzimmer eine Büste von Zeus
stehen hatte.
In der
griechischen Mythologie verwandelte sich Zeus, eine grausame heidnische Gottheit,
in ein Ungeheuer und legte Europa in Fesseln - genau dasselbe, was auch der
Marxismus später tat. Die nackte Gestalt von Zeus, der für seine Wildheit
bekannt war, ist auch das einzige religiöse Symbol in der Haupthalle der
Vereinten Nationen in New York.
Familienbriefe
Einen weiteren
möglichen Hinweis gibt ein Brief, der an Marx von seinem Sohn Edgar am 31. März
1854 geschrieben wurde. Er beginnt mit den verblüffenden Worten: „Mein lieber
Teufel." 74 Wo hat man jemals gehört, daß ein Sohn seinen Vater auf solche
Weise anspricht? - Nur bei den Satanisten. War der Sohn auch eingeweiht?
Es ist doch
wirklich auffällig, daß Frau Marx ihren Mann in einem Brief vom August 1844 mit
folgenden Worten anspricht: „Dein letzter Hirtenbrief, Hoherpriester und Bischof
der Seelen, hat Dein armes Schaf wieder mit Ruhe und Frieden erfüllt." 75
Marx verleiht im
„Kommunistischen Manifest" seinem Wunsch Ausdruck, jede Religion
abzuschaffen. Man sollte meinen, daß auch der Teufelskult dazugehört. Aber
seine Frau redet ihn mit Hoherpriester und Bischof an. Hoherpriester und
Bischof welcher Religion? Die einzige europäische Religion, die Hohepriester
hat, ist die satanische. Was für Hirtenbriefe schrieb der Mann, von dem man
glaubte, er sei Atheist? Wo sind sie? Es gibt ein Kapitel in Marx' Leben, das
unerforscht blieb.
Biographische
Zeugnisse
Manche
Biographen, die über Marx geschrieben haben, spürten vielleicht etwas von der
Verbindung zwischen dem Satanismus und dem Gegenstand ihres Buches, aber da sie
nicht den nötigen geistlichen Hintergrund hatten, konnten sie mit den
Tatsachen, die sie vor Augen hatten, nichts anfangen. Ihr Zeugnis ist trotzdem
interessant.
Der Marxist
Franz Mehring schrieb in seinem Buch „Karl Marx": „Der Vater blickte
manches Mal mit
geheimer Angst
auf den , Dämon' in dem Lieblingssohne, obgleich er schon wenige Tage nach
Karls zwanzigstem Geburtstag starb . . . Aber wie der Mensch niemals die
letzten Folgen seines Tuns zu überblicken vermag, so hat Heinrich Marx nicht
daran gedacht und nicht daran denken können, wie er durch das reiche Maß
bürgerlicher Bildung, die er dem Sohn als kostbare Mitgift fürs Leben gab, doch
nur den gefürchteten ,Dämon' entbinden half." 77
Marx starb in
Verzweiflung, wie alle Teufelsanbeter. Am 25. Mai 1883 schrieb er an Engels:
„Wie unnütz und leer ist doch das Leben, aber wie begehrenswert." 78
Marx war ein
Zeitgenosse von großen Christen: dem Philanthropen Dr. Barnardo, den großen
Predigern Charles Spurgeon und General William Booth. Alle lebten in seiner
Nähe in London. Er erwähnte sie nie. Sie blieben unbemerkt.
Hinter Marx
verbirgt sich ein Geheimnis, das nur wenige Marxisten kennen. Lenin schrieb:
„Nach einem halben Jahrhundert hat noch kein einziger Marxist Marx
begriffen." 79
Das Geheimnis im
Leben Lenins
Auch das Leben
Lenins birgt ein Geheimnis. Als ich die erste Ausgabe dieses Buches schrieb,
war
mir nichts von
einer persönlichen Verwicklung Lenins in irgendwelche Rituale der
satanistischen Sekte bekannt. Inzwischen habe ich jedoch Trotzkis „Der junge
Lenin" gelesen; Trotzki war ein enger Freund und Mitstreiter Lenins. Er
schreibt, daß Lenin im Alter von 16 Jahren sich das Kreuz vom Halse riß, darauf
spuckte und es mit Füßen trat - ein verbreitetes satanisches Ritual.
Es besteht nicht
der geringste Zweifel, daß er von der satanischen Ideologie beherrscht war. Wie
sonst sollte man sich das folgende Zitat aus seinem Brief vom 13./14. November
1913 an den russischen Schriftsteller Maxim Gorki erklären: „Millionen von
Sünden, Schicksalsschlägen, Bedrängnissen und Seuchen werden vom Volk leichter
erkannt - und sind daher weniger gefährlich - als der leichteste Anflug einer
Vorstellung von einem kleinen spirituellen Gott, selbst in der schmuckvollsten
Verkleidung?" 80
Am Ende betrog
ihn Satan, wie alle seine Anhänger.
Lenin sah sich
veranlaßt, folgendes über den sowjetischen Staat zu schreiben:
„Der Staat
funktioniert nicht wunschgemäß. Wie funktioniert er denn? Der Wagen gehorcht
nicht. Es sitzt jemand am Steuer, und es hat den Anschein, als lenke er, aber
der Wagen fährt nicht in die gewünschte Richtung. Er fährt, wie eine andere
Macht es will." 81
Welche
geheimnisvolle andere Macht ist das, die sogar den Plänen der
Bolschewikenführer überlegen ist? Haben sie sich einer Macht ausgeliefert, die
sie zu meistern hofften, die sich aber als übermächtig erwies und sie zum
Verzweifeln brachte?
In einem Brief
aus dem Jahre 1921 schreibt er: „Wir alle verdienen es, an einem stinkenden
Strick aufgehängt zu werden. Ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben, daß
das auch geschieht, weil wir diese dreckige Bürokratie nicht verdammen können.
Und sollte es eintreffen, dann ist es gut so." 82
Das war Lenins
letzte Hoffnung: nach einem Leben des Kampfes für die Sache des Kommunismus -
gerechterweise an einem stinkenden Strick aufgehängt zu werden. Diese Hoffnung
erfüllte sich zu seinen Lebzeiten nicht, aber fast alle seine Mitarbeiter
wurden nach und nach von Stalin umgebracht, nachdem sie öffentlich bekannt
hatten, daß sie anderen Mächten als dem Proletariat gedient hätten, dem sie
angeblich helfen wollten.
Was für ein
Bekenntnis Lenin hier ausspricht! „Ich hoffe, daß man uns an einem stinkenden
Strick aufhängt!" Es ist interessant, daß Lenin im Alter von 13 Jahren
etwas schrieb, was man eine prophetische Dichtung nennen könnte, und worin er
diesen Ruin, mit dem sein Leben enden würde, vorhersagte.
Er hatte
beschlossen, der Menschheit zu dienen, jedoch ohne Gott. Er schreibt: „Wenn du
dein Leben freiwillig für andere opferst, ist es schade, daß du das traurige Schicksal
haben wirst, daß dein Opfer vollkommen vergeblich sein wird." 83
Was für ein
Gegensatz zu einem anderen Kämpfer, dem Apostel Paulus, der am Ende seines
Lebens schrieb: „Ich habe den guten Kampf gekämpft, ich habe den Lauf
vollendet. Hinfort ist mir bereit die Krone der Gerechtigkeit, die der Herr,
der gerechte Richter, mir an jenem Tag geben wird." (2. Tim. 4,7 und 8)
Es gibt ein „zu
spät". Esau bereute mit vielen Tränen, daß er sein Erstgeburtsrecht
verkauft hatte, aber der Handel war nicht rückgängig zu machen.
Lenin, der
Gründer des Sowjetstaates, sagte auf seinem Sterbebett: „Ich habe einen großen
Fehler begangen. Mich verfolgt das Gefühl, in einem Ozean voller Blut von den
unzähligen Opfern verloren zu sein. Aber wir können nicht mehr zurück. Um unser
Land, Rußland, zu retten, hätten wir Männer wie Franz von Assisi gebraucht. Mit
zehn Männern wie ihm hätten wir Rußland gerettet."
Bucharin,
Stalin, Mao, Ceausescu, Andropow
Es wäre hier
vielleicht interessant, einen Blick auf einige moderne Marxisten zu werfen.
Bucharin,
Generalsekretär der kommunistischen Internationale und einer der
Hauptdoktrinäre des Marxismus in diesem Jahrhundert, wußte schon im frühen
Alter von 12 Jahren nach der Lektüre der Offenbarung, daß er der Antichrist
werden wollte. Als er aus der Schrift erfuhr, daß der Antichrist
Sohn der großen
apokalyptischen Hure sein mußte, bestand er darauf, daß seine Mutter gestehen
sollte, einmal Dirne gewesen zu sein.'
Über Stalin
schrieb er: „Er ist kein Mensch, sondern ein Teufel." 84
Bucharin
erkannte zu spät, wem er in die Hände gefallen war. In einem Brief, den er
seine Frau vor seiner Verhaftung und Hinrichtung auswendig lernen ließ,
schreibt er: „Mein Leben geht zu Ende. Ich beuge mein Haupt unter das Beil des
Henkers. Ich spüre meine ganze Machtlosigkeit angesichts dieses höllischen
Apparats." 85
Er hatte bei der
Errichtung einer Guillotine - des Sowjetstaats - mitgeholfen, der Millionen
Menschen umbrachte, und mußte dann erkennen, daß der Bauplan dafür in der Hölle
entstanden war. Er wollte der Antichrist sein und wurde stattdessen sein Opfer.
Kaganowitsch,
Stalins Schwager und engster Mitarbeiter, schreibt über ihn in seinem Tagebuch:
„Ich begann zu
verstehen, wie Stalin es fertigbrachte, aus sich selbst einen Gott zu machen.
Er hatte kein einziges menschliches Merkmal . . . Selbst wenn er einmal Gefühle
zeigte, schienen sie alle nicht aus seinem Inneren zu kommen. Sie waren so
falsch wie die Schuppen auf einem Panzer. Und hinter diesen Schuppen verbarg
sich Stalin selbst - ein Stück Stahl. Aus irgendeinem unerfindlichen Grund war
ich überzeugt, daß er ewig leben würde ... Er war überhaupt nicht
menschlich."
„Rosa [seine
Frau] sagt, daß er sie nur mit Socken bekleidet auf einen Baum klettern heißt.
Ich habe das Gefühl, daß er überhaupt nichts Menschliches an sich hat. Obwohl
er wie ein normaler Mensch aussieht. Es ist mir ein Rätsel. Was schreibe ich
hier nur? Bin ich selbst auch verrückt?"
Stalin beschrieb
Kaganowitsch seine spirituellen Übungen. Die Gläubigen verschiedener Religionen
wenden die Übung der Meditation über das Schöne, Weise und Gute an, um zu
größerer Liebe zu kommen. Stalin übte sich genau im Gegenteiligen.
Er sagte zu
Kaganowitsch: „Wenn ich mich von jemandem verabschieden soll, dann stelle ich mir
denjenigen auf allen vieren vor, und er wirkt abstoßend auf mich. Manchmal
fühle ich mich einem Menschen verbunden, der um der guten Sache willen entfernt
werden muß. Was tue ich dann wohl? Ich stelle mir diese Person vor, wie sie
scheißt, Gestank ausströmt, furzt und kotzt, und schon
tut es mir um
diese Person nicht mehr leid. Je früher sie aufhört, auf dieser Erde zu
stinken, desto besser. Und dann streiche ich diese Person aus meinem
Herzen."
Eines von
Stalins Vergnügen bestand darin, Pferden grüne Gläser vor die Augen zu setzen,
damit sie Heu als Gras sehen sollten. Er setzte auch dunkle Gläser des
Atheismus vor die Augen der Menschen, um ihren Augen Gottes grüne Auen
vorzuenthalten, die nur gläubigen Seelen offenstehen.
Das Tagebuch
enthält viele enthüllende Einblicke. „Oft sprach Stalin von der Religion als
unserem übelsten Feind. Er haßt die Religion aus vielen Gründen, und ich teile
seine Gefühle. Die Religion ist ein listiger und gefährlicher Feind . . .
Stalin ist auch der Ansicht, daß die wichtigste Strafe für alle Eltern, die
einer Sekte angehören, die Trennung von ihren Kindern ist, gleichgültig, ob sie
rechtmäßig verurteilt wurden oder nicht."
„Ich glaube, daß
er heimlich der Astrologie frönte. Ein seltsamer Zug an ihm verwunderte mich
stets. Er sprach immer mit einer Art verschleiertem Respekt über Gott und
Religion. Zuerst dachte ich, daß ich mir dies nur einbildete, aber allmählich
bemerkte ich, daß mein Eindruck richtig war. Er war jedoch immer vorsichtig,
wenn das Thema zur Sprache kam. Und es war mir nie möglich, herauszufinden,
welche Einstellung er dazu genau hatte. Eins aber wurde mir völlig klar - er
hatte ein
besonderes Verhältnis zu diesem Thema. Zum Beispiel sagte er nie direkt, daß es
keinen Gott gebe ..."
„In seiner Gegenwart
waren die Leute irgendwie nicht mehr sie selbst. Alle bewunderten und verehrten
ihn. Ich glaube nicht, daß er die Liebe der Nation genoß; er stand über ihr. Es
mag seltsam klingen, aber er hatte eine Stellung inne, die vorher Gott
vorbehalten gewesen war."
Es gehört zur
Tragik der menschlichen Existenz, daß man Feinde hat und diese manchmal
bekämpfen muß. Marx fand Vergnügen an dieser traurigen Notwendigkeit. Sein oft
wiederholter Lieblingsspruch war: „Es gibt nichts Schöneres auf der Welt, als
seine Feinde zu beißen." 85b
Es ist daher
nicht verwunderlich, daß sein Anhänger Stalin sagte, es sei das größte
Vergnügen, jemandes Freundschaft zu pflegen, bis derjenige seinen Kopf
vertrauensvoll an deine Brust legt, um ihm dann einen Dolch in den Rücken zu
stoßen; es sei ein Vergnügen, sich dabei nicht übertreffen zu lassen. ^
Marx hatte
denselben Gedanken lange vorher schon geäußert. Er schrieb an Engels über
Genossen, mit deren Ansichten er nicht einverstanden war: „Man muß diesen
Gauner einstweilen an sein Verhältnis mit uns fortglauben lassen, bis man die
Macht und den Moment hat, den Kerl aus dem Wege zu schaffen, d'une maniere ou
de l'autre." 85c
Es ist
bezeichnend, daß viele von Stalins Kampfgenossen ihn als dämonisch beschreiben.
Milovan Djilas,
ein bekannter jugoslawischer Kommunistenführer, der mit Stalin persönlich gut
bekannt war, schrieb: „War es nicht so, daß die dämonische Kraft und Energie
Stalins darin bestand, daß er die (kommunistische) Bewegung und alle ihre
Mitglieder in einen Zustand der Verwirrung und Betäubung versetzte und so seine
Angstherrschaft aufbaute und sicherte . . .?" 86
Er sagt auch
über die gesamte herrschende Klasse der UdSSR: „Sie erwecken den Anschein, als
ob sie an das Ideal des Sozialismus in einer zukünftigen klassenlosen
Gesellschaft glaubten. In Wahrheit glauben sie jedoch an nichts außer der
organisierten Macht." 87
Sogar Stalins
Tochter, Swetlana Alliluyewa, die nichts von den Tiefen des Satanismus wußte,
schrieb: „Berija (der sowjetische Innenminister) war durch ein teuflisches Band
mit unserer ganzen Familie verbunden . . ." Berija war ein „grauenhafter,
bösartiger Dämon..." 88 „Ein schrecklicher Dämon hatte die Seele meines
Vaters in Besitz genommen." Swetlana erwähnt weiter, daß Stalin die Güte
und die allesverzeihende Liebe für schlimmer als das größte Verbrechen hielt.
Das ist das
Wesen der satanischen Priesterherrschaft, die fast die Hälfte der Menschheit
beherrscht und in der ganzen Welt Terrorakte befiehlt.
Gerechterweise
sollen hier auch ein paar Worte gesagt werden, die vielleicht das Wesen der
Person Stalin erklären können.
Er war das
uneheliche Kind eines Gutsbesitzers und einer Dienstmagd. Sein Vater, auf
seinen guten Ruf bedacht, bestach einen Schuster, das schwangere Mädchen zu
heiraten, aber die Affäre wurde bekannt. Während seiner Kindheit wurde Stalin
als Bastard verspottet. Als Stalin ein junger Bursche war, wurde sein
leiblicher Vater eines Tages ermordet aufgefunden. Stalin wurde der Tat
verdächtigt, man konnte ihm jedoch nichts nachweisen.
Später, als
Seminarstudent, schloß er sich kommunistischen Kreisen an. Dort verliebte er
sich in ein Mädchen namens Galina. Da die Kommunisten arm waren, wurde ihr die
Aufgabe zugeteilt, Mätresse eines reichen Mannes zu werden und so die Partei
mit Geld zu versorgen. Als Stalin für diesen Vorschlag stimmte, schnitt sie
sich die Pulsadern auf. Sie hatte Stalin geliebt.
Er selbst bekam
von der Partei die Aufgabe übertragen, Diebstähle auszuführen, und er war darin
sehr erfolgreich. Er eignete sich nichts von dem gestohlenen Geld selbst an.
Weiterhin wurde
ihm die Pflicht übertragen, die zaristische Polizei zu unterwandern. Er mußte
ein Doppelspiel als ihr Informant spielen und dabei einige unwichtige
Parteimitglieder denunzieren, um geheime Informationen der Polizei zu erhalten
und die wichtigen Kommunisten zu schützen
Stalin hatte
daher als junger Mann die denkbar schlechteste Veranlagung, Erziehung und
Bildung. So
war er leicht
empfänglich für satanistische Einflüsse. Er wurde, was sein Pseudonym
„Stalin" bedeutet: ein Mann aus Stahl ohne jede menschliche Regung.
(Andropow, der
spätere Premierminister der Sowjets, erweckte denselben Eindruck wie Stalin.
Der
französische
Außenminister Claude Cheysson, der mit ihm zusammengetroffen war, beschrieb
Andropow in der Pariser Zeitung „Le Monde" als „einen Mann ohne seelische
Wärme, der wie ein Computer arbeitet ... Er zeigt keine Gefühle ... Er ist
extrem leidenschaftslos .. . Er ist in Sprache und Gestik exakt wie ein
Computer.")
Wie Marx, Engels
und Bauer begann Stalin als Glaubender. Mit 15 Jahren schrieb er sein erstes
Gedicht. Es beginnt mit den Worten: „Groß ist die Vorsehung des
Allmächtigen." Er wurde Seminarist, weil er sich hierfür berufen fühlte.
89
Dort wurde er
zunächst Darwinist, dann Marxist.
Die ersten
Pseudonyme, unter denen Stalin als Revolutionär schrieb, lauteten
„Demonoschwili" 90 und „Besoschwili" 91 , was in der georgischen
Sprache „Der Dämonische" beziehungsweise „Der Teuflische" bedeutet.
Troitskaja, die
Tochter des Sowjetmarschalls Tuchatschewski, eines der Führer der Roten Armee,
der später von Stalin erschossen wurde, schrieb über ihren Vater, daß er ein
Bild von Satan in der Ostecke seines Schlafzimmers gehabt habe, wo die
Orthodoxen üblicherweise ihre Ikonen aufstellen.
Als in der
Tschechoslowakei ein Kommunist zum Vorsitzenden des Staatlichen Ausschusses für
Religionsangelegenheiten ernannt wurde, einem Organ, dessen Zweck es ist,
Gläubige auszuspionieren und zu verfolgen, nahm dieser den Namen „Hruza"
an, was auf slowakisch „Schrecken" bedeutet und auch eine Bezeichnung für
„Teufel" ist.
Einer der Führer
einer Terroristenorganisation in Argentinien nahm den Übernamen
„Satanovsky" an.
Anatole France
war ein namhafter französischer Kommunist, der einige der größten
Intellektuellen
Frankreichs zum
Kommunismus bekehrte. Anläßlich einer Ausstellung dämonischer Kunst in Paris
war eines der gezeigten Stücke ein Stuhl, der von dem kommunistischen
Schriftsteller für den Vorsitz bei satanischen Ritualen verwendet wurde. Die
gehörnten Lehnen und Stuhlbeine waren mit Ziegenleder überzogen. 92
Der
Highgate-Friedhof in London ist Englands Zentrum des Satanismus; dort wurde
Karl Marx beerdigt. An diesem Grab werden mysteriöse Riten Schwarzer Magie
zelebriert. 93
Es war der
Inspirationsort für den „Highgate Vampir", der im Jahre 1970 Mädchen
angriff. 94
Auch
Hua-Guofeng, Diktator von Rotchina, machte hier seine Aufwartung.
Ulrike Meinhof,
Gudrun Ensslin und andere „rote" deutsche Terroristen waren ebenfalls in
den Okkultismus verstrickt. 95
Eine der
ältesten Teufelssekten, die syrische „Yezidi", wurde in einem sowjetischen
atheistischen Magazin („NaukaiReligija", 7179) beschrieben. Es war die
einzige Beschreibung einer religiösen Sekte in diesem Magazin, die nicht die
geringste Kritik enthielt.
Mao schrieb:
„Schon im Alter von acht Jahren haßte ich Konfuzius. In unserem Dorf befand
sich ein Konfuziustempel. Ich wünschte mir von ganzem Herzen, ihn bis auf die
Grundmauern zu zerstören." 96
Ist es normal
für ein achtjähriges Kind, keinen anderen Wunsch zu haben, als die Zerstörung
seiner Religion? Solche Gedanken haben nur dämonische Charaktere.
Ich will als
anderes Extrem erwähnen, daß der heilige Paulus vom Kreuze im Alter von acht
Jahren bereits täglich drei Stunden im Gebet verbrachte.
Kult der Gewalt
Engels schrieb
in ,j\nti-Dühring": „Allumfassende Liebe zu den Menschen ist eine
Absurdität." Und in einem Brief an einen Freund schrieb er: „Wir brauchen
Haß anstatt Liebe - wenigstens zur Zeit."
Che Guevara
hatte seine Hausaufgaben gemacht; in seinen Schriften kehrte die Einstellung
von Engels wieder: „Haß ist ein Bestandteil des Kampfes - unbarmherziger Haß
gegen den Feind, ein Haß, der den Revolutionär über die natürlichen Grenzen des
Menschen hinaushebt und ihn zu einer wirkungsvollen, zerstörerischen und kalt
berechnenden Tötungsmaschine macht."
Genau das will
der Teufel aus den Menschen machen. Er hat damit bisher nur allzuviel Erfolg
bei vielen berüchtigten Führern der menschlichen Rasse gehabt. Zu unseren
Lebzeiten haben wir mehr als genug von ihnen gesehen: Hitler, Eichmann,
Mengele, Stalin, Mao, Andropow, Pol Pot.
Marx schreibt im
„Kommunistischen Manifest": „Kommunisten verschmähen es, ihre Ansichten
und
Absichten zu
verheimlichen. Sie erklären es offen, daß ihre Zwecke nur erreicht werden
können durch den gewaltsamen Umsturz aller bisherigen
Gesellschaftsordnung." Weiter: „Es gibt nur eine Methode, die mörderischen
Todesqualen der alten Gesellschaft und die blutigen Geburtswehen der neuen
Gesellschaft zu verkürzen; nur eine Methode, sie zu vereinfachen und zu
konzentrieren, und das ist der revolutionäre Terrorismus." 96a
Es hat viele
Revolutionen in der Geschichte gegeben. Jede hatte ein Ziel: In der
amerikanischen Revolution wurde um die nationale Unabhängigkeit, in der
Französischen Revolution um die Demokratie gekämpft. Marx ist der einzige, der
als sein Ziel die „permanente Revolution", Terrorismus und Blutvergießen
um der Revolution willen angibt. Es wird kein Zweck damit verfolgt.
