Donnerstag, 21. April 2016

Anbetung Ostern 2


Lasst uns streben nach dem, was droben ist


V: Lasst uns preisen den Herrn.
A: Er hat uns aus Finsternis und Todesschatten / in sein wunderbares Licht geführt.

V: Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus: Er hat uns in seinem großen Erbarmen neu geboren, damit wir durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten eine lebendige Hoffnung haben und das unvergängliche Erbe empfangen, das im Himmel für uns bereitet ist. Gottes Macht bewahrt uns durch den Glau­ben, damit wir das Heil erlangen, das am Ende der Zeit offenbar werden soll. Deshalb sind wir voll Freude, obwohl wir jetzt vielleicht kurze Zeit unter mancherlei Prüfungen leiden müssen. Dadurch soll unser Glaube sich bewähren, und es wird sich zeigen, dass er wertvoller ist als Gold, das im Feuer geprüft wurde (1 Petr 1,3-7).
A: Dank sei Dir, Gott, / durch Christus, unsern Herrn.

V: Herr Jesus Christus, inmitten Deiner Erlösten hast Du hier im heiligen Sakrament Wohnung genommen. Nicht nur in Deiner Gottheit, auch mit Deiner verklärten menschlichen Natur bist Du hier zugegen.
A: Wir glauben an Dich und beten Dich an.

V: Du hast uns vom Tode erlöst. Halleluja!
A: Du gabst uns Teil an Deinem Leben. / Halleluja!

V: In der Taufe sind wir auf Deinen Tod getauft. Wir sind mit Dir tot für die Sünde. Nun sollen wir in einem neuen Leben mit Dir wandeln.
A: Dir sei Lob und Dank in Ewigkeit.

V: Als österliche Menschen lasst uns leben.
A: Lasst uns streben nach dem, / was droben ist.

V: Herr Jesus Christus, in der Taufe sind wir dem Geiste nach mit Dir gestorben und auferstanden. Lass uns nun suchen, was droben ist, wo Du thronst zur Rechten Deines Vaters, damit wir dereinst auch an Dir Anteil haben, wenn Du in Herrlichkeit erscheinst. Der Du lebst und herrschest in alle Ewigkeit. A: Amen. V: Ehre sei ... A: Wie im Anfang ...

 

Der Sieg, der die Welt überwindet


V: Das ist der Sieg, der die Welt überwindet: unser Glaube. Denn keiner überwindet die Welt, als wer glaubt, dass Jesus der Sohn Gottes ist. In ihm hat Gott der Vater uns ewiges Leben geschenkt (nach 1 Joh 5,4).
A: Dank sei dem Vater / durch Christus, unseren Herrn.

V: Herr Jesus Christus, Sieger über Sünde und Satan, über Tod und Grab, Du bist hier im Heiligen Sakrament gegenwärtig inmitten Deiner Erlösten.
A: Wir beten Dich an / und preisen Deinen heiligen Namen.

V: Wenn wir auch Deine Wunden nicht sehen, wie Thomas sie einst sah, so beugen wir doch unsere Knie vor Dir.
A: Mit ihm bekennen wir: / Mein Herr und mein Gott!

V: Wärest Du nicht auferstanden, Herr Jesus Christus, so wäre unser Glaube nichtig. Wir wären noch in unseren Sünden. Nun aber bist Du von den Toten erstanden.
A: Du bist der Erste der Auferstandenen.

V: Durch einen Menschen war der Tod in die Welt gekommen.
A: Durch Dich, den Gottmenschen, / kommt die Auferstehung der Toten.

V: Du bist der Erste. Mit Dir werden in Herrlichkeit auf­erstehen, die bei Deiner Wiederkunft Dir angehören wer­den. Dann wirst Du alle feindliche Gewalt vernichten und Deine Königsmacht dem Vater übergeben.
A: Dir sei Preis und Dank in Ewigkeit.

V: Lasst uns Gottes große Werke preisen. Halleluja!
A: Er hat den Satan und den Tod überwunden. Halleluja!

V: Gott, Du hast durch Deinen eingeborenen Sohn den Tod besiegt und uns so die Pforte des ewigen Lebens erschlossen. Wir bitten Dich, lass uns in der Kraft seiner Gnade siegen über alle Feinde unseres Heiles, damit wir auch in der Ewigkeit Anteil haben dürfen an seinem Sieg. Durch ihn, Christus, unsern Herrn. A: Amen. V: Ehre sei ... A: Wie im Anfang ...