Gewalt bis zum
Exzeß ist ihr einziges Ziel. Das unterscheidet den Satanismus von der
gewöhnlichen menschlichen Sündhaftigkeit.
Er nannte die
Terroristen, die im zaristischen Rußland wegen Mordes hingerichtet wurden,
„unsterbliche Märtyrer" oder „erstaunlich fähige Gefährten". 96b
Auch Engels
schrieb von „unserer blutigen Rache". Dieser Ausdruck kehrt bei ihm oft
wieder. „Im Innern [Rußlands] - welch blühende Entwicklung. Die Attentate
häufen sich." - „Lassen wir das Problem der Moral beiseite ... für einen
Revolutionär ist jedes Mittel recht, das den Zweck erfüllt, das gewaltsame wie
auch das scheinbar sanfte." 96c
Der Marxist
Lenin sagte während der Demokratie unter Kerensky in Rußland: „Was wir
brauchen, ist wilde Energie und nochmals Energie. Ich bin erstaunt, ja noch
mehr, es erschreckt mich, daß über ein halbes Jahr mit Reden über Bomben
vergangen ist, aber noch keine einzige Bombe gebaut worden ist." 960
Ein paar kurze
Zitate können weitere Einsichten in die grundlegenden Einstellungen von
Kommunisten vermitteln:
Marx: „Wir
führen Krieg gegen alle bestehenden Vorstellungen von Religion, Staat, Land,
Patriotismus. Die Vorstellung von Gott ist die Grundtonart einer pervertierten
Zivilisation. Sie muß vernichtet werden."
Lenin: „Wir
müssen jede List, jeden Winkelzug, jeden Trick, jede Schläue, jede
ungesetzliche Methode, jede Vertuschung und Verschleierung der Wahrheit
anwenden. Die Grundregel ist, die widerstreitenden Interessen der
kapitalistischen Staaten auszunutzen."
„Kommunistisches
Manifest": „Kommunisten verschmähen es, ihre Ansichten und Absichten zu
verheimlichen. Sie erklären es offen, daß ihre Zwecke nur erreicht werden
können durch den gewaltsamen Umsturz aller bisherigen Gesellschaftsordnung.
Mögen die herrschenden Klassen vor einer kommunistischen Revolution
zittern!"
Lenin:
„Atheismus ist ein integraler Bestandteil des Marxismus. Marxismus ist
Materialismus. Wir müssen die Religion bekämpfen. Das ist das Abc jedes
Materialismus und daher des Marxismus."
Lenin in einer
Ansprache 1922: „Zuerst nehmen wir Osteuropa, dann die Massen von Asien. Danach
werden wir die USA einkreisen und untergraben, so daß sie uns kampflos in die
Hände fallen- wie eine überreife Frucht."
Chruschtschow:
„Sollte jemand glauben, daß unser Lächeln die Abkehr von den Lehren von Marx,
Engels und Lenin bedeutet, so unterliegt er einer Selbsttäuschung. Wer darauf
wartet, der wartet bis eine Garnele das Pfeifen lernt."
Satanische
Grausamkeit
Alexander
Solschenizyn enthüllt in seinem Werk „Der Archipel Gulag" 97 , daß das
Hobby des sowjetischen Innenministers Jagoda darin bestanden habe, sich
auszuziehen und dann nackt auf Bilder von Jesus und den Heiligen zu schießen.
Ein paar andere Genossen schlössen sich an. Ein weiteres satanisches Ritual,
das in höchsten Kreisen der Kommunisten praktiziert wird!
Weshalb sollten
Menschen, die angeblich das Proletariat vertreten, auf Bilder von Jesus, einem
Proletarier, oder von Maria, einer armen Jungfrau, schießen?
Pfingstler
berichteten von einer Begebenheit, die sich im Zweiten Weltkrieg in Rußland
zutrug. Einer ihrer Prediger hatte einen Teufel ausgetrieben, der, als er
ausfuhr, drohte: „Ich werde mich rächen." Jahre später wurde der Prediger
wegen seines Glaubens erschossen. Vor der Exekution sagte der zuständige Offizier:
„Jetzt sind wir quitt."
Sind sowjetische
Offiziere manchmal vom Teufel besessen? Dienen sie vielleicht Satan als
Instrumente, um sich an Christen zu rächen, die versuchen, ihn von seinem Thron
zu stürzen?
In Rußland
brachten zu Stalins Zeiten einmal einige Kommunisten eine Anzahl Unschuldiger
in den Kellern der Polizei um. Nach der Bluttat kam einer der Handlanger zur
Besinnung, ging von Leiche zu Leiche und entschuldigte sich: „Ich wollte das
nicht tun. Ich kenne euch nicht. Sprecht mit mir, vergebt mir." Einer
seiner Genossen tötete ihn. Ein dritter wurde bekehrt und
berichtete von
der Tat.
Am 13. März 1975
wurde in der Zeitung „Russkaja Mysl", einer in Frankreich erscheinenden
russischsprachigen Zeitschrift, berichtet: D. Profirewitsch hatte eine Tochter,
die er im Glauben
erzog. Sie mußte
kommunistische Schulen besuchen. Im Alter von zwölf Jahren kam sie eines Tages
nach Hause und sagte: „Religion ist ein kapitalistischer Aberglaube. Wir leben
in einer anderen Zeit." Sie kehrte dem Christentum den Rücken. Später trat
sie der kommunistischen Partei bei und wurde Mitglied der Geheimpolizei, was
ihren Eltern natürlich einen schweren Schlag versetzte.
Später wurde die
Mutter verhaftet. Unter dem Kommunismus besitzt man nichts, weder die eigene Frau
noch die Kinder, noch persönliche Freiheit. Der Staat nimmt, was und wann er
will.
Der Sohn weinte
nach der Verhaftung der Mutter sehr viel. Ein Jahr danach erhängte er sich.
Profirewitsch fand einen Brief, in dem er schrieb: „Vater, wirst Du mich verurteilen?
Als Mitglied der kommunistischen Jugendorganisation mußte ich unterschreiben,
daß ich den sowjetischen Behören über alle Vorgänge berichten würde. Eines
Tages rief mich die Polizei, und Warja, meine Schwester, forderte mich auf,
eine Anzeige gegen meine Mutter zu unterschreiben, weil sie als Christin für
eine
Konterrevolutionärin
gehalten wurde. Ich habe unterschrieben. Ich bin schuld an ihrer Verhaftung.
Dann befahlen Sie mir, Dich zu bespitzeln. Es wird die gleichen Folgen haben.
Verzeih mir, Vater, aber ich ziehe es vor zu sterben.« - Nach dem Selbstmord
des Sohnes wurde dann auch der Vater verhaftet. 98
Pater Kowalyk
wurde 1941 von den Bolschewisten verhaftet und ins Brydschidka-Gefängnis in
Lwiw in der Ukraine gebracht. Als die Bolschewiken im gleichen Jahr von den
Deutschen in die Flucht geschlagen wurden, fanden die Bewohner der Stadt den
blutüberströmten Körper des Priesters mit Armen und Beinen an die Wand
genagelt, so als ob er der gekreuzigte Herr wäre. Sie fanden auch ungefähr sechstausend
durch Genickschüsse ermordete Gefangene, welche die Bolschewiken in den Kellern
übereinandergestapelt und mit Mörtel zugedeckt hatten.
Dr. O.
Sas-Yavorsky (USA) suchte nach der Einnahme von Lviv durch die Deutschen gegen
Ende Juni 1941 nach seinem inhaftierten Vater und sah im Gefängnis einen
Priester, der ans Kreuz genagelt worden war. In seinen aufgeschlitzten Bauch
hatte der NKWD den Körper eines ungeborenen Babys gesteckt, das sie aus dem
Schoß seiner Mutter geholt hatten, deren verstümmelte Leiche auf dem
blutgetränkten Boden lag.
Andere
Augenzeugen erkannten in der Leiche den bekannten Missionar Pater Zynowiy
Kowalyk aus der Tschechoslowakei . 99
Das Leben ist
den Kommunisten allgemein wenig wert. Lenin schrieb während des Bürgerkrieges:
„Es
wäre eine
Schande, die Männer nicht zu erschießen, die der Einberufung nicht Folge
leisten und sich der Mobilmachung entziehen. Bringt mir öfter Berichte
darüber." 100
Im spanischen
Bürgerkrieg brachten die Kommunisten 4000 katholische Priester um.
Der bekannte
russisch-orthodoxe Priester Dudko berichtete, daß sechs Kommunisten in das Haus
von Priester Nikolas Tschardjow eindrangen, ihm die Haare ausrissen, die Augen
ausquetschten, ihm am Körper viele Schnittwunden beibrachten, mit einem
Bügeleisen darüberfuhren und ihn dann mit zwei Kugeln erschossen.
Dies geschah am
St. -Nikolaus- Abend. Es war nicht nur ein Verbrechen am Priester, sondern auch
eine Verspottung des Heiligen.
Die westliche
Presse berichtete am 10. März 1983, daß in Simbabwe 3000 Angehörige des
Ndebele-Stammes von den Soldaten des kommunistischen Diktators Mugabe getötet
worden waren. Die Armee war von nordkoreanischen Ausbildern gedrillt worden.
Stammesangehörigen wurde gesagt, sie sollten ihre erwachsenen Söhne selbst
erschießen; wenn sie sich weigerten, wurden sie mit ihren Söhnen zusammen
erschossen.
Der Marxismus
verspricht ein Paradies auf Erden. Nun, der Teufel ist der Affe Gottes. Er äfft
Gott nach, indem er die frischen Wasser und die grünen Auen verspricht, die zu
geben nicht seine Sache ist. Deshalb muß er es vortäuschen. Und je weniger er
zu bieten hat, desto mehr muß er vortäuschen. Um die Menschen zu erreichen,
legt er sich eine falsche Fassade zu (engl, „front" - der Bezug zu den
kommunistischen „Front"- Organisationen ist auffällig!) und gebärdet sich
wohlwollend.
Aber er bringt
nur Elend, Tod und Zerstörung - „schrecklich, total, umfassend und
unbarmherzig".
Der Teufel ist
eifersüchtig und wird wütend angesichts spiritueller Schönheit. Sie beleidigt
ihn. Wenn er nicht schön sein kann - und er verlor seine einstmalige Schönheit
wegen seines Stolzes -, dann will er auch nicht, daß jemand anders es ist. Gäbe
es nicht die spirituelle Schönheit der Heiligen, so würde der Teufel nicht so
häßlich erscheinen. Deshalb will er alles Schöne verunstalten.
Aus diesem Grund
wurden Christen im rumänischen kommunistischen Gefängnis von Piteschti und in
anderen kommunistischen Gefängnissen durch Folter gezwungen, nicht nur die
Geheimnisse der Untergrundkirche zu verraten, sondern auch Gotteslästerungen
auszusprechen.
Ein Regime, in
dem solche Geschehnisse zum Alltag gehören, das Menschen, selbst Christen, zu
Mördern und Denunzianten von Unschuldigen macht, kann von Gottes Kindern nur
verabscheut werden. (2. Joh. 11)
3. Satan und
Marx - weltweit
Ich habe
geschrieben, daß der Marxismus satanischer Natur ist. Aber ist nicht jede Sünde
von Natur aus satanisch? Kann es satanische und nicht satanische Sünde geben?
Ich habe lange
über diese Frage nachgedacht. Dann hatte ich einmal nachts einen Traum, der
Klarheit in mein Denken brachte.
In meinem Traum
sah ich eine Prostituierte, die junge Männer gerade in dem Moment ansprach, als
sie aus der Kirche kamen. Ich fragte sie: „Warum arbeitest du gerade
hier?"
Sie antwortete:
„Es macht mir besonderes Vergnügen, junge Männer genau in dem Moment zur Sünde
zu verführen, wenn sie aus der Andacht kommen. Das griechische Wort für Andacht
im Neuen Testament ist ,proskun', was ursprünglich ,küssen' bedeutete. Wenn der
Gläubige aus dem Gebetshaus tritt, so hat er noch den Abdruck von Jesus' Küssen
auf seinem Mund.
Welche
Befriedigung, ihn gerade dann zu entweihen, ihn sich im Bett der Lüsternheit
wälzen zu lassen und ihm dann zu sagen: ,Du siehst, Jesus, zu dem du gerade
gebetet hast, konnte dich nicht einmal für fünf Minuten von der Sünde abhalten.
Er ist nicht der Erlöser. Mein Meister ist viel mächtiger als Er.'"
Sexuelle
Unreinheit ist eine verbreitete menschliche Sünde. Mephisto jedoch sagt zu
Faust genau in dem Moment, als Gretchen mit dem Gebetbuch in der Hand zur
Kirche geht, er solle sie verführen. Das ist satanisch.
Es ist auch
satanisch, die Verführung eines Geistlichen zu planen und den Akt in einer
Kirche durchzuführen.
Das Schreiben,
Lesen oder Betrachten von Pornographie ist eine weitere verbreitete Sünde. Aber
es ist ein Merkmal der amerikanischen Pornographie, welche Inzest, Päderastie
und Perversionen propagiert, daß sie überall die Namen von Gott, Christus und
Maria verwendet. Jede Obszönität wird von einem heiligen Wort begleitet, jede
üble Gebärde von einem göttlichen Ausdruck, um das Heilige zu entweihen und zu
profanisieren. Das ist satanisch.
Unschuldige zu
kreuzigen ist eine sehr verbreitete Sünde. Aber Jesus, den Sohn Gottes,
zwischen zwei Dieben zu kreuzigen, um ihn durch eine Assoziation schuldig
erscheinen zu lassen, ist satanisch.
Politische
Feinde zu töten, Krieg zu beginnen und Revolutionen anzuzetteln - selbst wenn
sie mit Massenmorden einhergehen - ist menschliche Sündhaftigkeit.
Aber die
russischen Kommunisten richteten ihre Gewalt, nachdem sie Millionen ihrer
Feinde getötet hatten, gegen ihre Freunde, sogar gegen ihre höchsten Genossen,
die Hauptträger ihrer Revolution. Das ist das Siegel des Satanismus. Die
Revolution nicht zum Erreichen eines Ziels, sondern die Revolution und das
Töten um des Tötens willen, das, was Marx „die permanente Revolution"
genannt hat.
Von 29
Mitgliedern und Kandidaten des Zentralkomitees der sowjetischen Kommunisten im
Revolutionsjahr 1917 hatten nur vier das Glück, aus diesem Leben zu scheiden,
bevor es ihnen genommen wurde. Einer der vier wurde nachträglich zum „Feind der
Revolution" erklärt.
Dreizehn wurden
von ihren eigenen Genossen zum Tode verurteilt oder verschwanden. Zwei wurden
von Stalin so drangsaliert, daß sie Selbstmord begingen. 101
Verbrecher oder
Mafiosi zu sein ist eine abscheuliche menschliche Sünde, aber das Satanische
übertrifft selbst das, was die Mafia zuläßt.
Tomasso
Buscetta, eine prominente Figur der sizilianischen Mafia, der ein Informant der
Polizei wurde und die Verbrechen seiner Organisation enthüllte, sagte:
„Verbrechen ist eine unvermeidliche Notwendigkeit, aber es gibt immer einen
Grund dafür. Bei uns ist das willkürliche Verbrechen, als Selbstzweck oder aus
individuellem Antrieb, ausgeschlossen. Wir lehnen zum Beispiel die
transversale
Vendetta ab, d. h. die berechnete Blutrache an jemandem in der Umgebung unserer
Zielperson, wie z.B. an einer Ehefrau, Kindern oder Verwandten."
Satanisches
Verbrechen steht auf einer anderen Stufe. Hitler tötete Millionen von Juden
einschließlich Babys mit der Begründung, daß einige Juden dem deutschen Volk
Schaden zugefügt hätten. Für die Kommunisten war es eine
Selbstverständlichkeit, die Familienmitglieder einer Person, welche für
schuldig gehalten wurde, einzusperren und zu foltern.
Als ich ins
Gefängnis gesteckt wurde, galt es als selbstverständlich, daß meine Frau auch
ins Gefängnis mußte und mein Sohn von jeder Ausbildung ausgeschlossen wurde.
Der Marxismus
ist keine gewöhnliche sündhafte menschliche Ideologie. Er ist satanisch in
seiner Art und Weise, wie er Sünden begeht, und satanisch in der Lehre, die er
verbreitet. Bei bestimmten Gelegenheiten bekannte sich der Marxismus offen zu
seinem satanischen Charakter.
Man kann einen
Lehrer an seinen Schülern erkennen.
Um nur ein
Beispiel zu geben, hier ein geflügeltes Wort von Picasso: „Der Künstler muß die
Art entdecken, wie er das Publikum von der völligen Wahrheit seiner Lügen
überzeugen kann." 102
Wer war der
Mann, der eine solche Ungeheuerlichkeit schrieb? Es war derselbe, der schrieb:
„Ich kam zum Kommunismus, wie man an einen Brunnen kommt . . . Mein Beitritt
zur Kommunistischen Partei ist die logische Folge meines ganzen Lebens und
Werkes." 103
Man wird
Marxist, weil man als Ideal die Lüge hat.
Um einen
Einblick in das Leben und Denken einer Schlüsselfigur des Satanismus zu
erhalten, braucht man nur ein paar harmlosere Auszüge aus den Schriften von
Aleister Crowley (1875-1947) zu lesen, der für seine Verwicklung in okkulte
Praktiken bekannt war: „Bedauert nicht die Gestrauchelten. Ich kannte sie nie.
Ich tröste nicht. Ich hasse den Tröster und den Getrösteten." 104
„Der Wolf
betrügt nur die Gierigen und Verräterischen, der Rabe betrügt nur die
Schwermütigen und
Unehrlichen.
Doch ich bin der, von dem geschrieben steht: Er wird die Auserwählten täuschen
..."
„Ich habe mich
selbst mit dem Blut der Heiligen genährt, aber die Menschen halten mich nicht
für ihren Feind, denn mein Fell ist weiß und warm, meine Zähne sind nicht die
Zähne von einem, der Heisch zerreißt, und meine Augen sind sanft, und sie
erkennen mich nicht als das Oberhaupt der lügenden Geister . . ." 105
„Schön bist du,
o Babylon, und begehrenswert . . . O Babylon, Babylon, mächtige Mutter, die du
auf den gekrönten Tieren reitest, laß mich trunken sein vom Wein deiner
Unzucht; laß deine Küsse mich erregen bis in den Tod." 106
Crowley zitiert
eine Unmenge von solchen Sätzen aus völlig unbekannten älteren satanistischen
Werken, die den Nichteingeführten nicht zugänglich sind.
Gotteslästerliche
Versionen des Vaterunsers
Die sowjetische
Zeitung „Sowjetskaja Molodjosch" vom 14. 2. 1976 liefert einen weiteren,
schlagenden Beweis für die Verbindung zwischen den Marxisten und dem
Satanismus. Sie berichtet, wie militante Kommunisten unter zaristischer
Herrschaft Kirchen zerstörten und Gott verspotteten. Dazu benutzten die
Kommunisten eine blasphemische Version des „Vaterunsers":
„Unser Vater,
der du bist in Petersburg [heute Leningrad],
verflucht sei
dein Name.
Möge dein Reich
zerbrechen.
Möge dein Wille
nirgends geschehen,
nicht einmal in
der Hölle.
Gib uns das
Brot, das du uns gestohlen hast,
und bezahle
unsere Schulden,
wie wir bis
jetzt die deinen bezahlt haben.
Und führe uns
nicht in Versuchung,
sondern befreie uns
von dem Bösen -
der Polizei
Plehves [zaristischer Premier] -
und setze dieser
verfluchten Regierung ein Ende.
Aber da du ja
schwach und arm im Geiste bist,
und auch an
Macht und Autorität,
nieder mit dir
in Ewigkeit. Amen." 107
Das eigentliche
Ziel des Kommunismus bei der Eroberung neuer Länder ist nicht, ein anderes
soziales oder wirtschaftliches System zu errichten, sondern Gott zu verhöhnen
und Satan zu preisen.
Der deutsche
sozialistische Studentenbund hat auch eine Parodie auf das Vaterunser
herausgebracht, die zeigen soll, daß die „wahre" Bedeutung dieses Gebets
darin bestehe, die Interessen des Kapitalismus zu vertreten;
„Unser Kapital,
das du bist im Westen, mögen deine Investitionen sicher sein.
Mögest du Gewinn
erzielen, mögen deine Aktien steigen,
an der
Wallstreet wie auch in Europa.
Unsere tägliche
Verkaufsquote gib uns heute und erweitere unseren Kredit,
wie wir den
unserer Schuldner erweitern.
Und führe uns
nicht in den Bankrott, sondern befreie uns von den Gewerkschaften.
Denn dein ist
die Hälfte der Welt und die Macht und der Reichtum seit 200 Jahren.
Mammon." 108
Die
Gleichsetzung des Christentums mit den Interessen des Kapitalismus ist
frevelhaft. Die Kirche weiß, daß auch der Kapitalismus mit Blut und Schmutz
befleckt ist.
Jedes
Wirtschaftssystem ist von Sünde gekennzeichnet.
Christen
bekämpfen den Kommunismus nicht vom kapitalistischen Standpunkt, sondern vom
Standpunkt des Reiches Gottes, das ihr soziales Ideal darstellt.
Diese Parodie
ist eine teuflische Verhöhnung des heiligsten Gebetes, ebenso wie das von den
Sowjets
veröffentlichte.
In vielen
kommunistischen Ländern ist die Verspottung des Vaterunsers üblich.
Äthiopischen
Kindern wird gelehrt, wie folgt zu beten:
„Unsere Partei,
die du in der Sowjetunion regierst, geheiligt werde dein Name.
Dein Reich
komme, dein Wille geschehe in Äthiopien wie in der ganzen Welt.
Unser tägliches
Brot gib uns heute und vergib nicht die Sünden der Imperialisten, wie wir ihnen
nicht
vergeben. Und
mögen wir der Versuchung widerstehen, den Kampf aufzugeben. Und erlöse uns von
den Übeln des Kapitalismus. Amen."
Über die
lutherische Rundfunkstation, die von der kommunistischen Regierung
beschlagnahmt wurde, wird eine satanische Version der Bibel gesendet. 1.
Korinther 13 lautet wie folgt:
„Wenn ich alle
Sprachen spreche und keine Feindschaft gegen die Grundbesitzer und Kapitalisten
hege, bin ich wie tönendes Messing geworden . . . Klassenhaß duldet keine
Ausbeutung und ist brutal. Klassenhaß beneidet ihre Reichtümer und prahlt mit
den erfolgreichen Revolutionen in vielen sozialistischen Ländern . . . Und nun
mögen Glaube, Hoffnung und Klassenhaß fortbestehen, aber der größte hiervon ist
der revolutionäre Haß."
Während des
Generalstreiks, den die französischen Kommunisten 1974 organisierten, wurden
die Arbeiter aufgefordert, durch die Straßen von Paris zu marschieren und die
Parole zu rufen:
„Giscard
d'Estaing est foutu; Les demons sont dans la nie."
(„Giscard
d'Estaing ist am Ende. Jetzt sind die Dämonen auf der Straße.")
Warum die
Dämonen? Weshalb nicht das Proletariat oder das Volk? Waren das Heraufbeschwörungen
satanischer Kräfte? Was hat das mit legitimen Forderungen der Arbeiterklasse
nach höheren Löhnen zu tun?
Vergötterung von
Kommunistenführern
Kommunistische Führer
wurden und werden weiterhin vergöttert. Sehen wir uns dazu das folgende Gedicht
zu Ehren Stalins aus der „Prawda" an (Moskau, 10. März 1939; die
„Prawda" ist das Zentralorgan der Kommunistischen Partei der UdSSR): „Die
Sonne scheint sanft, und wer wüßte nicht, daß Du diese Sonne bist? Das Rauschen
der Wellen singt eine Ode an Stalin.
Das blendende
Weiß der Berge singt das Lob Stalins.
Millionen Blumen
und Wiesen danken Dir. Ebenso die gedeckten Tische.
Die Hummeln
danken Dir. Die Väter alle jungen Helden danken Dir, Stalin;
O Erbe Lenins,
Du bist für uns Lenin selbst."
Tausende
derartiger Gedichte wurden geschrieben. Hier ist eine weitere Hymne von
ungewöhnlicher Inbrust und Schönheit an Stalin, die an die ostbyzantinische
Christenheit vom vierten und den folgenden Jahrhunderten erinnert: „O großer
Stalin, o Führer der Völker, Der Du den Menschen ans Licht der Welt gebracht
hast, Der Du die Erde reinigest, Der Du die Jahrhunderte erneuerst,
Der Du den
Frühling blühen läßt, Der Du die Saiten tönen läßt . . . Du, Glanz meines
Frühlings, O Du
Sonne,
gespiegelt in Millionen Herzen."
Die vorstehende
Hymne wurde im August 1936 in der „Prawda" veröffentlicht. Im Mai 1935
hatte dasselbe Parteiorgan den folgenden außergewöhnlichen Erguß
veröffentlicht:
„Er befiehlt der
Sonne seiner Feinde zu sinken. Er sprach, und der Osten wurde großartige Glut
für
Freunde. Sollte
er sagen, daß Kohle weiß werde. Es wird sein, wie Stalin es will . . .
Herr der ganzen
Welt - daran denke - ist jetzt Stalin."
Eine spätere
Komposition von einem führenden sowjetischen Dichter zeigt eine Entwicklung im
Stil, jedoch kaum in der Sache:
„Ich hätte ihn
verglichen mit einem weißen Berg - aber der Berg hat einen Gipfel.
Ich hätte ihn
verglichen mit den Tiefen der See - aber das Meer hat einen Grund.
Ich hätte ihn
verglichen mit dem glänzenden Mond - aber der Mond scheint in der Nacht, nicht
am Tag.
Ich hätte ihn
verglichen mit der strahlenden Sonne - aber die Sohne strahlt am Tag, nicht bei
Nacht."
Mao Tse-tung
wurde verehrt als der, „dessen Geist die Welt erschaffen hat". Kim-Il
Sung, Diktator von Nordkorea, wird vergöttert, ebenso auch Nikolai Ceausescu,
der kommunistische Diktator von Rumänien.
Ceausescu ist
eine weitere satanische Figur. Er ist Objekt eines Personenkultes und wird mit
Julius Cäsar, Alexander dem Großen, Perikles, Cromwell, Napoleon, Peter dem
Großen und Abraham verglichen. Diese erlauchte Gesellschaft scheint noch nicht
auszureichen.
Also wird er
auch „Unser Laiengott" genannt.
Das
kommunistische Rumänien, das keine internationalen religiösen Kongresse
genehmigt, ließ im Frühjahr 1979 in Curtea de Argesch einen Hexenkongreß zu.
In Bukarest gibt
es ein Museum für Geschenke, die Ceausescu vom Volk erhalten hatte. Darin
befindet sich auch ein Aquarell von einem blinden Maler, der seine Sehkraft
durch ein Wunder wiedererlangte. Er schreibt dies der Tatsache zu, daß er „alle
Gedanken auf den Präsidenten konzentrierte, welcher nicht nur die Blinden
sehend machen, sondern auch die Karpaten versetzen
kann".
Ein Porträt
zeigt Ceausescu mit König Vlad Tsepesch, der als „Dracula, der Vampir"
bekannt war, da er seine Gegner aufzuspießen pflegte. In ähnlicher Weise
verherrlichte Stalin die Person von Zar Iwan dem Schrecklichen. 109
Die kleinen und
die großen Teufel
Nach offizieller
marxistischer Lehre, die - wie aufgezeigt - nur eine Maske ist, gibt es weder
Gott noch den Teufel. Beide seien Phantasievorstellungen. Wegen dieser Lehre
werden Christen von den Kommunisten verfolgt.
Die sowjetische
Zeitung „Kommunisma Uzvara" berichtete jedoch im April 1979, daß viele
atheistische Zirkel in den Schulen des roten Lettland gegründet wurden. Die
Kinder in diesen Kreisen heißen von der 4. bis zur 6. Klasse „kleine
Teufel", in der 7. Klasse heißen sie „Diener des Teufels". In einer
anderen Schule heißen sie in der 8. Klasse „treue Kinder des Teufels". Zu
den Zusammenkünften kommen die Kinder als Teufel verkleidet mit Hörnern und
Schwänzen. 110
So ist es also
verboten, Gott zu verehren, aber die Teufelsverehrung wird bei Kindern im
Schulalter offen zugelassen und sogar gefördert. Dies war das heimliche Ziel
der Kommunisten, als sie in Rußland die Macht übernahmen.
In Witebsk
(UdSSR) wurde Zoja Titowa, ein Mitglied der kommunistischen Jugendorganisation,
bei der Praktizierung Schwarzer Magie erwischt. Als ihr Fall vor die
Versammlung kommunistischer Jugend gebracht wurde, lehnte man es einstimmig ab,
sie zu bestrafen, obwohl Mitglieder, die beschließen, Gott anzubeten,
ausgeschlossen werden. Die Kommunisten erachten es als falsch, an Gott zu
glauben. Für dieses „Verbrechen" wurden viele Kinder von ihren Familien
getrennt und in
speziellen
atheistischen Internaten untergebracht.
Darüberhinaus
wollten die Kommunisten Kirchenführer zu Satansverehrern machen. Der russisch-orthodoxe
Priester Platonov, ein antijüdischer Agitator, wechselte auf die Seite der
Kommunisten, als sie in Rußland an die Macht kamen. Dafür wurde er zum Bischof
ernannt und wurde zum Judas, der manche aus seiner Herde an die Geheimpolizei
verriet, obwohl er genau wußte, daß sie dann verfolgt werden würden. Eines
Tages traf er im Bus seine Schwester Alexandra, eine Äbtissin, die schon viele
Male verhaftet
worden war - offensichtlich mit Wissen ihres Bruders. Er fragte sie: „Warum
sprichst du nicht mit mir? Erkennst du deinen Bruder nicht?" Sie
antwortete: „Du fragst, warum? Vater und Mutter würden sich im Grabe umdrehen.
Du dienst Satan." Und obwohl er offizieller orthodoxer Bischof der Sowjets
war, erwiderte er: „Vielleicht bin ich selbst Satan." 111
Die
„Prawoslavnaja Rus" schreibt: „Die orthodoxe Kathedrale in Odessa, welche
die Einwohner von Odessa so geliebt hatten, wurde bald nach der Machtübernahme
durch die Kommunisten zum Treffpunkt von Satanisten ... Sie versammelten sich
auch in Slobodka-Romano und in Graf Tolstois früherem Haus." Dann folgt
eine detaillierte Beschreibung satanistischer Messen, die von Diakon Sergej
Michailow von der abtrünnigen Lebenden Kirche, einer orthodoxen
Glaubensrichtung, die mit
stillschweigender
Zustimmung der Kommunisten gegründet wurde, gehalten wurden. Ein Teilnehmer
beschreibt die satanistische Messe als „eine Parodie auf die christliche
Liturgie, in der menschliches Blut für die Kommunion verwendet wird".
Diese Messen fanden in der Kathedrale vor dem Hauptaltar statt.
In Odessa befand
sich im Museum der Atheisten eine Statue des Satans. Sie wurde Bafomet genannt.
Nachts kamen die Satanisten im Museum zu Gebet und Gesang vor der Statue
zusammen. 112
Religiöse
Obszönitäten
Man kann sogar
noch verstehen, daß Kommunisten Priester und Pfarrer als Konterrevolutionäre
einsperren. Aber weshalb wurden Priester im rumänischen Gefängnis Piteschti von
Marxisten gezwungen, über Kot und Urin die Messe zu halten? Weshalb wurden
Christen gefoltert, damit sie die Kommunion mit diesen Exkrementen als Hostien
empfingen? Warum die obszöne
Verhöhnung der
Religion? Weshalb wurden dem rumänischen orthodoxen Priester Roman Braga, einem
ehemaligen Gefangenen der Kommunisten, die Zähne mit einer Eisenstange
eingeschlagen, um ihn zur Gotteslästerung zu zwingen? Die Kommunisten hatten
ihm und anderen erklärt: „Wenn wir euch Christen töten, kommt ihr in den
Himmel. Aber wir wollen nicht, daß ihr zu Märtyrern gekränzt werdet. Ihr sollt
zuerst Gott lästern und dann zur Hölle fahren."
Im Gefängnis von
Piteschti „tauften" die Kommunisten einen religiösen Gefangenen täglich,
indem sie seinen Kopf in einen Eimer tauchten, in den seine Leidensgenossen
ihre Notdurft verrichtet hatten; die anderen Gefangenen mußten währenddessen
den Taufgottesdienst singen.
Ein
Theologiestudent wurde gezwungen, sich in weiße Tücher zu hüllen (um die
Kleidung Christi nachzuahmen), und um seinen Hals wurde ihm ein Phallus aus
Seife an einer Schnur gehängt. Christen wurden bis zum Wahnsinn geschlagen,
damit sie vor dieser Christus verhöhnenden Figur knieten. Nach dem Küssen der
Seife mußten sie einen Teil der Liturgie rezitieren. 113
Gefangene wurden
gezwungen, ihre Hosen auszuziehen und mit entblößten Gesäß auf offene Bibeln zu
sitzen. 114
Derartige
gotteslästerliche Praktiken wurden mindestens zwei Jahre mit Wissen der
obersten Parteiführung getrieben.
Was haben diese
unwürdigen Vorgänge mit dem Sozialismus und den Interessen des Proletariats zu
tun? Dienen ihre antikapitalistischen Parolen nur als Vorwand für satanische
Lästerung und Orgien?
Marxisten werden
für Atheisten gehalten, die nicht an Himmel und Hölle glauben. Unter extremen
Bedingungen hat der Marxismus seine atheistische Maske abgelegt und sein wahres
Gesicht gezeigt - den Satanismus.
Für die
Verfolgung der Religion durch die Kommunisten mag es eine vernünftige Erklärung
geben; eine so wütende Verfolgung jedoch übersteigt jeden Verstand und kann nur
satanisch sein.
In rumänischen
Gefängnissen und in der Sowjetunion wurden Nonnen, die ihren Glauben nicht
verleugnen wollten, durch den After vergewaltigt; baptistische Mädchen wurden
zum Oral verkehr gezwungen. 115
Viele starben
als Märtyrer. Die Kommunisten waren damit nicht zufrieden. Mit luziferischen
Methoden erreichten sie, daß Märtyrer im Delirium exzessiver Folter im Tode
Gotteslästerungen aussprachen.
In den Werken
von Marx findet sich nur eine Stelle, an der er über die Folter schreibt. Zu
seinen Lebzeiten wurden viele seiner Anhänger von Behörden des zaristischen
Rußlands gefoltert. Da Marx normalerweise als Humanist beschrieben wird, sollte
man erwarten, daß er mit Abscheu über diese greuelhaften Methoden schreibt.
Aber sein
einziger Kommentar dazu war: „Allein die Folter hat zu den genialsten
mechanischen Erfindungen geführt und vielen ehrbaren Handwerkern bei der
Herstellung der entsprechenden Geräte Arbeit gegeben." 116
Die Folter ist
produktiv, sie führt zu Erfindungen - das war alles, was Marx zu diesem Thema
zu sagen hatte. Kein Wunder, daß marxistische Regierungen mit der Folterung
ihrer Gegner alle anderen Regierungen überflügelt haben!
Im Jahre 1923
fanden in der Sowjetunion Scheinprozesse gegen Gott in Anwesenheit von Trotzki
und Lunatscharski statt. 117 Aber solche Ereignisse gab es nicht nur in der
Vergangenheit.
In seinem Buch
„Psychiatrische Klinik 14, Moskau" berichtet Georgij Fedotow von seinem
Gespräch mit dem Psychiater Dr. Wladimir Lewitskij über den dort inhaftierten
Christen Argentow. Der Arzt sagte: „Sie ziehen Ihren Freund Eduard zu Gott und
wir zum Teufel. Daher mache ich von meinen Rechten als Psychiater Gebrauch,
Ihnen und Ihren Freunden den Zutritt zu ihm zu verweigern." 118
Der Christ Salu
Daka Ndebele wurde von der Geheimpolizei von Maputo im kommunistischen
Mozambique verhört. Der Polizeibeamte sagte zu ihm: „Wir wollen Ihren Gott
töten." Er hält sein Gewehr an den Kopf des Gefangenen und erklärt: „Dies
ist mein Gott. Damit habe ich Macht über Leben und Tod. Wenn dein Gott
hierherkommt, werde ich selbst ihn erschießen." 119
In Chiasso im
kommunistischen Angola schlachteten Kommunisten Tiere in der Kirche und legten
die Tierköpfe dann auf den Altar und die Kanzel. Ein Plakat proklamierte dazu:
„Dies sind die Götter, die ihr verehrt." Pastor Aurelio Chicanha Saunge
wurde zusammen mit 150 Gemeindemitgliedern umgebracht. 120
Der litauische
katholische Priester Eugen Wosikewitsch wurde offensichtlich in einem
satanistischen Ritual der Kommunisten umgebracht, denn man fand seinen Mund mit
Brot vollgestopft. 121
Der
kommunistischen Zeitung „Wetschernaja Moskwa" unterlief ein Freudscher
Lapsus: „Wir kämpfen nicht gegen die Gläubigen und noch nicht einmal gegen die
Geistlichen. Wir bekämpfen Gott, um ihm die Gläubigen wegzuschnappen." 122
„Der Kampf gegen
Gott, um ihm die Gläubigen wegzuschnappen", ist die einzige logische
Erklärung für den Kampf des Kommunismus gegen die Religion.
Solche Worte in
einer sowjetischen Zeitung erstaunen uns nicht.
Marx hatte es
bereits in seinem Buch „Deutsche Ideologie" ausgesprochen. Er bezeichnete
Gott als den „Absoluten Geist" wie schon sein Lehrer Hegel und schrieb:
„Wir befassen uns mit einer hochinteressanten Frage: der Zersetzung des
absoluten Geistes."
Es war nicht der
Kampf gegen den falschen Glauben an einen nicht existierenden Gott, der ihn
beschäftigte. Er glaubte an die Existenz Gottes; was er sehen wollte, war die
Zersetzung dieses absoluten Geistes, so wie die Kommunisten viele ihrer
Gefangenen im Kerker verfaulen ließen.
In Albanien
wurde der Priester Stephen Kurti zum Tode verurteilt, weil er ein Kind getauft
hatte. Auch in China und Nordkorea kann nur heimlich getauft werden.
Beim Prozeß
gegen den Metropoliten Benjamin von Leningrad sagte der Staatsanwalt: „Die
gesamte orthodoxe Kirche ist eine subversive Organisation. Eigentlich müßte man
die ganze Kirche ins Gefängnis stecken."
Der einzige
Grund, warum in der Sowjetunion nicht alle Christen im Gefängnis sind, ist, daß
die Kommunisten noch nicht mächtig genug sind. Aber der Wille, alles zu
zerstören, ist vorhanden. Nicht gehindert vom Geist Gottes, und von den Mächten
des Bösen unterstützt, würden sie die ganze Erde mit sich selbst zerstören.
In der
Sowjetunion ist die Taufe nur möglich, wenn man sich vorher registrieren läßt.
Wer sich oder seine Kinder taufen lassen will, muß der Kirchenbehörde den
Personalausweis vorlegen. Die Kirchenbehörde informiert ihrerseits die
staatliche Behörde. Und das Ergebnis ist dann Verfolgung. Kolchosbauern
besitzen keinen Personalausweis und können ihre Kinder daher nur heimlich
taufen lassen. 123
Viele protestantische
Pfarrer wurden schon mit Gefängnis bestraft, weil sie tauften.
Der
kommunistische Kampf gegen die Taufe geht von der Voraussetzung aus, daß die
Taufe für eine Seele von Wert ist. Staaten, die auf eine bestimmte Religion
gegründet sind, wie Israel, Pakistan oder Nepal, stellen sich im Namen einer
anderen religiösen Überzeugung gegen die Taufe als äußerliches Zeichen der
Aufnahme in das Christentum. Aber für Atheisten, wie sich die Kommunisten
bezeichnen, bedeutet die Taufe doch nichts. Ihrer Einstellung nach dürfte sie
dem Getauften ebensowenig nützen wie schaden. Weshalb bekämpfen die Kommunisten
dann die Taufe? Aus keinem anderen Grund als diesem: „Sie kämpfen gegen Gott,
um ihm die Gläubigen
wegzuschnappen."
Ihre Ideologie ist in Wirklichkeit nicht vom Atheismus inspiriert.
„Unter
anderem", sagte Lenin, „haben wir unsere Partei gerade für den Kampf gegen
jede religiöse Täuschung des Volkes gegründet."
Näheres über die
Beziehung zwischen dem Marxismus und dem Okkultismus ist in „PSI" m von Sheila
Oslander und Lynn Schröder zu finden. Es ist bezeichnend, daß der
kommunistische Osten in der Erforschung der von Satan gelenkten dunklen Mächte
viel weiter ist als der Westen.
In Moskau wurde
ein gewisser Dr. Eduard Naumow verhaftet. Er ist Mitglied der Internationalen
Vereinigung der Parapsychologen. Der Moskauer Physiker C. Regelsohn, ein
Judenchrist, der seine Verteidigung übernahm, nennt uns den Grund der
Verhaftung: Naumow hatte sich bemüht, die Sphäre psychischen Lebens von der
Herrschaft übler Kräfte freizuhalten, die an der Parapsychologie nur als einer
neuen Waffe zur Unterdrückung der menschlichen Persönlichkeit interessiert
sind. 125
In der
Tschechoslowakei und Bulgarien gab die kommunistische Partei riesige Summen für
die geheime Erforschung dieser Wissenschaft aus. Es gibt einen „Eisernen"
Vorhang, der den Westen davon abhält zu erfahren, was in den zwanzig
parapsychologischen Instituten der Sowjetunion vor sich geht.
Die Moskauer
„Komsomolskaja Prawda" veröffentlichte einen ausführlichen Artikel über
Hypnoti-
seure, die
Menschen in „frühere Leben zurückversetzen".
Zur Einführung
verwenden sie die folgenden Suggestionen: „Du versinkst in die Erde - tiefer -
tiefer. Du wirst eins mit der Erde . . . Du bist tief in der Erde. Tiefe Dunkelheit
umgibt dich . . . Um dich herum ist ewige Nacht..."
„Wir nähern uns
jetzt einem fernen Lichtschein . . . näher - näher. Wir schlüpfen durch ein
kleines Loch in den Himmel und lassen unseren Körper tief in der Erde . . . Wir
überwinden die Grenzen der Zeit . . . und wir kehren in deine Vergangenheit
zurück. . ."
In derartigen
Artikeln verwenden die Sowjets absichtlich doppeldeutige Sprachformen. In dem
Bewußtsein, daß manche dabei erschrecken könnten, sind sie bewußt zurückhaltend
und geben vor, nur zu informieren, ohne damit einverstanden zu sein.
Aber was würden
die Leser von einem Verleger denken, der ständig provozierende Artikel und
wollüstige Bilder aus dem „Playboy" neu auflegte und dabei sagte, er sei
nicht ganz mit dem einverstanden, was er seinen Lesern liefert?
Sowjetische
Autoren sagen klar und deutlich, daß diese „Zeitmaschine" kein
Zukunftsroman ist. Die
„Transpersonalisierung"
ermöglicht diese Zeitreise.
In den
satanistischen schwarzen Messen werden alle Gebete von hinten nach vorne
gesprochen, und die Priesterrobe wird mit der Innenseite nach außen getragen.
Umkehrung ist die satanistische Regel, und sie wird sogar auf die Lehre von der
Wiedergeburt übertragen. In Indien denken die Gläubigen an ihre zukünftigen
Wiedergeburten und versuchen, auf eine höhere Stufe zu kommen, indem sie das
befolgen, was sie für Gottes Gebote halten; die Satanisten dagegen bieten eine
Rückkehr zu früheren Leben. Eine bessere Zukunft in der Ewigkeit ist ihnen
vollkommen gleichgültig.
Der Marxismus
als Kirche
So wie sich
Satan Jesus mit Bibelversen näherte, so verwendet Marx Texte aus der Schrift -
mit großer Verzerrung.
Band 2 der
„Werke" von Marx und Engels beginnt mit den Worten Jesu an seine Jünger
(Joh. 6,63), wie sie von Marx in seinem Buch „Die Heilige Familie" zitiert
wurden: „Es ist der Geist, der Leben gibt." Dann lesen wir: „Kritik [seine
Kritik an allem bestehenden] hat die Massen geliebt, daß sie ihren eingebornen
Sohn [d.h. Marx] gab, auf daß alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden,
sondern ein kritisches Leben haben.
Und die Kritik
ward Masse und wohnte unter uns, und wir sahen ihre Herrlichkeit, eine
Herrlichkeit als des eingebornen Sohnes vom Vater. Kritik nahm's nicht als
einen Raub, Gott gleich zu sein, sondern entäußerte sich selbst und nahm
Buchbindersgestalt an, erniedrigte sich selbst bis zum Unsinn, ja zum
kritischen Unsinn in fremden Sprachen." 126
Wer in der
Schrift bewandert ist, wird dies als eine Parodie auf biblische Verse erkennen
(Joh. 3,16; 1,14; Philipper 2,6-8). Hier erklärt Marx seine eigenen Bücher
wieder zum „Unsinn", wie zur „schmutzigen Literatur".
Der Marxismus
ist eine neue Religion. Er verwendet die Heilige Schrift. Sein Hauptwerk, „Das
Kapital" von Marx, wird „die Bibel der Arbeiterklasse" genannt.
Marx selbst
betrachtete sich als „Papst des Kommunismus". 127
Der Kommunismus
„hat den Anspruch der Unfehlbarkeit". 128 Alle, die sich dem
kommunistischen „Glaubensbekenntnis" (Engels 129 ) widersetzen, werden
exkommuniziert. Marx schrieb: „Bakunin sollte sich vorsehen. Sonst
exkommunizieren wir ihn." 130
Diejenigen, die
im Dienste des Marxismus umgekommen sind, werden als „Märtyrer" gefeiert.
Der Marxismus hat seine Sakramente: die feierliche Aufnahme in die
Kleinkinderorganisation „Kinder des Oktober", die Eide, die bei der
Aufnahme in die „Pioniere" abgelegt werden, und später die höheren Weihen
der Einführung in den Komsomol und in die Partei. Die Beichte wird ersetzt
durch öffentliche Selbstkritik vor den versammelten Parteimitgliedern.
Der Marxismus
ist eine Kirche. Er hat alle Merkmale einer Kirche. Aber der Gott dieser Kirche
wird in der Volksliteratur nicht genannt. In diesem Buch habe ich den Nachweis
erbracht, daß ihr Gott Satan ist.
Es ist
verwunderlich, daß der Marxismus, obwohl er offensichtlich satanisch ist, von
vielen Kirchen der freien Welt nicht als Bedrohung empfunden wird. Hierzu gibt
es einige aufschlußreiche Statistiken.
In den USA wurde
Seminarprofessoren die Frage gestellt: „Kann man es vereinbaren, ein gutes
Mitglied ihres Bekenntnisses und gleichzeitig ein Marxist zu sein?"
Im folgenden nun
die Prozentsätze derjenigen, die mit „Ja" antworteten 131 :
Episkopalen 68 %
Lutheraner 53 %
Presbyterianer 49%
Methodisten 49%
Kirche Christi 47%
Amerikanische
Baptisten 44%
Römisch-katholisch
31%
Marx und Darwin
Welchen
besonderen Beitrag leistete Marx zum Plan des Teufels mit der Menschheit? -
Einen sehr bedeutenden.
Die Bibel lehrt,
daß Gott den Menschen sich zum Bilde erschuf (l.Mose 1,27). Bis zu Marx' Zeit wurde
der Mensch als
Krone der Schöpfung betrachtet. Marx war das erwählte Werkzeug Satans, um den
Menschen dazu zu bringen, seine Selbstachtung und seine Überzeugung zu
verlieren, daß er von einem höheren Ort komme und dazu bestimmt sei, auch
wieder dahin zurückzukehren. Der Marxismus ist die erste systematische,
detaillierte Philosophie, die den Begriff Mensch rigoros einschränkt. Laut Marx
besteht der Mensch hauptsächlich aus Bauch. Dieser Bauch muß ständig
gefüllt werden.
Die vorherrschenden Interessen des Menschen sind wirtschaftlicher Art. Er
produziert für seine Bedürfnisse. Zu diesem Zweck tritt er in gesellschaftliche
Beziehungen zu anderen. Das ist die Grundlage der Gesellschaft, das, was Marx
als Unterbau bezeichnet. Ehe, Liebe, Kunst, Wissenschaft, Religion, Philosophie
und alles, was der Bauch nicht braucht, gehören zum Überbau, der letztendlich
vom Zustand des Bauches bestimmt wird.
Kein Wunder, daß
Marx so großes Gefallen an Darwins Buch „Die Abstammung des Menschen"
fand, ein weiterer meisterlicher Schlag, um die Menschen ihren göttlichen
Ursprung und ihr göttliches Ziel vergessen zu machen. Darwin sagte, der Mensch
stamme von der Tierwelt ab und habe kein anderes Ziel als nur das Überleben.
Der Mensch, der
König der Natur, wurde von diesen beiden entthront. Satan konnte Gott nicht
entthronen, folglich entwertete er den Menschen. Der Mensch wurde als Nachkomme
des Tieres und als Sklave seiner Eingeweide dargestellt.
Es ist ein
seltsamer Zufall, daß das 19. Jahrhundert der Welt drei führende Gegner des
Christentums mit dem Vornamen Karl bescherte:
Karl Marx,
Charles (engl. Karl) Darwin und den französischen Dichter Charles (Karl)
Baudelaire. Der letztere schrieb in „Kain und Abel": „Rasse Kains, steig
auf zum Himmel und wirf Gott zur Erde."
Am 16. Januar
1861 schrieb Marx an Ferdinand Lassalle : „Darwins Buch ist sehr bedeutend und
dient mir als Grundlage in den Naturwissenschaften für den historischen
Klassenkampf."
Marx'
Schwiegersohn, Paul Lafargue, sagt in „Sozialismus und die Intellektuellen
": „Als Darwin sein Werk , Ursprung der Arten 'veröffentlichte, nahm er
Gott seine Rolle als Schöpfer in der organischen Welt, wie Franklin ihn seines
Blitzstrahls beraubt hat."
Das Schreckliche
daran ist, daß Darwin mißbraucht wurde. Es war keineswegs seine Absicht
gewesen, der Religion zu schaden.
Er hatte
geschrieben: „Es ist eine Großartigkeit in dieser Sicht des Lebens mit seinen
Kräften, die ursprünglich in einige Formen oder in eine Form gehaucht worden
sind." Um seine Position stärker zu betonen, fügte Darwin in der zweiten
Ausgabe ein: „durch den Schöpfer" und dann „gehaucht". In allen
weiteren Auflagen wurden diese Worte beibehalten.
Später
vollendete Freud das Werk dieser beiden satanischen Giganten, Darwin und Marx,
und reduzierte den Menschen auf ein Geschlechtswesen, das manchmal in die Höhen
der Politik, Kunst oder Religion steigt. Es war der Schweizer Psychologe Jung,
der wieder zur biblischen Lehre zurückkehrte, daß das religiöse Bedürfnis das
Grundlegende im Menschen sei.
Marx' Epoche war
eine Zeit des satanischen Machtausbruchs in vielen Lebensbereichen. Der
französische Dichter Baudelaire verfaßte damals „Die Blumen des Bösen" und
erklärte darin offen, daß er auf der Seite der Ummoral stehe. Der russische
Dichter Sologub verfaßte „Mein Vater ist der Teufel", und Brjusow schrieb:
„Ich verherrliche gleichermaßen den Herrn und den Teufel."
Marx war ein
Kind derselben Epoche, die uns Nietzsche (den Lieblingsphilosophen Hitlers und
Mussolinis), Max Stirner, den extremsten Anarchisten, und Oscar Wilde, den
ersten Theoretiker der Freiheit der Homosexualität, brachte, einem Laster, das
heute sogar von der Geistlichkeit manchmal akzeptiert wird.
Satanische
Mächte bereiteten Rußland auf den Sieg des Marxismus vor. Der Schriftsteller
Alexej Tolstoi beschreibt den geistigen Zustand des vorrevolutionären Rußlands
wie folgt: „Damals wurde die Liebe, das Gute und eine gesunde Einstellung als
schlecht und rückschrittlich betrachtet . . . Die Mädchen verbargen ihre
Unschuld und die Männer ihre Treue. Zerstörung wurde als guter Geschmack
gepriesen, und Nervenschwäche galt als Zeichen eines feinen Geistes. So lehrten
es die
neuen
Schriftsteller, die plötzlich aus dem Nichts aufgetaucht waren. Die Menschen
erfanden Laster und Perversionen und sorgten dafür, daß sie ja nicht den
Eindruck erweckten, moralisch zu sein."
Wie konnte es
geschehen, daß Stalin Revolutionär wurde, nachdem er Darwins Schriften gelesen
hatte? 132
Als Student in
einem orthodoxen Seminar bekam er durch Darwin vermittelt, daß wir keine
Geschöpfe Gottes, sondern das Ergebnis einer Evolution seien, in der ein
rücksichtsloser Konkurrenzkampf herrsche. Nur der Stärkste und Grausamste
überlebe. Moralische und religiöse Kriterien spielten in der Natur keine Rolle.
Der Mensch sei genauso Bestandteil der Natur wie ein Fisch oder ein Affe.
Darum: Lang lebe die Rücksichtslosigkeit und die Grausamkeit!
Darwin hatte ein
wissenschaftliches Buch über seine Theorie der Entstehung der Arten
geschrieben. Es hatte nichts mit wirtschaftlichen oder politischen
Zusammenhängen zu tun. Aber wenn auch viele bis zu dem Zugeständnis gehen
wollen, daß Gott die Welt über einen langen Evolutionsprozeß erschaffen hat,
war doch das Endergebnis von Darwins Schriften der Tod von zig Millionen
Unschuldigen. So wurde er zum geistigen Vater des größten Massenmörders der
Geschichte.
Neben den
intellektuellen Wirren des XX. Jahrhunderts bestand der Einfluß der
Französischen Revolution, die im geistigen Sinne den russischen Umwälzungen des
20. Jahrhunderts sehr verwandt war.
Anläßlich der
Vorkommnisse in Frankreich erklärte Anarchasis Clootz, ein führender
französischer Revolutionär und Illuminatus (Erleuchteter), „der persönliche
Feind Jesu Christi" zu sein. Er proklamierte vor dem Konvent am 17.
November 1792: „Das Volk ist souveräner Herrscher und Gott der Welt . . . nur
Narren glauben an einen anderen Gott, an ein höheres Wesen."
Der Konvent
veröffentlichte dann ein Dekret, in welchem „die Nichtigkeit aller
Religionen" verkündet wurde.
Alle diese Punkte
bedürfen einer Untersuchung. Ich fordere die Gelehrten dazu auf!
Für diejenigen
unter uns, denen die Worte des Vater-unsers „Bewahre uns vor dem Bösen"
etwas bedeuten, gibt es nur eine Folgerung: uns und die Gesellschaft vor
falschen Lehren, vor schändlicher Kunst, die uns unter dem Deckmantel der
Schönheit an das Böse gewöhnt, und vor der Unmoral im Leben zu bewahren. Dann
brauchen wir die Fallstricke des Teufels nicht zu fürchten.
Wir sind vor die
Wahl gestellt, grausam zu werden wie der Teufel, oder Menschen zu werden mit
einer friedvollen Seele nach dem Vorbild Jesu.
Der falsche
Zionismus des Moses Hess
Um das Bild
abzurunden, noch ein paar Worte zu Moses Hess, dem Mann, der Marx und Engels
zur sozialistischen Weltanschauung bekehrte.
In Israel
befindet sich ein Grab, auf dem die Worte zu lesen sind: „Moses Hess, Gründer
der deutschen sozialdemokratischen Partei."
In seinem ,
Katechismus für das deutsche Volk" schrieb er: „Was ist schwarz? Schwarz
ist die Geistlichkeit. Diese Theologen sind die schlimmsten Aristokraten . . .
Der Geistliche lehrt die Fürsten, das Volk im Namen Gottes zu unterdrücken.
Zweitens lehrt er das Volk, sich im Namen Gottes unterdrücken und ausbeuten zu
lassen. Drittens und grundsätzlich sorgt er mit Gottes Hilfe dafür, daß er ein
herrliches Leben auf Erden führt, während er den Leuten rät, auf den Himmel zu
warten ...
Die rote Fahne
symbolisiert die anhaltende Revolution bis zum vollendeten Sieg der
Arbeiterklasse aller zivilisierten Länder, die rote Republik . . . Die
sozialistische Revolution ist meine Religion . . . Wenn die Arbeiter ein Land
erobert haben, müssen sie ihren Brüdern in der übrigen Welt helfen." 133
Das war Hess'
Religion, als er den „Katechismus" zum ersten Mal herausgab. Bei der
zweiten Auflage fügte er weitere Kapitel hinzu. Diesmal benutzte er zur
Verherrlichung derselben Religion, d. h. der sozialistischen Revolution, die
christliche Sprache, um bei den Gläubigen besser anzukommen. Da sind nun
zusammen mit der Propaganda der Revolution auch ein paar nette Worte über das
Christentum als Religion der Liebe und des Humanismus zu lesen. Aber ihre
Botschaft braucht noch
eine
Verdeutlichung: Ihre Hölle dürfe nicht auf Erden und ihr Himmel nicht im
Jenseits sein! Die sozialistische Gesellschaft sei die wahre Erfüllung des
Christentums. Auf diese Weise verkleidet sich der Teufel als Engel des Lichts.
Nachdem Hess,
Marx und Engels von der sozialistischen Idee überzeugt hatte, ihnen von Anfang
an zum Ziel setzend, „der mittelalterlichen Religion den letzten Stoß zu
versetzen" 134 (sein Freund Jung drückte es sogar noch klarer aus: „Marx
wird Gott sicherlich aus seinem Himmel vertreiben") 135 , trat eine
interessante Entwicklung in Hess' Leben ein. Er, der Gründer des modernen
Sozialismus, gründete eine ganz andere Bewegung, eine besondere Form des
Zionismus.
So war Hess, der
Begründer des modernen Sozialismus, eines Sozialismus mit dem Ziel, „Gott aus
dem Himmel zu vertreiben", auch der Gründer eines satanischen Zionismus,
der den göttlichen Zionismus, den Zionismus der Liebe, des Verständnisses und
der Eintracht mit den umliegenden Staaten, zerstören sollte.
Er, der Marx die
Bedeutung des Klassenkampfes lehrte, schrieb 1862 die erstaunlichen Worte: „Der
Rassenkampf ist erstrangig, der Klassenkampf zweitrangig." 136 Er hatte
das Feuer des Klassenkampfes entfacht, ein Feuer, das nie mehr gelöscht wurde,
anstatt die Menschen zu lehren, wie man für das allgemeine Wohl
zusammenarbeitet.
Dann brütete
derselbe Hess eine Verzerrung des Zionismus aus, einen Zionismus des
Rassenkampfes, einen Zionismus, der durch den Kampf gegen die Menschen
erzwungen wurde, die der jüdischen Rasse nicht angehörten. Wie wir den
satanischen Marxismus ablehnen, so muß auch jeder verantwortungsbewußte Jude
oder Christ diese teuflische Verdrehung des Zionismus ablehnen.
Hess beansprucht
Jerusalem für die Juden, aber ohne Jesus, den König der Juden. Wozu braucht er
Jesus? Er schreibt: „Jeder Jude hat die Veranlagung zu einem Messias, jede
Jüdin die zu einer Mater dolorosa." 137
Weshalb hat er
dann den Juden Marx nicht zu einem Messias und einem von Gott gesalbten
Menschen gemacht, sondern zu einem Hasser, der Gott aus dem Himmel vertreiben
wollte? Für Hess ist Jesus „ein Jude, den die Heiden als ihren Erlöser
vergöttern". 138 Weder er noch die Juden scheinen ihn für sich selbst zu
brauchen.
Hess wollte
nicht erlöst sein. Es sei „indogermanisch", wenn ein Mensch persönliche
Heilung suche. Das Ziel der Juden muß, laut Hess, ein „messianischer
Zustand" sein, „der die Welt nach dem göttlichen Plan gestaltet". 139
Das heißt, nach seinem roten Katechismus, die sozialistische Revolution mit
Rassen- und Klassenkampf auszulösen.
Moses Hess, der
sein Idol Marx mit der Aufgabe betraute, der mittelalterlichen Religion ein
Ende zu
setzen und sie
durch die „Religion" der sozialistischen Revolution zu ersetzen, schreibt
die erstaunlichen Worte: „Ich wurde stets durch hebräische Gebete
aufgerichtet." 140 Welche Gebete müssen es wohl sein, die Menschen
sprechen, die die Religion für das Opium des Volkes halten? Wir haben schon
gesehen, wie der Begründer des wissenschaftlichen Atheismus vor brennenden
Kerzen betete. Jüdische Gebete können ebenso wie christliche Gebete bei
satanischen Ritualen zur Gotteslästerung mißbraucht werden.
Hess hat Marx
den Sozialismus gelehrt, der fest mit dem Internationalismus verbunden ist.
Marx schreibt in seinem Kommunistischen Manifest, daß das Proletariat kein
Vaterland besitze. In seinem Roten Katechismus verspottet Hess die
Vaterlandsvorstellung der Deutschen. Er hätte dasselbe mit dem
Vaterlandsbegriff jeder anderen europäischen Nation getan. Er kritisierte das
Erfurter Programm der deutschen sozialdemokratischen Partei wegen der darin
enthaltenen bedingungslosen
Anerkennung des
nationalen Grundsatzes. Aber Hess ist ein seltsamer Internationalist. Der
jüdische Patriotismus muß bleiben. Er schreibt: „Wer immer den jüdischen
Nationalismus ablehnt, ist nicht nur ein Verräter seines Volkes und seiner
Angehörigen. Sollte es sich erweisen, daß die Emanzipation der Juden nicht mit
dem jüdischen Nationalismus vereinbar ist, dann müssen die Juden die
Emanzipation
opfern ..." - „Jeder Jude muß an erster Stelle jüdischer Patriot sein . .
." 141
Ich stimme
diesem patriotischen Gedanken von Hess zu, denn was dem einen recht ist, ist
auch dem anderen billig. Ich bin für jeden Patriotismus, für den der Juden,
Araber, Deutschen, Franzosen und Amerikaner. Patriotismus ist eine Tugend,
solange er danach strebt, in wirtschaftlicher, geistiger und religiöser
Hinsicht das Wohl des eigenen Volkes zu fördern, vorausgesetzt, daß dies in
Freundschaft und Zusammenarbeit mit anderen Nationen geschieht.
Aber der
jüdische Patriotismus eines revolutionären Sozialisten, der allen anderen
Nationen den Patriotismus verweigert, ist höchst verdächtig. Er erscheint mir
eher als ein teuflischer Plan, die Völker zum Judenhaß anzustacheln. Wäre ich
ein Nichtjude und bemerkte, daß die Juden Hess' Vorstellung eines einseitigen
Patriotismus annehmen würden, würde ich mich auch gegen sie stellen. Zum Glück
haben noch keine Juden diesen satanischen Plan übernommen.
Tatsächlich war
es Herzl, der den Zionismus in gesunde Bahnen lenkte. In seiner heutigen Form
ist vom Satanismus keine Spur mehr enthalten.
Der Rassenkampf,
wie Hess ihn darstellt, ist falsch, ebenso falsch wie der Klassenkampf, den er
verbreitet.
Hess gab den
Sozialismus nicht zugunsten dieser Art von Zionismus auf. Nachdem er „Rom und
Jerusalem" verfaßt hatte, war er weiter in der sozialistischen Bewegung
tätig.
Hess formuliert
seine Gedanken nicht eindeutig; sie sind daher schwer einzuschätzen. Es genügt
zu wissen, daß in seinen Augen „die christliche Welt Jesus für einen jüdischen
Heiligen hält, der Nichtjude wurde". 142 Es genügt uns, bei ihm zu lesen:
„Wir sehnen uns heute nach einer viel umfassenderen Erlösung, als sie das
Christentum uns bietet." 143 Vielleicht erinnern wir uns daran, daß im
„Roten Katechismus" diese viel umfassendere Erlösung die soziale
Revolution ist.
Wir könnten
hinzufügen, daß Hess nicht nur die Ursprungsquelle des Marxismus und der Mann
war, der versuchte, einen Anti-Gott-Zionismus zu gründen, sondern auch der
Vorläufer der Befreiungstheologie, die heute im Weltkirchenrat vertreten ist,
und der neuen Tendenzen im Katholizismus, die von einer „Erlösung heute"
sprechen. Ein und derselbe fast unbekannte Mann war das Sprachrohr dreier
satanischer Bewegungen: des Kommunismus, einer rassistischen, haßerfüllten
Form des
Zionismus und der Theologie der Befreiung.
Niemand kann
Christ sein, ohne die Juden zu lieben. Jesus, die Jungfrau Maria und alle
Apostel waren Juden. Unsere" Bibel ist jüdisch. Der Herr hat gesagt: „Das
Heil kommt von den Juden." (Joh. 4,22) Dagegen erhebt Hess die Juden in
einer Art, als wolle er absichtlich eine gewalttätige, antijüdische Reaktion
hervorrufen. Er behauptet, seine Religion sei die einer sozialistischen
Revolution. Die Geistlichen aller „anderen" Religionen seien Betrüger. Nur
von der Revolution als Religion hatte Hess eine hohe Meinung. Er schreibt:
„Unsere Religion (die jüdische) hat die Begeisterung einer Rasse zum
Ausgangspunkt,
die vom ersten Auftritt auf der Geschichtsbühne an das endgültige Ziel der
Menschheit voraussah und die eine Vorahnung der messianischen Zeit hatte, in
der der Geist der Humanität erfüllt wird, nicht nur in diesem oder jenem
Individuum oder auch nur teilweise, sondern in den sozialen Einrichtungen der
ganzen Menschheit." 144 Eine Zeit, die Hess als messianisch bezeichnet,
ist die Zeit des Sieges der sozialistischen Weltrevolution. 145 Der Gedanke,
daß die jüdische Religion die Vorstellung einer gottlosen, sozialistischen
Revolution zum Ausgangspunkt habe, ist ein häßlicher Witz und eine Beleidigung
des jüdischen Volkes.
Aber er glaubt
nicht an Gott. Er schreibt: „Unser Gott ist nichts weiter als die menschliche
Rasse, die in Liebe vereint ist." 146 Der Weg dahin ist die sozialistische
Revolution, bei der Zehntausende dieser geliebten Menschheit gequält und
getötet werden. Er macht kein Hehl daraus, daß er weder die Vorherrschaft des
Himmels noch die einer irdischen Macht wünscht, denn er erklärt beide für
tyrannisch. Keine Religion sei gut, mit Ausnahme der Religion der sozialen
Revolution. „Es ist nutz-
und fruchtlos,
den Menschen die wahre Freiheit zu geben und sie an den guten Dingen der
Existenz zu beteiligen, ohne sie von der geistlichen Sklaverei, der Religion,
zu befreien." 147 Er spricht in einem Atemzug vom „Absolutismus der
himmlischen und irdischen Tyrannen über Sklaven".
Die satanischen
Tiefen des Kommunismus sind nur verständlich, wenn man weiß, was für ein Mann
Moses Hess war, denn er beeinflußte Marx und Engels, mit denen zusammen er die
Erste Internationale gründete, und ebenso Bakunin, der sich ihnen später
anschloß.
Ohne Wissen über
Hess ist Marx nicht verständlich, denn es war Hess, der Marx zum Sozialismus
brachte.
Wir wollen uns
an Marx' Epigramm über Hegel erinnern: „Ich lehre Worte, die in einem
teuflischen Wirrwarr vermischt sind. So mag nun jeder denken, was er
will."
Marx schrieb so.
Hess' Schriften sind ein noch viel teuflischeres Durcheinander, in denen man
sich nur schlecht zurechtfindet, die wir aber auf eventuelle Verbindungen
zwischen Marx und dem Satanismus untersuchen müssen.
Hess' erstes
Buch trug den Titel „Die heilige Geschichte der Menschheit". Er behauptete,
daß es „ein Werk des Heiligen Geistes der Wahrheit" 148 sei; er sagte
weiter, wie der Sohn Gottes die Menschen aus ihrer Sklaverei befreite, würde
Hess sie auch von der politischen Leibeigenschaft befreien. „Ich bin gerufen,
für das Licht zu zeugen, wie Johannes der Täufer." 149
Damals stand
Marx dem Sozialismus noch ablehnend gegenüber, und er hatte auch Hess noch
nicht persönlich kennengelernt. Er begann sogar ein Buch gegen ihn. Aus
unerklärlichen Gründen wurde dieses Buch nie zu Ende geschrieben. Später wurde
er Hess' Schüler. 150
Wir erwähnten
schon, daß er schwor, der mittelalterlichen Religion den Todesstoß zu versetzen
und Verwüstung anzurichten. In der Einleitung zu seinem Buch „Das Letzte
Gericht" äußert er sich befriedigt darüber, daß der deutsche Philosoph
Kant „den alten Vater Jehova samt der ganzen Heiligen Familie geköpft
hat". 151
(Hess
verschleiert seine eigenen Vorstellungen mit dem Namen des großen Philosophen.
Kant hatte keine derartigen Absichten. Er schrieb das Gegenteil: „Ich mußte das
Wissen einschränken, um dem Glauben Platz zu machen." 152)
Hess erklärte
sowohl die jüdische als auch die christliche Religion für tot 152 , was ihn
aber nicht davon abhielt, in seinem Buch „Rom und Jerusalem" über „unsere
heiligen Schriften" die „heilige Sprache unserer Väter", „unseren
Kult", „die göttlichen Gesetze", „die Wege der Vorsehung" und
„göttliches Leben" 154 zu schreiben.
Er vertrat seine
unterschiedlichen Meinungen keineswegs nur in verschiedenen Lebensabschnitten -
in seinem pseudozionistischen Buch erklärt er, daß er seine früheren, gottlosen
Bemühungen nicht verleugne. Es ist ein beabsichtigtes „teuflisches
Durcheinander". 155
Hess war Jude
und ein Vorläufer des Zionismus. Da Hess, Marx und andere derartige Leute
jüdischer Abstammung waren, hält man den Kommunismus oft für eine jüdische
Verschwörung. Man vergißt dabei, daß Marx ein antijüdisches Buch geschrieben
hat. Auch darin folgte er Hess. Dieser „Zionist" , der das Judentum in den
Himmel hob, schrieb in „Über das Geldsystem": „Die Juden, die in der
Naturgeschichte des sozialen Tieres die Rolle hatten, die Menschheit in wilde
Tiere zu verwandeln, haben diese ihre professionelle Aufgabe erfüllt. Das
Geheimnis des Juden- und Christentums wurde in dem modernen Judäo-Christen enthüllt.
Das Geheimnis des Blutes Christi erscheint hier, ebenso wie das Geheimnis der
alten jüdischen Blutsverehrung, unverhüllt als das Geheimnis des
Raubtieres." 156
Es ist nicht
tragisch, wenn Sie diese Worte nicht richtig begreifen. Sie wurden in einem
„teuflischen Durcheinander" geschrieben, aber der Haß gegen das Jüdische
ist klar daraus zu erkennen. Hess ist sowohl jüdischer als auch antijüdischer
Rassist, je nach Bedarf des Geistes, den er „heilig" nennt und der seine
Werke beeinflußte.
Hitler hätte
seinen Rassismus von Hess lernen können. Er, der Marx gelehrt hatte, daß der
entscheidende Faktor die Zugehörigkeit zu einer sozialen Klasse sei, schrieb
auch das Gegenteil. „Das Leben ist ein unmittelbares Ergebnis der Rasse."
157 Soziale Einrichtungen und Vorstellungen sind ebenso wie die Religion
typische, ursprüngliche Schöpfungen der Rasse. Das Rassenproblem liegt hinter
allen Problemen der Nationalität und Freiheit verborgen. Die ganze
Vergangenheit war ein
einziger Kampf
unter den Klassen und Rassen. Der Rassenkampf ist vorrangig, der Klassenkampf
zweitrangig. 158
Wie will Hess
alle seine vielen widersprüchlichen Vorstellungen zum Erfolg bringen? „Ich
werde gegen alle Bürger das Schwert ziehen, die sich den Bemühungen des
Proletariats widersetzen." 159 Dasselbe hören wir von Marx: „Gewalt ist
die Hebamme, die die neue Gesellschaft aus dem Schoß der alten
herausnimmt." 160
Marx' erster
Lehrer war der Philosoph Hegel. Er bereitete den Weg für Hess. Von Hegel hatte
Marx auch Gift geleckt. Für diesen Denker war das Christentum im Vergleich zum
alles überragenden Griechentum armselig. Er schrieb: „Der Christ hat der
leidenden Menschheit zum Besten von allen Enden und Orten her einen solchen
Haufen von Trostgründen, im Unglück zu gebrauchen, zusammengeschafft, daß es
einem am Ende leid tun könnte, nicht alle Tage einen Vater oder Mutter zu
verlieren ... Es möchte sehr interessant sein, den Glauben der Griechen damit
zu vergleichen. . . . Bei ihnen war Unglück Unglück, Schmerz war
Schmerz,..." 161
Das Christentum
wurde in Deutschland auch schon vor Hegel verspottet, aber er war der erste,
der auch Jesus verspottete.
Wir sind das
Ergebnis unserer Nahrung. Marx nährte sich von satanischen Vorstellungen; daher
verbreitete er auch die satanische Lehre.
Die Organisation
„Hölle"
Kommunisten
haben die Gewohnheit, Frontorganisationen zu gründen. Alles, was wir bisher
ermittelten, weist auf die Möglichkeit hin, daß kommunistische Bewegungen
selbst Frontorganisationen für den okkultischen Satanismus sind. Das würde auch
erklären, weshalb sich
politische,
wirtschaftliche, kulturelle und militärische Waffen, die gegen den Kommunismus
eingesetzt worden sind, als wirkungslos erwiesen. Die Mittel, den Satanismus zu
bekämpfen, sind geistiger, nicht körperlicher Art. Sonst kommt es dazu, daß
zwar eine satanische Frontorganisation wie der Nazismus bezwungen wird, dafür
aber eine andere einen noch größeren Sieg erringt.
Himmler, der
Innenminister des nationalsozialistischen Deutschland, betrachtete sich als
Reinkarnation von König Heinrich dem Vogler. Er hielt es für möglich,
okkultische Kräfte in den Dienst der nazistischen Armee einzuspannen. Mehrere
Naziführer hatten mit Schwarzer Magie zu tun. Was bei der Veröffentlichung der
ersten Ausgabe des vorliegenden Buches nur eine Vermutung war, ist nun eine
nachgewiesene Tatsache. Der Beweis wurde von den Kommunisten selbst geliefert.
Den Anfang
dieser Geschichte bildet der Fall Netschajew, der Dostojewski dazu anregte,
seinen berühmten Roman „Die Dämonen" zu schreiben.
Netschajew, der
von Bakunin 161 , dem Partner von Marx bei der Gründung der Ersten
Internationalen, ein „hervorragender junger Fanatiker" 162 genannt wurde,
schrieb „Der Revolutionäre Katechismus" als Handbuch für die russische
Organisation „Volkswille". Es erschien um 1870.
Der Zweck dieser
Organisation wurde wie folgt beschrieben: „Unsere Aufgabe ist die furchtbare,
totale, universale und erbarmungslose Zerstörung . . . Wir müssen uns mit den
abenteuerlustigen Stämmmen von Briganten verbünden, die die einzig wahren
Revolutionäre Rußlands sind." 163
Der erste Mann,
der von der Netschajew-Gruppe umgebracht wurde, war einer ihrer
Gründungsgenossen, Iwanow, der es gewagt hatte, seine Anführer zu kritisieren.
Kritik wurde nicht geduldet.
Der Plan Netschajews
bestand darin, die Menschheit in zwei ungleiche Teile zu spalten. „Ein Zehntel
erhält die persönliche Freiheit und unbeschränkte Gewalt über die anderen neun
Zehntel. Diese müssen ihre Persönlichkeit verlieren und zu einer Art Herde
werden." 164
„Bei ihm
spioniert jedes Mitglied der Gesellschaft den anderen nach, und es ist seine
Pflicht, sie anzuzeigen . . . Alle sind Sklaven, und in ihrer Sklaverei
gleich." 165
Netschajew
schrieb in seinem „Katechismus": „Ein Revolutionär muß alles infiltrieren,
die oberen und
unteren Klassen
... die Kirchen ... die Literatur."
Sein Schüler
Peter Verhovensky ließ verlauten: „Wir sind bereits furchtbar mächtig . . . Die
Geschworenen, die Verbrecher freisprechen, sind unser. Der Staatsanwalt, der
davor zittert, vor Gericht nicht als liberal genug zu gelten, ist unser.
Verwaltungsbeamte, Schreiber, . . . wir sind viele, sehr viele, und sie wissen
nicht, daß sie zu uns gehören." 166
Auf der
Grundlage dieses Programms wurde eine Organisation mit einem eindrucksvollen
Namen gegründet: „Revolutionäre Weltliga". Ihre Satzung wurde von
Netschajew und Bakunin, dem engen Mitstreiter von Marx, unterzeichnet. 167 Am
Anfang bestand sie nur aus einer Handvoll Leute.
Der
Revolutionärsgraf Peter Dolgorukow schrieb am 31. Oktober 1862: „In London traf
ich Kelsiew (dieser gehörte zur obengenannten Organisation), einen
engstirnigen, aber guten Mann, furchtbar fanatisch und mit dem Gesicht eines
sanftmütigen Menschen. Kelsiew sagte mit sanftem, wohlwollendem Ausdruck zu
mir: ,Wenn wir morden müssen, warum nicht morden, vorausgesetzt,
daß es nützlich
ist? . . . Alle diese Leute in London reden ständig von ,niederbrennen, morden,
in Stücke schneiden'. Diese Worte sind stets in ihrem Munde seit Bakunin nach
England kam ..."
Im Jahre 1869
schrieb Netschajew in Genf eine Proklamation, in der er mit Bezug auf den Mann,
welcher Kaiser Alexander II. erschoß, erklärt: „Wir müssen die Tat Karakazows
als Vorspiel betrachten. Das ist nur der Prolog. Meine Freunde, laßt uns so
handeln, daß das Stück bald beginnen kann." 168
Aus einer
anderen Proklamation: „Bald, bald kommt der Tag, an dem wir die große Fahne der
Zukunft entfalten werden, die rote Fahne, und an dem wir mit großem Lärm den
kaiserlichen Palast angreifen werden ..."
„Wir werden nur
einen Ruf haben: ,Zu den Äxten!', und dann werden wir die Parteigänger des
Kaisers töten. Seid unbarmherzig . . . Tötet auf öffentlichen Plätzen, wenn
diese niederen Schurken es wagen, sie zu betreten, tötet in den Häusern, tötet
in den Dörfern."
„Denkt daran:
wer nicht mit uns ist, der ist gegen uns. Wer gegen uns ist, ist unser Feind.
Und wir müssen Feinde mit allen Mitteln zerstören." 169
Im Jahre 1872
wurde eine revolutionäre Gesellschaft unter dem einfachen Namen „Die
Organisation" gegründet, deren höchstgeheimer Kern den schaurigen Namen
„Hölle" hatte. Obwohl diese Organisation ihre Ziele bereits gut über ein
Jahrhundert verfolgt, blieb ihre Existenz der Außenwelt verborgen.
Erst im Jahre
1965 - 93 Jahre nach der Gründung - wagten sowjetische Historiker, über die
Aktivitäten dieses Kreises „Hölle", welcher der Vorläufer der
Kommunistischen Partei Rußlands war, zu schreiben.
E. S. Vilenskaja
schrieb in „Revolutionärer Untergrund in Rußland": ,„Hölle' hieß die
Kerngruppe über
der Geheimorganisation,
die nicht nur Terroraktionen gegen die Monarchie durchführte, sondern auch
Straffunktionen gegenüber den Mitgliedern der Geheimorganisation ausübte."
170
In
„Tchernishevsky or Netchaiev" m ist zu lesen, daß eines der Mitglieder
(Fediseew) der „Hölle" es übernahm, seinen eigenen Vater zu vergiften, um
der Organisation seinen Nachlaß zu verschaffen.
Tschernitschewsky,
der zu dieser Bewegung gehörte, schrieb: „Ich werde mich an der Revolution
beteiligen ; ich scheue nicht den Schmutz, die Trunkenbolde mit Knüppeln, das
Gemetzel. Wir machen uns nichts daraus, wenn wir dreimal soviel Blut vergießen
müssen wie die Rebellen
der
Französischen Revolution. Was wäre daran schlimm, wenn wir hunderttausend
Bauern töten müßten?"
Hier einige der
ausdrücklichen Ziele dieser satanischen Organisation: „Mystifizierung ist das
beste und fast einzige Mittel, die Menschen zu einer Revolution zu
bringen." - „Es reicht aus, ein paar Millionen Menschen zu töten; dann
sind die Räder der Revolution geschmiert." - „Unser Ideal ist die
furchtbare, totale, universale und unbarmherzige Zerstörung."
Und endlich:
„Die Menschheit muß in zwei ungleiche Teile gespalten werden. Ein Zehntel
erhält persönliche Freiheit und unbeschränkte Gewalt über die anderen neun
Zehntel. Die letzteren müssen ihre Persönlichkeit verlieren und zu einer Art
Herde werden." 172
In ihren
Schriften taucht ständig der Ausdruck „wir fürchten uns nicht" auf. Ein
typisches Beispiel dafür ist die folgende Proklamation: „Wir fürchten uns nicht
davor, daß wir entdecken könnten, daß für den Umsturz der bestehenden Ordnung
dreimal mehr Blut vergossen werden müßte als die Jakobiner (Französische
Revolutionäre) in ihrer Revolution im Jahre 1790 vergießen mußten . . . Wenn
wir zur Verwirklichung unserer Ziele 100000 Gutsbesitzer niedermetzeln müßten,
so würden
wir uns auch
davor nicht fürchten." 173
Tatsächlich war
die Zahl der Opfer dann viel größer. Churchill schreibt in seinen „Memoiren des
Zweiten Weltkriegs", daß Stalin zugegeben hatte, daß über 10000000
Menschen infolge der Kollektivierung der Landwirtschaft in der Sowjetunion
starben.
Hervorzuheben
ist hier nochmals, daß die Kommunisten jetzt, fast hundert Jahre später,
zugegeben haben, daß am Anfang ihrer Bewegung ein Zirkel mit dem Namen
„Hölle" stand. Warum „Hölle"? Warum nicht „Gesellschaft zur
Verbesserung des Loses der Armen" oder „. . . der Menschheit"?
Weshalb diese Hervorhebung der Hölle?
Heutzutage sind
die Kommunisten vorsichtiger. Doch zu Anfang verriet schon ihr bloßer Name, daß
es ihr erklärtes Ziel war, Menschen für die ewige Verdammnis zu sammeln.
Orginform
Die sowjetische
Geheimpolizei hat eine gigantische Maschinerie zur Zerstörung der Kirchen in
der ganzen Welt aufgebaut. Ihr erstes Ziel ist es, die Feindschaft der Kirchen
gegenüber dem Kommunismus ganz oder mögliehst weitgehend zu reduzieren.
Weiterhin suchen sie
Verbündete
innerhalb der Kirchen, so daß sie das Ansehen der Kirche dazu benutzen können,
die Masse der Gläubigen ins Lager der Revolution zu bringen. Diese Abteilung
heißt Orginform. Sie hat geheime Zellen in jedem Land, in jeder großen
religiösen Organisation.
Man kann davon
ausgehen, daß antikommunistische Organisationen und Missionen hinter dem
Eisernen Vorhang ihre vorrangigen Zielgruppen sind. Auf Propaganda und
Provokation spezialisierte kommunistische Agenten unterwandern Kirchen und
Missionen, um die ideologische Entwaffnung der Gläubigen voranzutreiben.
Der erste
Direktor dieser Abteilung, Wassili Gorelow, war früher ein orthodoxer Priester
- ein Apostel wurde zum Judas. Das Hauptquartier befindet sich in Warschau. Ihr
Leiter ist Theodor Krasky.
Orginform
verfügt über ein Institut in Feodosia zur Ausbildung von Agenten für die
lateinamerikanischen Länder und eines in Moskau für Nordamerika. Die Agenten für
Großbritannien, Holland, Skandinavien usw. werden in Siguel (Lettland), die für
die islamischen Länder in Konstanza (Rumänien) ausgebildet.
In diesen
Instituten werden falsche Pastoren, Priester, Imams und Rabbis auf ihre Aufgabe
vorbereitet; sie müssen die jeweilige Religion genau kennen. Einige von ihnen
dringen als vorgebliche Flüchtlinge in Kirchen oder Missionswerke ein.
Der Jesuit
Tondi, ein italienischer Kommunist, erhielt nach dem Besuch der Lenin-Schule in
Moskau die Anweisung von der kommunistischen Partei, in einen religiösen Orden
einzutreten. Er wurde später Sekretär von Papst Paul VI. Seine wahre Rolle
wurde aufgedeckt. Jetzt bekennt er sich öffentlich zum Kommunismus und hat eine
Genossin geheiratet. Er ist für die kommunistische Partei immer noch in
religiösen Angelegenheiten tätig und behauptet, der Papst habe ihm vergeben.
174
Die satanische
Messe
In „Michelle
Remembers" 115 („Michelle erinnert sich") gibt Dr. Lawrence Pazder
den genauen Wortlaut einer geheimen satanistischen Messe wieder, den er durch
eine Regressionsanalyse von einem Mädchen erfahren hat, das ungefähr zwanzig
Jahre zuvor einer solchen Messe
beigewohnt
hatte. In dieser Messe erscheint Satan und sagt:
„Aus Dunkelheit
und rotem Feuer Kommt ein Mann von den lebenden Toten;
Ich betrete die
Erde nur bei Nacht, Ich verbrenne nur das Licht,
Ich gehe nur
dahin, wo alle sich fürchten; Ich gehe und finde die Abgeirrten.
Die finsteren
Mächte sind alle mein . . . Entzünd' ein Licht, Nacht komm herein."
Der Satan wird
offensichtlich durch den Hohenpriester der Sekte personifiziert. Satan nimmt
dann eine Bibel in die Hand und sagt weiter:
„Kein Auge
sieht, was dieses Buch sagte. Was im Buche steht ist tot.
Kein Auge sieht,
auch nicht ein Freund. Mein sind die Bücher doch am Ende.
Schreib am Tage,
schreib in der Nacht, Schreiben hat noch nie das Licht gebracht.
Ich werd es
versengen, werde es schwärzen. Ich verbrenne die Worte vom Anfang zum Ende.
Ich verbrenne
jede Seite, verschling jedes Wort Und spucke es aus, daß es nie jemand hört.
Das Feuer wird
wachsen, ihre Augen werden sehen. Das Buch der Worte kann meiner Macht nicht
widerstehn.
Sie werden
älter, und das Wissen erwacht Von der Hölle kommt die einzige Macht . . .
Matthäus,
Markus, Lukas, Johann Brennen im Feuer, hinweg mit euch dann.
Ihre Worte waren
Lügen, werden meine Kinder lernen.
Im Feuer werden
ihre Worte sterben. Das einzige, was wahr noch brennt,
Ist das Licht,
in dem ihr mich erkennt . . . Ich kehre zurück, ihr sollt warten und sehen.
Ich kehre zurück,
um die Welt mir zu nehmen. Alles Vergangene kommt wieder doch.
Man warf mich
hinaus, aber ich brenne noch. Dreht euch, meine Kinder, her und hin.
Berührt jedes
Stück Boden in meinem Sinn. Jeden, den ihr könnt, rührt an,
Macht ein wildes
Tier aus jedermann."
Dann folgt der
Gemeindegesang:
„Es ist Zeit zum
Übergang von schwarz zu rot. Es ist Zeit zum Übergang vom Leben zum Tod.
Fürst der
Finsternis . . . Sei mit uns bei unserm Fest Daß der Ungeheure gekommen
ist."
Nochmals Satan:
„Der Eine Heilige,
der Eine so hoch - Ha, nicht für lange; bald bin ich es doch . . .
Fallstricke leg
ich in allen Ländern, die ihr seht, Und warte, bis mir alles in die Schlinge
geht.
Geld und Zahlen
und die Kraft zum Hasse, Sind die Dinge, auf die ich mich verlasse.
Massen von
Menschen - so viele, und klein jeder bloß, Dann, mit soviel Geld, werden die
Kleinen groß."
Im vierten Teil
seines Werks „Also sprach Zarathustra" liefert Friedrich Nietzsche unter
„Erwachen" den Text für eine weitere schwarze Messe, die er selbst
verfaßte.
Sie weist keine
große Geistesverschiedenheit von der oben zitierten auf. 176
Tragischerweise
hat sich herausgestellt, daß schwarze Messen ins Leben von vielen Amerikanern,
insbesondere von Kindern, eingedrungen sind. 177
„Satan, Satan,
Satan. Er ist Gott; er ist Gott; er ist Gott."
Diese
gotteslästerlichen Worte sind im Text von Rock-Platten verborgen, die sich
Kinder ständig anhören, und viele sind sich nicht einmal darüber bewußt, was
ihnen da eingeflößt wird. Die Worte werden durch eine „verdeckte
Playback-Methode" im Text untergebracht.
„Wenn die Platte
abgespielt wird, empfängt das Unterbewußtsein des Hörers die Botschaft und
speichert sie - wie ein Computer. Das Bewußtsein hört einen Text - das
Unterbewußtsein einen anderen."
Einige
Rockgruppen haben diese Methode verwendet.
Der Bestseller
von Led Zeppelin „Stairway to Heaven", der zugegebenermaßen so, wie er
vorliegt, wenig Sinn macht, enthält die unterschwellige Botschaft: „Ich werde
singen, weil ich mit Satan lebe." Ein anderer Song enthält die Worte: „Ich
beschließe, Marihuana zu rauchen." Unterschwellige Überredung ist
mächtiger und daher gefährlicher als bewußte Einflußnahme.
Öffentliche
schwarze Messen sind heute selten geworden, aber Stefan Zweig beschreibt in seiner
Biographie von Fouche eine, die während der Französischen Revolution in Lyon
abgehalten wurde.
Ein Revolutionär
namens Chalier war getötet worden. Die schwarze Messe wurde zu seinen Ehren
gehalten. An jenem Tag wurden die Kruzifixe von allen Altären gerissen und
Priestergewänder beschlagnahmt. Eine riesige Menge von Männern, welche eine
Büste des Revolutionärs trugen, begab sich zum Marktplatz. Dort waren drei
Prokonsuln anwesend, um Chalier, „den Heiland,
der für das Volk
starb", zu ehren.
Die Menge führte
Kelche, Heiligenbilder und Meßgerät mit sich. Ein Esel mit einer Bischofsmitra
auf dem Kopf kam hinterher. An seinen Schwanz hatte man ein Kruzifix und eine
Bibel gebunden.
Zum Abschluß
wurde das Evangelium zusammen mit den Meß- und Gebetsbüchern und den Ikonen ins
Feuer geworfen. Der Esel durfte zur Belohnung für seine gotteslästerlichen
Dienste aus einem Kommunionskelch trinken. Die Büste von Chalier wurde anstelle
des zertrümmerten Bildes Christi auf einen Altar gestellt.
Dutzende
früherer katholischer Priester beteiligten sich an derartigen Vorgängen.
Zum Andenken an
dieses Ereignis wurde eine Medaille ausgegeben. Heimliche schwarze Messen gehen
nicht in dieser Form vor sich, aber die geistige Grundhaltung ist dieselbe.
Das russische Magazin
„Iunii Kommunist" (Moskau, Dezember 1984) enthält eine detaillierte
Beschreibung einer satanistischen Messe, in welcher Brot und Wein mit Kot und
Tränen vom Auge eines lebenden Hahns vermischt in den angeblichen Körper und
das Blut Luzifers „umgewandelt" werden.
Bei dieser
Zeremonie werden die Texte der Messe von hinten nach vorne gelesen, wie es bei
satanistischen Ritualen üblich ist. Dann wird ein feierliches Abkommen zwischen
Satan und seinen Anbetern geschlossen. Die Vertragsvereinbarungen lauten wie
folgt: Lossagung von der christlichen Lehre; neue Taufe im Namen des Teufels
mit einem neuen Namen; Lossagung von den Paten und
Annahme neuer
Beschützer; Darreichung eines persönlichen Kleidungsstücks als Geschenk für
Satan; Treueschwur gegenüber Satan von einem magischen Kreis aus; Eintragung
des Namens des neuen Mitgliedes in „Das Buch der Toten" als Gegensatz zu
Christi Buch des Lebens; das Versprechen, seine Kinder dem Teufel zu weihen,
sowie Geschenke und Taten ihm zu Gefallen; ein Schwur, die Geheimnisse des
Hexensabbats zu wahren und die christliche Religion zu schmähen.
Warum graben die
Kommunisten solche Lehren aus alten Büchern über Dämonologie aus und empfehlen
sie der Jugend mit der Bemerkung „sie sind gutes Futter für die Gedanken"?
Ist dies im wesentlichen alles, was der Marxismus dem menschlichen Geist zu
bieten hat?
In dem
kommunistischen Magazin heißt es weiter: „In dieser teuflischen Antiwelt, die
nach außen genau wie die unsere ist, muß der Mensch mit Bösem auf jeden Erfolg
im Leben antworten." Das wird offen als die Parole des satanistischen
Lehrers bestätigt: „Satan ist nicht der Feind des Menschen. Er ist Leben,
Liebe, Licht."
Der Artikel
schließt mit einem Zitat von Uspenskii, das die Hoffnung der Kommunisten
ausdrückt: „Es gibt Vorstellungen, die die innersten Winkel unseres Lebens
berühren. Wenn sie einmal berührt sind, dann bleiben die Narben für immer. . .
Sie vergiften das Leben." 178
Dieses
heimtückische Material wird auf subtile Art und Weise als Informationsmaterial
dargestellt; das Ziel dabei ist jedoch, die krankhafte Neugier der Leser
anzustacheln - mit haarsträubenden Konsequenzen.
In der Zeremonie
der dritten Stufe muß man den Eid ablegen: „Ich werde immer nur das tun, was
ich will."
Mit anderen
Worten, es gibt keine Autorität über dem verdorbenen Selbst.
Das ist eine
offene Absage an das Gebot Gottes: „Laßt euch nicht von eures Herzens Dünken
noch von euren Augen umtreiben und werdet nicht abgöttisch" (4. Mose
15,39).
Die Marxisten
appellieren an die niedrigsten Leidenschaften und schüren den Neid auf die
Reichen und die Gewalt gegen jedermann. „Es ist die Seite der Bösen, die die
Geschichte macht", schrieb Marx, und er spielte eine Hauptrolle in der
Gestaltung der Geschichte.
Revolutionen
führen nicht zum Erfolg der Liebe. Eher wird das Töten zur Sucht. Nachdem die
Kommunisten in der russischen und chinesischen Revolution zig Millionen
Unschuldige umgebracht hatten, konnten sie nicht aufhören zu töten. Sie
brachten sich auf brutale Weise gegenseitig um.
Ist alles
erlaubt?
Der Satanskult
ist sehr alt, älter als das Christentum. Vielleicht dachte der Prophet Jesaja
an ihn, als er schrieb: „Wir gingen alle in die Irre wie die Schafe; ein
jeglicher sah auf seinen Weg; aber der Herr warf unser aller Sünde auf ihn (den
Erlöser)" (Jes. 53,6).
Wahre religiöse
Gesinnung ist woanders zu finden. Es gab hassidische Rabbiner, die niemals
„ich" sagten, da sie dies als ein Pronomen ansahen, das nur Gott gehörte.
Wenn jemand in
die siebte Stufe des Satanismus eingeführt wird, schwört er, sich zum Grundsatz
zu
machen: „Nichts
ist wahr, und alles ist erlaubt." Als Marx einen Fragebogen für seine
Tochter ausfüllte, beantwortete er die Frage „Was ist dein
Lieblingsgrundsatz?" mit den Worten: „Bezweifle alles." 179
Im
„Kommunistischen Manifest" schrieb Marx, er habe es sich zum Ziel gesetzt,
nicht allein die Religion auszurotten, sondern auch jegliche Moral, so daß
alles erlaubt sei.
Ich war
entsetzt, als ich 1968 bei den Unruhen in Paris das Geheimnis der siebten Stufe
des Satanismus auf einem Plakat an der Universität von Paris entdeckte.
Man hatte es auf
die Formel gebracht: „Es ist verboten, etwas zu verbieten", die normale
Schlußfolgerung, wenn „nichts wahr und alles erlaubt ist" . . .
Die Jugend hat
die Unsinnigkeit dieser Formel nicht bemerkt. Es ist verboten zu verbieten; es
ist also auch verboten, das Verbieten zu verbieten. Wenn alles erlaubt ist, ist
auch das Verbieten erlaubt. Die Jugend verwechselt Erlaubtsein mit Freiheit.
Die Marxisten wissen es besser. In ihren Augen bedeutet „nichts ist
verboten", daß es verboten ist, eine grausame Diktatur nach dem Muster
Rotchinas und der Sowjetunion zu verbieten.
Dostojewski
hatte es bereits gesagt: „Wenn es keinen Gott gibt, ist alles erlaubt."
Wenn es keinen Gott gibt, sind unsere Triebe frei. Die Erfüllung dieser Art von
Freiheit ist Haß, Wer in diesem Sinne frei ist, betrachtet Barmherzigkeit als
Schwäche des Geistes.
Engels hat
gesagt: „Allgemeine Liebe zu den Menschen ist eine Absurdität." Ein Freund
von Marx, der
anarchistische
Denker Max Stirner und Autor von „Das ich und sein Eigentum", schreibt:
„Ich bin legitimerweise berechtigt, alles zu tun, was ich vermag."
Der Kommunismus
ist kollektive Dämonenbesessenheit. Solschenizyn enthüllt in seinem Archipel
Gulag" einen Teil der entsetzlichen Auswirkungen auf die Seele und das
Leben des Menschen.
Der Mythos Marx
Ich möchte
nochmals darauf hinweisen, daß mir bewußt ist, daß man das von mir bisher
zusammengetragene Beweismaterial als Zufälligkeiten betrachten kann. Der
Gegenstand sollte von jemand anders noch gründlicher untersucht werden.
Aber was ich
hier geschrieben habe, genügt, um zu zeigen, daß das, was Marxisten über Marx
sagen, nichts weiter als ein Mythos ist. Er war nicht von der Armut des Proletariats
betroffen, für welches die Revolution die einzige Lösung wäre. Er mochte die
Proletarier nicht, sondern bezeichnete sie als „Idioten", „dumm",
„Dummköpfe", „Schurken", ja er verwendete unzüchtige Attribute
(Korrespondenz mit Engels).
Er mochte nicht
einmal seine Genossen im Kampf für den Kommunismus. Er nannte Freiligrath „das
Schwein"
180 , Lassalle einen „jüdischen Nigger" 181 und Bakunin „eine theoretische
Null". 182
Leutnant
Tschechow, ein Kämpfer der Revolution von 1848, der nächtelang mit Marx trank,
sagte, daß Marx' Selbstbewunderung alles Gute in ihm verschlungen habe.
Mit Sicherheit
liebte Marx auch die Menschheit nicht. Giuseppe Mazzini, der ihn gut kannte,
schrieb: „Er hat einen zerstörerischen Geist besessen. Sein Herz war mit Haß
und nicht mit Liebe zur Menschheit erfüllt." 183
Giuseppe Mazzini
war ein Karbonari. Diese Organisation, die 1815 von Maghella, einem Freimaurer
aus Genua, gegründet wurde, erklärte, daß ihr „Endziel das von Voltaire und der
Französischen Revolution ist - die völlige Vernichtung des Katholizismus und
letzten Endes des Christentums". Sie begann als italienische Bewegung,
orientierte sich aber danach in einem weiteren europäischen Rahmen.
Obwohl Mazzini
gegenüber Marx kritisch war, hielt er seine Freundschaft mit ihm aufrecht. In
der jüdischen Enzyklopädie steht geschrieben, daß Mazzini und Marx mit der
Aufgabe betraut waren, die Ansprache und Satzung der Ersten Internationalen
vorzubereiten. Dies bedeutet, daß Marx und Mazzini vom gleichen Schlag waren,
obwohl sie sich manchmal gegenseitig attakkierten.
Ich kenne keine
anderslautenden Aussagen von Marx' Zeitgenossen. Marx, der liebende Mensch, ist
ein Mythos, der erst nach seinem Tod aufgebaut wurde.
Tatsächlich war
sein Lieblingsspruch das folgende Zitat von G. Werth: „Es gibt nichts Schöneres
auf der Welt, als seine Feinde zu beißen." Er selbst sagte gerade- heraus:
„Wir sind unbarmherzig. Wir bitten nicht um Erbarmen. Wenn unsere Zeit kommt,
werden wir den Terrorismus nicht meiden." Das sind wohl schwerlich die
Gefühle eines Menschen der Liebe.
Marx haßte auch
nicht die Religion, weil sie dem Glück der Menschheit im Wege stand, sondern er
wollte die Menschheit hier und für alle Ewigkeit unglücklich machen. Das
verkündete er als sein Ideal. Sein erklärtes Ziel war die Zerstörung der
Religion. Der Sozialismus, die Sorge um das Proletariat und der Humanismus
waren nur Vorwände.
Als Marx Charles
Darwins „Die Entstehung der Arten" gelesen hatte, schrieb er am 16. Januar
1861 einen Brief an Ferdinand Lassalle, in dem er triumphierte, Gott sei-
zumindest in der Naturwissenschaft - der „Todesstoß" versetzt worden. 184
Welches war nun Marx' Hauptanliegen? War es die Sache des armen Proletariats?
Wenn ja, welchen Wert besaß dann Darwins Theorie? Die einzig haltbare Folgerung
ist, daß die Ausrottung der Religion sein Hauptziel war.
Das Wohl der
Arbeiter war nur ein Vorwand. Wo Proletarier nicht für ihre Ideale kämpfen,
werden Marxisten die Rassen- oder Generationsprobleme voll ausnützen.
Hauptsache ist, die Religion zu vernichten.
Marx glaubte an
die Hölle, und sein Plan - aus dem er seine Triebkraft bezog - bestand darin,
die Menschen in die Hölle zu ziehen.
Robin Goodfellow
Die Dokumente,
die Marx' Verbindung zu einer satanistischen Sekte nachweisen, häufen sich
immer mehr.
Marx schrieb:
„An den Zeichen, die die Mittelklasse, die Aristokratie und die Propheten des
Rückschritts verwirren, erkennen wir unseren tapferen Freund, Robin Goodfellow,
den alten Maulwurf, der so schnell in der Erde arbeiten kann - die
Revolution." 185
Die Gelehrten,
die dies gelesen haben, haben sich anscheinend nie über die Identität dieses
Robin Goodfellow, des tapferen Freundes von Marx, der für die Revolution
arbeitet, Gedanken gemacht.
Der Evangelist
des 16. Jahrhunderts William Tyndale verwendet Robin Goodfellow als Namen für
den Teufel. 186 Shakespeare nennt ihn in seinem „Ein Sommernachtstraum"
den „Poltergeist, der bei Nacht den Wanderer irreführt und noch verlacht".
187
So war also nach
Marx, der als der Vater des Kommunismus betrachtet wird, ein Dämon der Urheber
der kommunistischen Revolution und sein persönlicher Freund.
In Argentinien
entführten kommunistische Terroristen Industrielle, verlangten Lösegeld und
erhielten so Millionen. Das Geld wurde in kapitalistischen Banken durch einen
gewissen Graiver vervielfacht, der auch arme Leute dazu brachte, ihm ihr
Erspartes anzuvertrauen. Mit den Gewinnen finanzierte er Terroristen. Dann
machte er bankrott und ruinierte dabei die Armen. Ehemalige Präsidenten und führende
Zeitungsleute waren dabei seine Komplizen, darunter ein Mann, der den Namen
Satanowsky
angenommen hatte.
Wir sollten uns
an dieser Stelle daran erinnern, daß Stalin unter den Pseudonymen „Sohn des
Teufels" und „Sohn des Dämonen" zu schreiben begann.
Lenins Grab
In der
Offenbarung des Johannes sagte Jesus zu der Gemeinde in Pergamon, einer Stadt
in Kleinasien, ein geheimnisvolles Wort: „Ich weiß, wo du wohnst, da des Satans
Thron ist" (Offenb. 2,13). Pergamon muß zu der Zeit eine Hochburg des
Satanskults gewesen sein. Im Baedeker steht, daß sich im Inselmuseum in Berlin
bis 1944 ein Pergamonaltar befand. Deutsche Archäologen hatten ihn ausgegraben.
Er befand sich unter der satanischen Herrschaft Hitlers im Zentrum der
Nazihauptstadt.
Aber damit ist
die Geschichte vom Sitz des Teufels noch nicht zu Ende. Im „Svenska D
agbladet", Stockholm, vom 27. Januar 1948 steht:
1. Daß die
sowjetische Armee nach der Eroberung Berlins den Pergamonaltar von Deutschland
nach Moskau brachte.
Dieses imposante
Gebilde ist ca. 39 m lang, 36,5 m breit und 12 m hoch.
Seltsamerweise
wurde er jedoch in keinem sowjetischen Museum ausgestellt. Wozu wurde er dann
nach Moskau gebracht? Ich erwähnte schon früher, daß hohe Spitzenfunktionäre
der sowjetischen Hierarchie satanische Riten zelebrierten. Haben sie vielleicht
den Altar aus Pergamon für private Zwecke reserviert? Es gibt so viele
ungeklärte Fragen. Aber so wertvolle historische Stücke verschwinden gewöhnlich
nicht einfach, sondern sind der Stolz von Museen.
2. Daß der
Architekt Stjusew, der das Leninmausoleum baute, den Pergamonaltar beim Bau des
Grabmals 1924 zum Vorbild nahm. 188 Stjusew erhielt damals die notwendigen
Informationen von Frederik Poulsen, einer Autorität in archäologischen Kreisen.
Tausende von
Sowjetbürgern stehen jeden Tag Schlange, um das Heiligtum des Satans zu
besichtigen, in dem Lenins Mumie liegt. Kirchenführer aus der ganzen Welt
erweisen dem „Schutzheiligen" der Sowjets in diesem Wahrzeichen des
Teufels die Ehre. Es vergeht kein Tag, an dem nicht Blumen dorthin gebracht
werden, während die christlichen Kirchen auf demselben Roten
Platz dagegen
vor langer Zeit in Museen umfunktioniert wurden.
Der Satan
herrscht deutlich sichtbar in der Sowjetunion.
Der Satanstempel
in Pergamon war einer von vielen seiner Art. Weshalb hat Jesus gerade ihn
genannt? Wahrscheinlich nicht wegen seiner damaligen untergeordneten Bedeutung,
sondern weil seine Worte prophetisch waren. Er sprach vom Nazismus und
Kommunismus, die beide diesen Altar verehren würden.
Dies ist die
Geschichte von Lenins Grab; ironischerweise steht auf dem Grab seines Vaters
die Inschrift „Christi Licht erleuchtet alle" mit einer Vielzahl von
Bibelversen.
Aufruf zum
Handeln
Das vorliegende
Buch stellt lediglich eine Sondierung des Themas dar.
Wie alle
Gelehrten erliegen auch christliche Denker oft der Versuchung, vorgefaßte
Meinungen beweisen zu wollen. Sie schreiben manchmal mehr als das, was sie
genau wissen. Sie neigen manchmal dazu, die Wahrheit zu dehnen oder in ihren
Argumenten zu übertreiben, um ihre Ansicht zu beweisen.
Ich behaupte
nicht, den unumstößlichen Beweis dafür erbracht zu haben, daß Marx einer
Teufelsanbetersekte angehörte, aber ich glaube, daß es genug Anhaltspunkte
dafür gibt. Es fehlt zweifellos nicht an genügend Hinweisen, daß sein Leben und
seine Lehre von satanischen
Einflüssen
gekennzeichnet sind, aber ich muß auch zugeben, daß es Lücken in der
Gedankenkette gibt, die einen endgültigen Schluß in dieser Sache nicht
zulassen. Ich habe hier einen Anstoß gegeben und möchte es anderen überlassen,
dieser wichtigen Frage der Verbindung zwischen Marxismus und Satanismus weiter
nachzugehen.
Wie aber kann
die Kirche inzwischen dem Marxismus begegnen?
Die
nichtkirchliche antikommunistische Welt kann die Waffen Wirtschaftssanktionen,
politischen Druck, militärische Drohungen und breitangelegte Propaganda
anwenden. Die Kirche sollte sicherlich jede mit dem Gewissen vereinbare
Maßnahme im Kampf gegen die Feinde Gottes unterstützen. Aber sie verfügt auch über
ihre eigenen Waffen.
Der ukrainische
Metropolit des byzantinischen Zweiges der katholischen Kirche, Andrej Graf
Scheptytsky, forderte, daß Rom Austreibungsgebete gegen die Kommunisten
anordnen solle, deren „Regime nur durch eine massive Teufelsbesessenheit
erklärt werden kann".
Jesus forderte
seine Jünger nicht auf, sich über Dämonen zu beklagen, sondern sie auszutreiben
(Matth. 10,8). Ich glaube, daß dies wirksam durchgeführt werden kann. Dieses
Buch ist jedoch nicht der geeignete Rahmen für die ausführliche Behandlung
solcher Gebete.
4. Reaktionen
der Leser
Die ersten
Ausgaben dieses Buches brachten interessante Reaktionen. Viele begrüßten es als
neuen Beitrag zum Verständnis des Marxismus und gaben mir wertvolle Hinweise
auf neues Material.
Eine
Persönlichkeit des religiösen Lebens in Holland widmete mehrere Spalten ihrer
theologischen Zeitschrift der Bagatellisierung meiner Ergebnisse.
Es heißt dort:
„Marx mag vielleicht an Schwarzer Magie teilgenommen haben, aber das hat nicht
viel zu sagen. Alle Menschen sind Sünder, und alle haben böse Gedanken. Das
braucht uns nicht zu beunruhigen."
Es stimmt zwar,
daß alle Menschen Sünder sind, nicht alle aber sind Verbrecher. Alle Menschen
sind Sünder, aber manche sind Mörder, und manche sind gerechte Richter, die
diese zu verurteilen haben. Die Verbrechen des Kommunismus sind damit nicht
vergleichbar. Welches andere politische System hat je sechzig Millionen
Menschen in einem halben Jahrhundert umgebracht, wie die Sowjets? 189 Weitere
sechzig Millionen wurden in Rotchina umgebracht - einige Schätzungen liegen
noch viel höher.
Es gibt
verschiedene Grade der Sündhaftigkeit und Kriminalität. Das Ausmaß des
Verbrechens ist ein Gradmesser des satanischen Einflusses auf den Begründer des
modernen Kommunismus. Die Sünden des Marxismus übersteigen ebenso wie die des
Nazismus das gewöhnliche Maß. Sie sind in der Tat satanisch.
Ich erhielt auch
Briefe von Satanisten, die ihre Religion in Schutz nahmen. Einer schrieb: „Zur
Verteidigung des Satanismus ist nur die Bibel nötig. Denken Sie doch an die
vielen tausend Menschen, die - wohlgemerkt - nach Gottes eigenem Bild
geschaffen und dann von Feuer und Schwefel (Sodom und Gomorrha) vernichtet
wurden, an die todbringende Mischung von Plagen und,
was dem Ganzen
noch die Krone aufsetzt, an das Ertränken der Erdbevölkerung mit Ausnahme Noahs
und seiner Familie. Alle diese Verwüstungen verursachte ein ,gnädiger' Gott,
Herr Jehova. Was hätte ein gnadenloser Gott denn mehr tun können?
Aber in der
ganzen Bibel steht nichts von auch nur einem einzigen Tod, den Satan
verschuldet hat!!! Also laßt uns das Wort um Satan willen hören."
Dieser Satanist
hat die Bibel nicht genau gelesen. Der Tod kam durch die Arglist Satans in die
Welt, als er Eva zur Sünde verführte. Dieser Satanist hat auch seinen Schluß zu
früh gezogen. Gott ist mit seiner Schöpfung noch nicht am Ende.
Jedes Gemälde
ist am Anfang sinnlos, ein häßliches Gemisch aus verschiedenfarbigen Linien und
Punkten.
Leonardo da
Vinci brauchte zwanzig Jahre, um daraus seine Mona Lisa zu malen. Gott
erschafft auch im Laufe der Zeit. Er formt Wesen und zerstört sie wieder, um
ihnen neue Formen zu geben. Der Same, der weder Schönheit noch Duft besitzt,
stirbt als Same, um eine schöne, duftende Blume zu werden. Raupen müssen als
solche sterben, um herrliche Schmetterlinge zu werden. Gott läßt es zu, daß
Menschen durch das läuternde Feuer des Leidens und des Todes gehen. Das
Endstadium der
Schöpfung wird
ein neuer Himmel und eine neue Erde sein, in denen Gerechtigkeit herrscht.
Dann werden die
Anhänger Satans eine Ewigkeit der Reue leiden müssen.
Jesus erduldete
Schläge und Kreuzigung. Wer jedoch Gott kennenlernen will, muß über das Grab
Jesu hinaus auf die Auferstehung und Himmelfahrt blicken. Im Gegensatz dazu
führten die Feinde Jesu, die seinen Tod im Schilde führten, ihr Volk und ihren
Tempel in die Zerstörung und verloren ihre Seelen.
Unser Kritiker
wollte Gott mit dem Verstand begreifen, der ist für ein Geschöpf aber nicht das
richtige Instrument. Gott kann nur mit einem gläubigen Herzen erfaßt werden.
Ein Jamaikaner
stellte die Frage, ob Amerika, das sein Land ausbeute, nicht ebenso satanisch
sei wie Marx.
Das ist es
nicht. Die Amerikaner sind Sünder wie alle Menschen.
In Amerika gibt
es eine kleine Gruppe von Teufelsanbetern. Doch die amerikanische Nation als
solche dient nicht dem Teufel.
In „Nauka I
Religia", dem wichtigsten atheistischen Magazin von Moskau, ist ein langer
Artikel von zwei Philosophen enthalten. Sie schreiben: „Die größten
Footballspieler könnten Wurmbrand um sein Temperament beneiden. Sein Geschrei
ist wüst. Dieser Kämpfer ruft nach einem Kreuzzug gegen den Sozialismus, den er
eine Ausgeburt Satans nennt. Er war in Rumänien im Gefängnis, weil er religiöse
Schriften verteilt hatte, die zum Aufstand gegen die Regierung aufriefen!"
190
Zu diesem
Artikel sind zwei Dinge zu bemerken:
Erstens, daß ich
für mein Buch „War Karl Marx ein Satanist?" ein „teuflischer Pastor"
genannt werde, obwohl die Verfasser nicht eine einzige Tatsache zur Widerlegung
der Dokumentation vorlegen konnten, die auf die Verbindung von Marx zu einer
satanistischen Sekte hinweist. Zweitens werden in diesem Artikel christliche
Persönlichkeiten, sogar Antikommunisten, gelobt, die gegen mich Stellung
bezogen haben. Sie mögen selbst Gegner des Kommunismus sein, aber solange sie
sich gegen Wurmbrand stellen, finden sie in Moskau Anerkennung.
Einen
bemerkenswerten Brief erhielt ich von einem Nigerianer, der 20 Jahre lang
Gewerkschaftsführer gewesen war. Meine Schriften verhalfen ihm zu der Einsicht,
daß er von Satan fehlgeleitet worden war. Er ist Christ geworden.
An alle
Marxisten
Nun wende ich
mich an die einfachen Marxisten: Ihr seid nicht von dem Geist angetrieben, der
Hess,
Marx und Engels
lenkte. Ihr liebt die Menschheit wirklich; ihr achtet sie und glaubt fest
daran, daß ihr zu einer Armee gehört, die für das umfassende Gute kämpft. Ihr
wollt nicht das Werkzeug einer üblen satanistischen Sekte sein. Für euch mag
dieses Buch von Nutzen sein.
Der satanische
Marxismus verbreitet eine materialistische Philosophie, die seine Anhänger
gegenüber geistlichen Realitäten blind macht. Es gibt mehr als Materie. Es
existiert eine Welt des Geistes, der Wahrheit, der Schönheit und der Ideale.
Es gibt aber
auch eine Welt böser Geister. Ihr Haupt ist der Satan. Er fiel durch seinen
Stolz vom Himmel und zog eine Schar von Engeln mit sich hinab. Dann verführte
er die Vorfahren der Menschheit. Seit dem Sündenfall hat er seine Täuschung
nicht nur fortgesetzt, sondern sie mit allem möglichen verstärkt, bis es so
weit kam, daß die herrliche Schöpfung Gottes von Weltkriegen, blutigen
Revolutionen und Gegenrevolutionen, Diktaturen, Ausbeutung und allen Arten des
Rassismus, falschen Religionen, Agnostizismus und Atheismus, Verbrechen und Betrug,
Treulosigkeit in Liebe und Freundschaft, zerbrochenen Ehen und rebellischen
Kindern verwüstet wird.
Die Menschheit
hat Gott aus dem Blickfeld verloren. Aber was ist dann in dieses Blickfeld
gerückt? Ist es etwas Besseres?
Der Mensch
braucht ganz einfach die Religion. Es liegt in seiner Natur, jemand oder etwas
anzubeten. Gehört er nicht einer gottesfürchtigen Religion an, so ist er
Anhänger der Religion Satans und wird immer diejenigen verfolgen, die seinem
„Gott" nicht dienen.
Wahrscheinlich
sind oder waren nur wenige Spitzenfunktionäre des Kommunismus bewußt
Satanisten, aber es gibt einen unbewußten Satanismus, so wie es auch Menschen
gibt, die im Grunde Christen sind, ohne zu wissen, daß ihre Religion die
Religion Christi ist. Ein Mensch kann unbewußt Satanist sein, ohne daß er
jemals vom Bestehen einer derartigen Religion gehört hat. Er gehört ihr an,
wenn er die Vorstellung von einem Gott und den Namen Christi haßt, wenn er so
lebt, als sei er
nur Materie, und
wenn er religiöse und moralische Prinzipien ablehnt.
Diejenigen, die
sich mit dem Okkultismus abgeben, gehören zu derselben Kategorie.
In
Frankfurt/Main gehen mehr Leute sonntags zu spiritistischen Zusammenkünften,
bei denen die Toten angerufen werden, als in den Gottesdienst. Es gibt
beispielsweise bekannte satanistische Gemeinden in München und Düsseldorf. 191
In Frankreich, Großbritannien, den USA und anderen Ländern gibt es viele
solcher Gemeinden.
In
Großbritannien gibt es 35000 praktizierende Hexen. Amerikanische Universitäten
und sogar High-
Schools bieten
Kurse in Hexerei, Astrologie, Wudu-Kult, Zauberei und Parapsychologie an. In
Frankreich werden jährlich 40000 schwarze Messen gehalten.
Menschen mögen
sich von Gott abwenden. Aber Gott hat sich nie von seinen Geschöpfen abgewandt.
Er schickte seinen eingeborenen Sohn Jesus Christus in die Welt. Die
menschgewordene Liebe und Barmherzigkeit lebte auf Erden das Leben eines armen
jüdischen Kindes, dann das eines einfachen Zimmermanns und schließlich das
Leben eines Lehrers der Gerechtigkeit.
Der zertretene
Mensch kann sich nicht selbst erretten, ebenso wenig wie sich ein Ertrinkender
selbst aus dem Wasser ziehen kann. So nahm Jesus voller Verständnis für unsere
inneren Konflikte all unsere Sünden auf sich, auch die Sünde von Marx und
seinen Anhängern, und trug die Strafe für das, was wir getan haben. Er nahm
unsere Schuld auf sich, indem er an einem Kreuz auf Golgatha starb, nachdem er
schwerste Demütigungen und Todesqualen erlitten hatte.
Wir haben sein
Wort, daß derjenige, der seinen Glauben auf ihn setzt, Vergebung erhält und im
ewigen Paradies mit ihm leben wird.
Sogar notorische
Marxisten können gerettet werden. Zwei sowjetische Nobelpreisträger - Pasternak
und Solschenizyn - haben ihren Glauben an Christus bekannt, nachdem sie die
extremen Verbrechen beschrieben hatten, zu denen der satanische Marxismus
führt. Swetlana Alliluyewa, die Tochter Stalins, des schlimmsten marxistischen
Massenmörders, wurde ebenfalls Christin.
Wir sollten
nicht vergessen, daß es Marx' Ideal war, selbst in den Abgrund der Hölle
hinabzusteigen und die ganze Menschheit mit sich zu reißen. Wir wollen ihm
nicht auf diesem verderblichen Pfad folgen, sondern lieber Christus, der uns zu
den Höhen des Lichts, der Weisheit und Liebe, in den Himmel unbeschreiblicher
Herrlichkeit führt.
Die große Kluft
Es ist offensichtlich
unsinnig, Jesus mit Marx zu vergleichen. Jesus ist nicht größer und auch nicht
besser als Marx. Er gehört einer völlig anderen Welt an.
Marx war ein
Mensch und wahrscheinlich ein Verehrer des Bösen. Jesus ist Gott, der sich auf
die Ebene des Menschen begab, mit dem Willen, ihn zu retten.
Marx wollte ein
menschliches Paradies. Als die Sowjets dieses Paradies schaffen wollten, kam es
zu einem Inferno.
Das Königreich Jesu
ist nicht von dieser Welt. Es ist ein Königreich der Liebe, der Gerechtigkeit
und der Wahrheit. Er ruft allen, auch den Marxisten und Satanisten, zu: „Kommet
her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch
erquicken" (Matth. 11,28). 115
Glaubt an ihn,
und ihr werdet in seinem himmlischen Paradies ewiges Leben haben.
Es gibt keine
Möglichkeit der Verständigung zwischen Christentum und Marxismus, wie es auch
keine Verständigung zwischen Gott und dem Teufel geben kann. Jesus kam, um die
Werke des Bösen zu zerstören (1. Joh. 3,8).
In seiner
Nachfolge versuchen Christen, den Marxismus zu zerstören, aber dabei den
einzelnen Marxisten zu lieben und ihn für Christus zu gewinnen.
Manche behaupten
von sich, Marxist und Christ zu sein. Sie sind einem Irrtum verfallen oder
versuchen etwas vorzutäuschen. Man kann ebensowenig ein marxistischer Christ
sein wie ein teufelverehrender Christ.
Im Laufe der
Zeit haben sich die satanischen Ziele des Marxismus kein bißchen geändert.
Der marxistische
Philosoph Ernst Bloch schreibt in seinem Buch Atheismus im Christentum":
„Die Verführung des ersten menschlichen Paares durch die Schlange eröffnet den
Weg zur Erlösung für den Menschen. So wird der Mensch langsam zum Gott; es ist
der Weg der Auflehnung. Die Priesterschaft und die Besitzenden haben diese
Wahrheit unterdrückt. Die Ursünde besteht
in der Tatsache,
daß der Mensch nicht wie Gott sein will. Der Mensch muß die Macht erobern. Die
Theologie der Revolution will, daß der Mensch die Macht von Gott erobert. Die
Welt muß nach dem Bilde des Menschen verändert werden. Es sollte überhaupt
keinen Himmel geben. Der Glaube an einen persönlichen Gott ist der Sündenfall,
der wieder gutgemacht werden muß."
Zwischen Christentum
und Kommunismus liegt eine Kluft, die nur in eine Richtung überbrückt werden
kann; die Marxisten müssen ihren teuflisch inspirierten Lehrer aufgeben, ihre
Sünden bereuen und Nachfolger Christi werden.
Ihnen dabei zu
helfen, war das Hauptziel dieser Arbeit.
Marxisten sorgen
sich um soziale und politische Probleme. Aber diese wird man außerhalb der
Lehre des Marxismus lösen müssen. Denn für Marx war der Sozialismus nur ein
Vorwand. Sein Ziel war der teuflische Plan, die Menschheit für immer und ewig
zu verderben. Christus dagegen wünscht unsere ewige Erlösung.
Im Kampf des
Christentums gegen den Kommunismus kämpfen die Gläubigen nicht „mit Fleisch und
Blut, sondern mit Mächtigen und Gewaltigen, mit den Herren der Welt, die in
dieser Finsternis herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel"
(Eph. 6,12).
Wir wählen hier
nicht zwischen abstraktem Gutem und abstraktem Bösem, sondern zwischen Gott und
Satan. Marx glaubte an Gott und haßte ihn. Er glaubte auch an Satan und
verehrte ihn bis ins hohe Alter, wie oben beschrieben.
Der
Durchschnittsmarxist und die Sympathisanten des Marxismus sollten Marx nicht in
diese geistliche Verwirrung folgen.
Verwerfen wir
den bourgeoisen Marx, den Träger der Finsternis, und Engels, den Fabrikbesitzer
und daher - nach marxistischem Dogma - Ausbeuter. Wählen wir stattdessen das
Licht der Welt und den ersten Wohltäter der Menschheit, Jesus, den Arbeiter,
den Zimmermann.
„Proletarier
aller Länder, vergebt mir!"
Es ist schlimm
genug, daß der marxistische Satanismus die Welt verwüstet. Daß er auch in hohe
Kreise in der Kirche vorgedrungen ist, ist unvorstellbar. Dennoch ist dies der
Fall.
Hier nur ein
Beispiel: Der verstorbene Papst Johannes Paul I. lobte Giuseppe Carducci, einen
italienischen Universitätsprofessor, als ein Vorbild eines guten Lehrers für
die Jugend. 192
Wer ist der
Mann, der von keinem geringeren als dem Papst empfohlen wurde?
Carducci wurde
durch seine „Hymne an Satan" bekannt, die folgendermaßen beginnt: „Mein
begeisterter Vers ist für dich bestimmt. Ich rufe dich an, Satan, König des
Festes." Sie schließt mit: „In Heiligkeit sollen Weihrauch und Schwüre zu
dir, Satan, aufsteigen. Du hast Jehova besiegt, den Gott der Priester."
193
Es wäre falsch
von mir gewesen zu schweigen.
Zum katholischen
Priester Werenfried van Straten sagte im Jahre 1949 ein sowjetischer General:
„Wir sind Satans Elite, Sie aber, sind Sie Gottes Elite?"
Wir haben in
diesem Buch gelesen, wie weit Teufelsanbeter gehen. Möge ihre Hingabe an das
Böse für uns ein Ansporn sein, daß wir uns wie Gottes Auserwählte verhalten!
Während der
Unruhen in Polen im Jahre 1982 waren spöttische Inschriften an den Wänden zu
lesen: „Marx sagte: »Proletarier aller Länder, vergebt mir!'" anstelle des
üblichen „Proletarier aller Länder, vereinigt euch!".
Mich schauderte,
als ich diese Worte las.
Man sagt von
Engels, daß er vor seinem Tod bereute. Von Marx wurde nichts Derartiges
bekannt; das bedeutet, daß er sich der Hölle überantwortet hat. Im Jahre 1983
begingen viele seinen hundertsten Todestag. Hat er vielleicht in der Hölle
ebenfalls seinen Todestag feierlich begangen?
Während ich
dieses Buch schrieb, verbrachte ich viele schlaflose Nächte im Gedanken daran,
was Marx wohl in der Hölle angesichts der Ströme von Tränen und Blut erdulden
muß, die er hervorgerufen hat.
Jesus erzählte
eine Geschichte über einen reichen Mann im ewigen Feuer, der nur einen
brennenden
Wunsch äußerte:
daß man seine Brüder warnte, damit sie nicht am selben Ort der Qualen enden
müßten.
Hat auch Marx
diesen Wunsch - daß man seine Anhänger davor warnt, in seine Fußstapfen zu
treten, die in die Verdammnis führen?
Haben die Polen
recht, wenn sie Marx die Worte in den Mund legen „. . . vergebt mir"?
Schreit er tatsächlich aus dem Feuer heraus - und ich glaube dies wirklich im tiefsten
Herzen -: „So bitte ich dich, daß du jemanden sendest zu meinem Haus, denn ich
habe noch viele Genossen, daß er sie warne, auf daß sie nicht auch kommen an
diesen Ort der Qual" (Luk. 16,27-28).
Die sowjetischen
Kommunisten begingen großes Unrecht an ihrer Sache, indem sie sich von Stalin
lossagten, der ein Volksheld geworden war. Man kann nur Spekulationen darüber
anstellen, warum sie eine solche Umkehrung der Politik zuließen, denn es lag sicher
nicht in ihrem Interesse, den Leichnam Stalins aus dem Mausoleum zu entfernen.
Ebenso schadeten die chinesischen Kommunisten ihrer eigenen Sache, indem sie
sich von Mao lossagten und seine Frau ins Gefängnis brachten.
Vielleicht haben
die sowjetischen und chinesischen Kommunistenführer im tiefsten Innern ihrer
Seelen gespürt, was heute der brennendste Wunsch ihrer früheren Idole ist, die
zu spät bereuen, was sie getan und gelehrt haben.
Was mich
betrifft, ich liebe jeden Menschen, auch wenn er Marxist oder Satanist ist.
Wenn Marx, Engels und Moses Hess heute noch lebten, wäre mein sehnlichster
Wunsch, sie zu Jesus Christus zu bringen, der allein die Antwort auf die Leiden
der Menschen und das Heilmittel für seine Sünden hat.
Und nun mein
Wunsch an die Leser dieses Buches. Ihr habt mich durch die schrecklichen Seiten
dieses Buches begleitet. Nun rate ich euch dringend zu prüfen, wem ihr nachfolgt,
bevor es zu spät ist. Verlaßt Satan und seine üblen Horden. Die Geschichte
beweist, daß er niemals treu zu seiner eigenen Gefolgschaft hält. Wählt deshalb
das Leben und die Liebe, die Hoffnung und den Himmel.
Marxisten und
Proletarier aller Länder, versammelt Euch um Jesus Christus!
Anhang
Die marxistische
„christliche" Theologie
Ernesto Cardenal
ist ein katholischer Priester und gleichzeitig ein erklärter Kommunist und
Mitglied der kommunistischen Regierung von Nicaragua. Er ist einer der bekanntesten
Vertreter der sogenannten Theologie der Befreiung, die es sowohl im
Katholizismus als auch im Protestantismus gibt und die versucht, das
Christentum mit dem Kommunismus zu vermengen.
Hier stelle ich
ein paar Auszüge aus seinem Buch „Die Stunde Null" vor:
„Eine Welt des
vollkommenen Kommunismus ist das Reich Gottes auf Erden. Beides ist für mich
dasselbe . . . In Wirklichkeit bin ich durch das Evangelium zur Revolution
gekommen; also nicht durch Karl Marx, sondern durch Christus. Das Evangelium
hat mich zum Marxisten gemacht . . . Meine Berufung ist die eines Dichters und Propheten
..."
„Castro sagte
mir, daß die Eigenschaften eines guten Revolutionärs auch die Eigenschaften
eines guten Priesters sind . . . Vergessen wir nicht, daß die ersten Christen die
besten Christen waren, nämlich revolutionäre und subversive Christen ..."
„Auch der
Marxismus ist eine Frucht des Christentums. Ohne das Christentum wäre der
Marxismus nicht möglich; Marx wäre ohne die Propheten des Alten Testaments
nicht denkbar. Mit der Veränderung des Produktionssystems kann man den neuen
Menschen des Evangeliums endgültig schaffen ..."
„Der
mexikanische Jesuit Jose Miranda sagt in seinem Buch ,Marx und die Bibel', daß
die Zehn Gebote marxistisch seien, selbst das erste Gebot, Gott zu lieben.
Jehova über alle
Dinge zu lieben, bedeutet für ihn die Liebe zur Gerechtigkeit . . . Wenn die
Kirche jemals etwas anderes behauptet hat, so ist das eine Ungeheuerlichkeit."
„Ich glaube, daß
auch die Kommunisten zur Kirche gehören. Ich glaube, die wirkliche Kirche
Christi
schließt viele
ein, die sich nicht selbst als Christen verstehen, selbst jene, die sich als
Atheisten fühlen. Viele von ihnen gehören eher zur Kirche als manche, die in
der römischen Kurie sitzen."
„Seit Konstantin
hat sich die Kirche immer mit dem Kapital ins Bett gelegt. Wenn Christen und
Marxisten gegenseitig ihre Schriften lesen würden, gäbe es heute keine
Konflikte zwischen Christen und Sozialisten . . . Mir scheint, daß die
Arbeiterpriester und Revolutionäre - die fortschrittlichste Gruppe der Kirche -
unmittelbar vom Heiligen Geist inspiriert sind."
„Für mich ist
der Gott der Bibel auch der Gott des Marxismus-Leninismus . . . Der Apostel
Johannes sagt: ,Gott, den niemand gesehen hat.' Und die Aussage, die die
atheistischen Marxisten machen, scheint der des heiligen Johannes sehr ähnlich
zu sein: ,Gott, den niemand gesehen hat'."
Ein anderer
Autor zitiert Cardenal wie folgt: „Ich bin vor allem anderen ein Revolutionär
und kämpfe als solcher für ein sozialistisches Land, das sich gerade im Stadium
einer Diktatur des Proletariats befindet, in dem es sich gewiß nicht schwach
gegenüber den Feinden des Vaterlandes zeigen kann, nicht einmal in
Augenblicken, wenn man an den Punkt kommt, an dem man Menschen zu diesem Zweck
hinrichten muß." 194
Es ist wohl
leicht ersichtlich, daß ein Mann, der so denkt, keine Schwierigkeit darin
findet, das Regime in Kuba als ein Modell der Freiheit anzupreisen.
Die
Befreiungstheologie ist kein isoliertes Phänomen. Sie ist das Nebenprodukt
einer allgemeinen Tendenz zur Verschmelzung von Marxismus und Christentum; diese
wird auch in verschiedenen Formen des Kompromisses in Politik, Kunst,
Wirtschaft usw. deutlich.
Zwei Juden
komponierten das Musical „The Mass" für die Einweihung des John-F.
-Kennedy-Zentrums für darstellende Kunst im Jahre 1971 in Washington. Inmitten des
Kyrieleison, Gloria und Credo heult eine Gruppe von Sängern und Tänzern ihre
Zweifel heraus:
„Gott machte uns
zum Chef, Gott gab uns das Kreuz.
Wir machten es
zum Schwert, Um das Wort Gottes zu verbreiten.
Wir benutzen
seine heiligen Ratschlüsse, Um zu tun, was immer wir wollen. Yeah . . .
Gib uns Frieden,
den wir nicht ständig brechen.
Gib uns etwas,
oder wir nehmen es einfach.
Wir haben genug
von deinem himmlischen Schweigen,
Und wir
erreichen Taten nur durch Gewalt."
Die anwesenden
„christlichen" Multimillionäre jubelten. Ihre Frauen, die mit geschlitzten
Röcken und dekolletierten Oberteilen ausgestattet und mit Juwelen und Pelzen
behängt waren, fielen in den Applaus ein. Diese Musik gehört nun zum
allgemeinen Standardrepertoire.
Ich kann Männer
wie den Priester Cardenal verstehen. Es gibt einen Kern von Wahrheit in dem von
ihm ausgedrückten Gefühl der Solidarität mit den Kommunisten, die ihm als
Vorkämpfer der Sache der Armen erscheinen - welche dem Herzen des Christen
stets nahe sind.
Hiob wird in der
Bibel ein rechtschaffener Mann genannt. Er beschreibt seinen dubiosen Freunden
seinen Lebenszweck: „Ich errettete den Armen, der da schrie, und die Waise, die
keinen Helfer hatte . . . Ich war ein Vater der Armen, und der Sache des Unbekannten
nahm ich mich an. Ich zerbrach die Kinnbacken des Ungerechten und riß ihm den
Raub aus den Zähnen" (Hiob 29;12,16,17). Diese Worte könnten von jedem
Revolutionär stammen.
Hiob fährt fort:
„Ich weinte ja über die harte Zeit, und meine Seele grämte sich über das
Elend" (30,25).
„Hab ich
mißachtet das Recht meines Knechtes oder meiner Magd, wenn sie eine Sache wider
mich hatten, was wollte ich tun, wenn Gott sich erhebt?" (31, 13-14).
Wahre Gläubige haben schon immer so empfunden.
Die Behauptung
Cardenals, daß „die Kirche sich immer mit dem Staat ins Bett gelegt" habe,
ist unwahr.
Der
Sezessionskrieg in den USA, der zur Abschaffung der Sklaverei führte, war stark
beeinflußt von
einem Buch einer
christlichen Dame, Harriet Beecher Stowe, der Verfasserin von „Onkel Toms
Hütte". Sie sagte lediglich: „Der Herr hat es geschrieben."
Bei einer
Kommunion hatte sie die Vision eines alten Sklaven, der von einem weißen
Rohling zu Tode
geprügelt wurde.
Dies wurde die Episode von Onkel Toms Prügelstrafe.
Das Buch war
eine Dynamitstange in den Fundamenten der Sklaverei, die endlich verschwinden
mußte.
Charles
Spurgeon, der größte baptistische Prediger des letzten Jahrhunderts, war ein
ebenso erbitterter Kämpfer gegen die Sklaverei. Er schrieb: „Wenn die Sklaverei
nicht falsch ist, dann ist nichts falsch." Wilberforce, ein Christ und
Kapitalist, sorgte lange vor dem amerikanischen Bürgerkrieg dafür, daß im Britischen
Empire die Sklaverei abgeschafft wurde. Lincoln, ebenfalls Christ, erließ die
Bürgerrechtserklärung, durch die die Sklaven seines Landes befreit wurden.
Die Theologie
der Befreiung, welche diese Tatsachen ignoriert, ist in der dritten Welt weit
verbreitet.
Ihre Theoretiker
können sich nur wegen der momentan vorherrschenden wirren Denkweise in der
Kirche Christen nennen. Nach katholischen Grundsätzen hätten diese Theologen
schon längst aus der Kirche ausgestoßen werden müssen.
Nach dem Dekret
des Heiligen Stuhls vom 28. Juli 1949 werden folgende Kategorien von Katholiken
exkommuniziert:
Alle, die der
kommunistischen Partei angehören;
alle, die für
diese auf irgendeine Weise Propaganda betreiben;
alle, die für
sie und ihre Kandidaten stimmen;
alle, die für die
kommunistische Presse schreiben, diese lesen oder verbreiten;
alle, die in
einer kommunistischen Organisation bleiben;
alle, die sich
zur materialistischen und antichristlichen Lehre des atheistischen Kommunismus
bekennen;
alle, die diese
verteidigen und verbreiten.
Diese Bestrafung
gilt auch für Parteien, die mit dem Kommunismus gemeinsame Sache machen.
Die
revolutionären Theologen gehören also nur formal zur katholischen Kirche, sie
haben jedoch einen großen Einfluß unter den Gläubigen. In den orthodoxen Kirchen
gibt es ebenfalls eine Tendenz, die geistigen Energien, welche die Religion
erweckt und kanalisiert, zum Vorteil des Kommunismus auszunutzen. Dies wird
auch der Zweck eines ökumenischen Konzils (des achten) sein, für das die
sowjetischen und rumänischen orthodoxen Amtskirchen gerade die Vorbereitungen
treffen.
Das Hauptziel
dabei wird sein, ein irdisches Paradies zu proklamieren. Dabei wird der
Kommunismus mit diesem Paradies und der Kapitalismus mit dem Feind dieses
Paradieses gleichgesetzt. Die Kirche wartet nicht länger auf das Erscheinen
Jesu in den Wolken des Himmels. Der Triumph des Kommunismus wird mit seiner
Ankunft gleichgesetzt werden.
Diese
Vorstellung liefert die Erklärung, warum die Gott hassenden kommunistischen
Regierungen von Rumänien, der Tschechoslowakei und anderen kommunistischen
Ländern dem Klerus Gehälter zahlen.
Es muß hier
gesagt werden, daß es auch zwischen Katholiken und Orthodoxen gegenläufige
Tendenzen gibt: Glücklicherweise gibt es Bischöfe, die ein Abgleiten in
irdisches Streben fürchten und dafür ein tieferes geistliches Leben suchen.
Was die
Protestanten angeht, so erklärte Richard Arens in Anhörungen vor dem
US-Kongreßausschuß
über
unamerikanische Umtriebe am 26. Oktober 1966 als Hauptberater des Ausschusses:
„Bis heute haben
wir in der Führung des Nationalen Kirchenrates über 100 führende Personen
gefunden, die entweder eine Vergangenheit in einer kommunistischen Frontorganisation
hatten oder Dienste für kommunistische Angelegenheiten geleistet haben. Die
Gesamtzahl der relevanten Verbindungen dieser Führung geht in die Tausende."
Der
Weltkirchenrat hat kommunistische Guerillas in Afrika jahrelang unterstützt.
Der Katholik
Gustavo Gutierrez schrieb in „Die Theologie der Befreiung": „Die Kirche
muß sich inmitten der revolutionären Entwicklung breitmachen." Die lutherische
Theologin Dorothee Solle, Gründerin der „Christen für den Sozialismus",
schrieb: „Wir stehen am Anfang eines neuen Kapitels in der Geschichte des Christentums.
Es wird nicht ohne Karl Marx geschrieben werden."
Dies sind die
offenen und unbestrittenen Tatsachen zu dem, was in der Kirche weltweit
vorgeht.
Perfekter
Kommunismus: Das Reich Gottes auf Erden?
Cardenal sagt:
„Kommunismus und das Reich Gottes sind für mich dasselbe."
Das Wort
„Kommunismus" selbst sagt wenig aus. Man versteht darunter nur ein
Wirtschaftssystem, in dem jedermann nach seinen Fähigkeiten arbeitet und nach seinen
Bedürfnissen Güter erhält. Es wird keinen Staat mehr geben, keine Aufteilung
der Welt in Länder, keine Gesellschaftsklassen, denn die Produktionsmittel werden
der ganzen Menschheit gehören.
Angenommen, dies
könnte erreicht werden: Wo ist dann Gott in diesem Bild? Warum sollte dies
gleichgesetzt werden mit dem Reich Gottes? Eine Gesellschaft von Ungläubigen,
selbst von Menschen, die Gott hassen und verschmähen, könnte freiwillig oder
unfreiwillig in einem solchen Staat leben.
Die Schrift
sagt, wenn das Reich des Herrn ist: „Es werden gedenken und sich zum Herrn
bekehren aller Welt Enden und vor ihm anbeten alle Geschlechter der Heiden"
(Psalm 22,28).
Das Reich Gottes
wird keine Gesellschaft ohne Staat sein. Das Volk der Heiligen des Höchsten wird
es
beherrschen
(Daniel 7,27).
Dieses Reich
wird nicht von einer politischen Partei geschaffen, sondern Jesus, des Menschen
Sohn, wird kommen in sein Reich (Matth. 16,28).
Offensichtlich
wird es keines der Übel mehr geben, die die Gesellschaft heute plagen, wie
Krieg, Hungersnot, Umweltverschmutzung, soziale Ungerechtigkeit, Ausbeutung,
Rassismus usw. Das Reich Gottes wird ein Reich der Rechtschaffenheit sein, ein
Reich des Friedens, der Liebe, der Freude und des Rechts, seine eigene Wohnstatt
und einen Garten zu haben (Joh. 14,2). Pater Cardenal, der versichert, daß er
ein Prophet sei, muß wissen, was sein biblischer Vorgänger Micha sagte: „In den
letzten Tagen ... ein jeder wird unter seinem Weinstock und Feigenbaum wohnen"
(4,1,4). Der Prophet Jesaja macht dies noch einmal ganz deutlich: „Sie sollen
nicht bauen, was ein anderer bewohne, und nicht pflanzen, was ein anderer
esse" (65,22). Demzufolge vertritt die Schrift die Idee des
Privateigentums.
Wie würde der perfekte
Kommunismus in der Realität aussehen? Die vom Menschen erlebte Perfektion ist letztlich
das Ergebnis jahrelanger Übung - auf dem Gebiet des Sports, in der Musik, beim
Maschinenschreiben oder bei Fertigkeiten jeglicher Art. Ein Violinist perfektioniert
seine Spielkunst in einem Beethoven- Konzert, indem er sein Instrument übt. Ein
Baseballwerfer kommt zum Erfolg, indem er seinen Ballwurf und seine Technik in
intensiver Anstrengung verbessert. Ein
Flötenspieler,
der seine Kunst übt, wird nicht automatisch ein Fußballstar.
Der perfekte
Kommunismus, der als wirtschaftliche Befreiung, Freiheit, Frieden und
Gerechtigkeit beschrieben wird, kann nur durch Übung in diesen Disziplinen innerhalb
der Gesellschaft erreicht werden, der er zugute kommen soll.
Die Kommunisten
haben fast siebzig Jahre lang Hunderte Millionen Menschen eingesperrt,
gefoltert und terrorisiert. Wie könnte diese Übung zu einer gerechten, sanftmütigen
und liebenden Gesellschaft führen?
Der christliche
Kommunismus ist ein utopischer Alptraum. Die Theologie der Revolution ist eine
offenkundige Absurdität, ein Widerspruch in sich selbst.
„Denn was hat
die Gerechtigkeit zu schaffen mit der Ungerechtigkeit? Was hat das Licht für
Gemeinschaft mit der Finsternis? Wie stimmt Christus mit Belial? Oder was für
ein Teil hat der Gläubige mit dem Ungläubigen?"
(2. Kor.
6,14-15)
„Du kannst nicht
Gott dienen und dem Mammon", hat Jesus gesagt.
Wähle heute
noch, wem du dienen willst.
Im Folgenden einige
Adressen für Korrespondenz mit dem Verfasser, Anfragen und Gaben für die
Literaturmission:
HMK -
DEUTSCHLAND
Hilfsaktion
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Postfach 1 1 60
7772 Uhldingen 1
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Nr. 771 1-461
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Spendenkonto:
„Die 1. Österreich. Sparkasse 1210 Wien"
(BLZ 201
ll)Kto.-Nr. 063-12268
Literaturverzeichnis
Erklärung der
Abkürzungen:
MEGA (Abteilung
- Band - Teil - Seitenzahl):
Marx, Karl und
Friedrich Engels, Historisch-kritische Gesamtausgabe. Werke, Schriften, Briefe"
des Marx-Engels-Instituts, Moskau, herausgegeben von David Rjazanow (Frankfurt/Main:
Marx-Engels- Archiv, 1972).
MEW (Band =
römische Ziffer, Seite = arabische Ziffer):
Marx, Karl und
Friedrich Engels. „Werke" (Dietz- Verlag, Berlin 1974).
CW (Band -
Seitenzahl):
Marx, Karl und
Friedrich Engels. „Collected Works" („Gesammelte Werke"),
(International
Publishers, New
York 1974).
Payne: Payne,
Robert. „Marx" (Simon & Schuster, New York 1968). Als „Payne"
angeführt. Her-
vorhebungen in
den Zitaten sind vom Verfasser.
Fußnoten
1 Karl Marx und
Friedrich Engels, „Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie", MEGA, I,
i (1), 607-608
2 Rev. Paul
Oestreicher, „Sermons from GreatSt. Mary's" („Predigten von Great St.
Mary's"), Fontana, London 1968, S. 278-280
3 Karl Marx,
„Die Vereinigung der Gläubigen mit Christo ", MEW, Ergänz.-Bd. I, 600
4 Karl Marx,
„Betrachtung eines Jünglings bei der Wahl eines Berufes", MEW, Ergänz.-Bd.
I, 594. Auch Payne, 34
5 Karl Marx,
„Das Kapital", Cherf & Klopfer, The Modern Library, New York 1906, S.
91
6 Karl Marx,
Archiv für die Geschichte des Sozialismus und der Arbeiterbewegung" ,
MEGA, I, i (2), 182-183
7 Karl Marx,
„Des Verzweiflenden Gebet", ebd., S. 30
8 Ebd., S. 30-31
9 Zitiert in
„Deutsche Tagespost", 31. 12. 1982
9a Bakunin,
„Works" („Werke"), Bd. III, Berlin 1924, S. 306
10 Karl Marx,
„Spielmann", ebd., S. 57-58
11 Karl Marx,
„Oulanem", Akt 1, Szene 1, ebd., S. 60
12 Akt 1, Szene
2, ebd., S. 63
13 Akt 1, Szene
3, ebd., S. 68
14 Karl Marx,
„Der Achtzehnte Brumaire des Louis Bonaparte", MEW VIII, 119
14a MEW; I, 344; I, 380; XXVII, 190; VI, 234
14b Nach B.
Brecht, „Works" (Werke), in 8 Bänden, Bd. I, Frankfurt 1979, S. 651
15 Marx,
„Oulanem" a.a.O.
16 Ebd.
16a MEW, XXX, 359
16b Paul Görna, „Piteshti"
17 Karl Marx,
Brief vom 10. November 1837 an seinen Vater a.a.O., S. 218
18 Heinrich
Marx, Brief vom 10. Februar 1838 an Karl Marx, a.a.O., 229
19 Heinrich
Marx, Brief vom 2. März 1837 an Karl Marx, a.a.O., S. 203
20 Karl Marx,
„Hegel", a.a.O., S. 41-42
21 Zitiert in
„Deutsche Tagespost", 31. 12. 1982
22 Karl Marx,
„Das bleiche Mädchen", ebd., S. 55-57
23
Müllern-Schönhausen, „The Solution of the Riddle, Adolf Hitler („Die Lösung des
Rätsels, Adolf Hitler")
24 Karl Marx,
„Über die Differenz der demokritischen und epikureischen
Naturphilosophie", Vorrede, a.a.O., S. 10
25 Jenny von
Westphalen, „Mohr und General, Erinnerungen an Marx und Engels", Dietz
Verlag, Berlin 1964, S. 273-274
26 Payne,
a.a.O., S. 317
27 Ebd.
28 Karl Marx,
„Die Rheinische Zeitung", Der Kommunismus und die Augsburger Allgemeine
Zeitung, MEGA, I, i (1), 263
29 Moses Hess,
Brief vom 2. September 1841 an Berthold Auerbach, MEGA, I, i, (2), 261
30 Georg Jung,
Brief vom 18. Oktober 1841 an Arnold Rüge, ebd., S. 261-262
31 Karl Marx,
„Zur Kritik der Hegeischen Rechtsphilosophie". Einleitung, MEGA, I, i (1),
614
31a MEW, I, 372,
Zitiert nach „MarxlEngels Studienausgabe", I, Karl Marx: Zur Judenfrage
31b MEW, I, 386.
Zitiert nach „ebd.", „Zur Kritik der Hegeischen Rechtsphilosophie"
32 Hans
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33 James
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34 Michail
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Publications, New York 1970, S. 112
35 Roman Gul,
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1936, S. 81
36 Enzensberger,
a.a.O., S. 407
37 Pierre-Joseph
Proudhon, „Philosophie de la Misere"
(„Die
Philosophie des Elends"), Union Generale d'Editions, Paris 1964, S.
199-200
38 Ebd., S.
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Co., S. 435
39a Heinrich
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40 Charles
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Kommunismus"), 10. The Political Atheism of Communism (Der politische
Atheismus des Kommunismus), von Igino Giordani, Fordham University Press, New
York 1952, S. 134
41 Karl Marx,
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42 Jerry Rubin,
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43 Karl Marx,
„Menschenstolz", MEGA, I, i (2), 50
44 Karl Marx,
Brief vom 10. November 1837 an seinen Vater, ebd., S. 219
45 Georg Jung,
Brief vom 18. Oktober 1841 an Arnold Rüge, ebd., S. 261-262
46 Arnold
Künzli, „Karl Marx, Eine Psychographie" , Europa Verlag, Zürich 1966
47 David
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Denker, Mensch und Revolutionär"), International Publishers, New York 1927
48 Rolv Heuer,
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49 Karl Marx,
Brief vom 27. Februar 1852 an Friedrich Engels, MEW, XXVIII, 30
50 Friedrich
Engels, Brief vom 2. März 1852 an Karl Marx, ebd., S. 33
51 Karl Marx,
Brief vom 8. März 1855 an Friedrich Engels, ebd., S. 438
52 Karl Marx,
Brief vom 2. Dezember 1863 an Friedrich Engels, MEW, XXX, 376
53 Franz
Mehring, „Karl Marx - Geschichte seines Lebens", Dietz Verlag, Berlin
1964, S. 99-100
54 Ebd., S. 97
55 Ebd., S. 100
56 Bruno Bauer,
Brief vom 6. Dezember 1841 an Arnold Rüge, MEGA, I, 1 (2), 263
57 A. Melskii,
„Evangelist Nenavisit" (Der Evangelist des Hasses - Das Leben von Karl
Marx"), Za Pravdu Publis- hing House, Berlin 1933, in russischer Sprache,
S. 48
58 Friedrich
Engels, „Dialektik der Natur", Einleitung, MEW, XX, 312
59 Friedrich
Engels, Gedicht, wahrscheinlich Anfang 1837 geschrieben, MEGA, I, ii, 465
60 Friedrich
Engels, Brief von Juli 1839 an die Brüder Graber, ebd., S. 531
61 Friedrich
Engels, „Schelling und die Offenbarung", MEGA, S. 247-249
62 Karl Marx und
Friedrich Engels, „Selected Works" (, Ausgewählte Werke"), Lawrence
and Wishart, London 1958, S. 52
63 Ossip
Flechtheim, „The Communist Party of Germany in the Weimar Republic" („Die
Kommunistische Partei Deutschlands in der Weimarer Republik"), Offenbach 1948
64 Künzli,
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65 Bertram
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- Hundert Jahre im Leben einer Doktrin"), The Dial Press, New York 1965, S.
32
66 Karl Marx und
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67 Nach Bertrand
Wolfe, „Marxism", The Dial Press, New York 1965
68 Engels, MEW,
VI, 176
68a „Deutschland
Magazine", Februar 1985
69 Zitiert nach
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House, New Rochelle, N.Y.
70 Karl Marx,
MEW, XXXV, 122
71 Chushichi
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72 Frederick
Tatford, „The Prince ofDarkness" („Der Fürst der Finsternis"), Bible
& Advent Testimony Movement, Eastbourne 1967
73 Sergius
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74 Edgar Marx,
Brief vom 31. März 1854 an Karl Marx, MEW, II, 18
75 Jenny Marx,
Brief (nach 11. August 1844) an Karl Marx, MEW, Ergänz.-Bd. I, 652
'76 Franz
Mehring, a.a.O., S. 18
77 Franz
Mehring, „Karl Marx - The Story of His Life" („Karl Marx - Seine
Lebensgeschichte") , Covici, Friede, New York 1935, S. 32
78 Karl Marx,
Brief vom 20. Mai 1882 an Friedrich Engels, MEW, XXXV, 65
79 Walter
Kaufmann, „Hegel", Doubleday, Garden City 1965, S. 288
80 W. Iljitsch
Lenin, „Vollständige Werke", Verlag für politische Literatur, Moskau 1964,
in russischer Sprache, Bd. 48, S. 226-227
81 Ebd., Bd. 45,
S. 86
82 Ebd., Bd. 54,
S. 86-87
83
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New York 140/1980, S. 276
84 George
Katkov, „The Trial of Bukharin" („Der Prozeß Bucharins"), B. T.
Batsford Ltd., London 1969, 1, S. 29
85 Roy Medvedey,
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New York 1971, S. 183
85a F. J.
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„Stalin" 85c MEW, XXVII, 292
86 Milovan
Djilas, „Strange Times" („Seltsame Zeiten"), „Kontinent" 33, S.
25
87 Ebd.
88 Swetlana
Alliluyewa, „20 Briefe an einen Freund", S. 90
89 Paloczy
Horvath, „Stalin", Bertelsmann Verlag
90 Abdurakhman
Avtorkhanov, „Verbrecher im Bolschewismus", in russischer Sprache, Possev
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95 H. Knaust,
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96a MEW, V, 457
96b MEW, XXXI, 191; XXV, 179
96c MEW, VI, 283; VI; 286; VI, 279
96d Lenin,
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97 Alexander
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& Row, New York 1973, Bd. I-II, 173
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99 Rev. Dr. I.
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1954, S. 148
101 Trotzki,
,£talin", zitiert nach ,flovii Journal" 158/85
102 Pierre Daix,
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103 Ebd., S. 195
104 Aleister
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S. 135
105 Ebd., S.
134, 135
106 Ebd., S. 137
107 „Sowjetskaja
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109
„Paris-Match", 10. Dezember 1982
110 „Kommunism
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111 Anatolij
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115 Hermann
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116 Karl Marx,
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119 Salu
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120
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122 Pfarrer
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123 Igor
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124 Sheila
Ostrander und Lynn Schroeder, „PSI; Die wissenschaftliche Erforschung und
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Ostblock", 6. Aufl. 1972
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126 MEW, II, 9
127 Bakunin,
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128 Zitiert nach
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Psychographie"), Wien 1966, S. 403
129 MEW, XXVII,
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Frankfurt/M. 1966, S. 71-73
134 Hess, Brief
vom 2. September 1841 an Berthold Auerbach, MEGA, I, i (2), 261
135 Jung, Brief
vom 18. Oktober 1841 an Arnold Rüge, ebd.
136 Moses Hess,
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New York 1958, S. 10
137 Ebd., S. 15
138 Moses Hess,
Ausgewählte Schriften", Melzer Verlag, Köln 1962, S. 229
139 Hess, „Rome
and Jerusalem" , a.a.O., S. 18
140 Hess, ebd.,
S. 27
141 Hess,
Ausgewählte Schriften", a.a.O., S. 236-237
142 Ebd., S. 308
143 Ebd., S. 243
144 Ebd., S. 324
145
„Kommunistisches Bekenntnis in Fragen und Antworten " , ebd., S. 190
146 „Die eine
und ganze Freiheit", ebd., S. 149
147 „Philosphie
der Tat", ebd., S. 138
148 Edmund
Silberner, „Moses Hess", Brill, Leiden 1966, S. 31
149 Ebd., S. 32
150 Ebd., S. 121
151 Ebd., S. 421
152 Dudko,
a.a.O., S. 53
153 Silberner,
a.a.O., S. 421
154 Ebd.
155 Ebd., S. 418
156 Moses Hess,
„Philosophische Sozialistische Schriften. 13. Über das Geldwesen" ,
Akademie- Verlag, Berlin 1961, S. 345
157 Hess, „Rome
and Jerusalem" , a.a.O., S. 44
158 Ebd., S. 10
159 Moses Hess,
„Briefwechsel", Brief vom 9. Dezember 1863 an Lassalle, Mouton & Co.,
Den Haag 1959, S. 459
160 Karl Marx,
„Das Kapital", MEW, XXIII, 779
161 G. W. F.
Hegel, „Werke. Fragment über Volksreligion und Christentum", Suhrkamp,
Frankfurt/M. 1971, I, S. 35-36
162 U. Steklov,
„M. A. Bakunin, His Life and Activity" (M.
A. Bakunin, sein
Leben und seine Taten"), Bd. 3, Literatur-Verlagshaus, Moskau 1937, S. 435
163 Zitiert nach
Robert Payne, „Lenin", Rütten & Loening, München 1965, S. 11, 20
164 Dostojewski,
„The Demons", Bd. 10, S. 312
165 Ebd., S.
322. Zitiert nach Milovan Djilas, „Die neue Klasse", 1958, S. 221-222
166 Nach
Dostojewski, „Complete Works", Bd. 10, S. 324
167 Volodin,
„Tchernishevsky or Netchaiev", Koriakin and Pleeman, Moskau 1976, S. 247
168 Zitiert
nach: Payne, „Lenin", a.a.O., S. 14
169 Volodin, a.a.O., S. 223
170 E. S.
Wilenskaia, „Revolutionist Underground in Russia" („Revolutionärer
Untergrund in Rußland"), Moskau 1965, S. 398
171 Volodin, a.a.O.
172 ,Musskaja Misl", 17. November 1983
173 Volodin, a.a.O., S. 155
174 P. F. De
Villemarest, „Les Pourvoyeurs du Goulag" („Die Gulag- Aufseher"), Bd.
III, Famot, Genf 1976, S. 233 ff.
175 Dr. Lawrence
Pazder, „Michelle Remembers" („Michelle erinnert sich"), Condon &
Littes, New York 1982
176 „Selections
front Nietzsche" ( „Nietzsche- Auswahl" ) , Viking, New York 1954, S.
600
177 „Weekly
World News" („Wöchentliche Weltnachrichten"), 2. 2. 1983
178 Junii
Kommunist", Moskau, Dezember 1984
179 David
Rjazanow, „Karl Marx als Denker, Mensch und Revolutionär", Verlag für
Literatur und Politik, Wien 1928, S. 149-150
180 Künzli,
a.a.O., S. 352
181 Moshe
Glickson, „The Jewish Complex of Karl Marx" („Der Judenkomplex von Karl
Marx"), Herzl Press, Pamphlet Nr. 20, New York 1961, S. 40
182 Künzli,
a.a.O., S. 361
183 Ebd., S.
372-373
184 Karl Marx,
Brief vom 16. Januar 1861 an Lassalle, MEW, XXX, 578
185 Payne,
„Marx", a.a.O., S. 306
186 William
Tyndale, „Works" („Werke") , Parker So. , 1849, zitiert im „Oxford
English Dictionary", Bd. VIII; Clarendon Press, Oxford 1933, S. 735
187 Zitiert nach
William Shakespeare, „Die großen Dramen", in 10 Bänden, Bd. 8, „Ein
Sommernachtstraum", Insel Verlag Frankfurt/M. 1981, S. 21
188 „Svenska
Dagbladet" (Schwedisches Tageblatt"), „Eine unvergeßliche
Nacht", in schwedischer Sprache von Alexei Stjusev, Stockholm, 17. Januar
1948
189
Solschenizyn, a.a.O., Bd. III-IV, S. 10
190 „Nauka I
Religia" („Wissenschaft und Religion"), in russischer Sprache;
Wurmbrand auf Vortragsreise; Bd. 12, Moskau, Dezember 1976, S. 73-76
191 Jdea",
3. Juni 1983
192 „Osservatore
Romano", 17. September 1978
193 Zitiert nach
Gerhard Zacharias, „The Cult of Satan and the Black Mess" („Der Satanskult
und die schwarze Messe")
194 INF von
,Aide ä l'Eglise en detresse", April-Juni 1980
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