 

Ostermahl  

V: Als unser Osterlamm bist Du geopfert worden, Herr Jesus Christus. Durch Dein kostbares Blut sind wir rein­gewaschen von aller Sünde. Nun rufst Du uns zum Ostermahl. Wir sollen Anteil haben am Segen Deines Opfers. Darum hast Du uns dieses heilige Sakrament geschenkt. Hier kommst Du selbst zu uns, um das Leben mitzuteilen, das Du am Kreuz für uns erworben hast.
A: Du bist das lebendige Brot, / das vom Himmel herab­gekommen ist.

V: Hier gibst Du uns Anteil am Leben Deiner Auf­erstehung.
A: Wer von diesem Brote isst, wird leben in Ewigkeit.

V: Wie das Blut des Osterlamms einst die Juden vor dem Engel des Todes bewahrte, der die Erstgeborenen Ägyp­tens schlug, so sollen wir - geheiligt durch Dein Blut ­vor dem Zorngericht Gottes sicher bleiben. Denn da wir durch Deinen Tod mit Gott versöhnt wurden, als wir noch seine Feinde waren durch die Sünde - so werden wir umso mehr, versöhnt mit ihm, errettet werden durch Dein Leben (nach Röm 5,9 ff).
A: Lobpreis und Dank sei Dir in Ewigkeit.

V: Du bist das Brot vom Himmel. Halleluja!
A: Das der Welt das Leben gibt. / Halleluja!

V: Herr Jesus Christus, Du hast gesagt: Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der hat das ewige Leben, und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tage. Gib uns ein großes Verlangen nach Dir in diesem heiligen Sakrament. Lass uns jederzeit mit festem Glauben und im hochzeitlichen Gewand der Gnade zu Deinem Tische gehen, damit uns der Genuss Deines Leibes und Blutes nicht zum Gericht, sondern zum Heil werde und Du uns auferweckst am Jüngsten Tage zum Leben in Deiner Herrlichkeit. Der Du lebst und herrschest in alle Ewigkeit. A: Amen. V: Ehre sei ... A: Wie im Anfang 

 

Er gab sein Leben für uns  

V: Herr Jesus Christus, Du bist der Gute Hirt. Du hast Dein Leben hingegeben für Deine Schafe. Um uns vor dem ewigen Tode zu retten, hast Du Dich selbst dem Vater dargebracht. Du hast unsere Sünden mit Deinem Leib auf das Holz des Kreuzes getragen, damit wir, der Sünde gestorben, der Gerechtigkeit leben. Durch Deine Wunden wurden wir geheilt. Wir waren wie verirrte Schafe. Jetzt aber sind wir heimgekehrt zum Hirten unse­rer Seelen (nach 1 Petr 2,24).
A: Dank sei Dir, Herr.

V: Als guter Hirt willst Du Deinen Schafen nahe sein. Du hast vor Deiner Himmelfahrt dem heiligen Petrus und seinen Nachfolgern die Sorge für Deine ganze Herde anvertraut. Du hast ihm Deinen Beistand versprochen bis ans Ende der Zeiten.
A: Du selber sorgst durch ihn für Deine Herde. 



V: Aber Du wolltest auch selbst den Deinen spürbar nahe sein. Darum hast Du uns dieses Sakrament geschenkt. Ein Gedanke Deiner gottmenschlichen Liebe ist es gewe­sen. Du hast die Deinen, die in der Welt sind, geliebt bis an die Grenze des Möglichen. Nicht nur in Deiner göttlichen Allgegenwart, sondern auch in Deinem Mensch­sein wolltest Du überall zugegen sein, wo Menschen le­ben, die an Dich glauben.
A: Dank sei Dir, Herr. / Wir beten Dich an im Sakrament Deiner Liebe.

V: Der gute Hirt führt seine Schafe auf gute Weide. Du tust unbegreiflich mehr: Dein eigenes Fleisch und Blut gibst Du den Deinen zur Speise hin,
A: damit sie das Leben haben / und es in Fülle haben.

V: Du bist der Gute Hirt. (Halleluja!)
A: Du kennst die Deinen, / und die Deinen kennen Dich. (Halleluja!)

V: Wir danken Dir, Herr Jesus Christus, Du Guter Hirt, dass Du uns in unverdienter Gnade in Deine Herde beru­fen hast. Bewahre uns vor den Feinden, die immer wie­der in Deine Herde einbrechen. Vor allem aber lass uns auch heute Deine Stimme hören, damit wir nicht in die Irre gehen, sondern in Dir das Leben finden. Der Du lebst und herrschest in alle Ewigkeit.
A: Amen. V: Ehre sei ... A: Wie im Anfang ...

 

Lass uns alle eins sein  

V: Göttlicher Heiland, Guter Hirt, Du hast gesagt: Ich habe noch andere Schafe, die nicht aus dieser Hürde sind. Führe auch sie herbei, lass sie auf Deine Stimme hören,
A: auf, dass nur eine Herde sei / und nur ein Hirt.

V: Mit großem Vertrauen bringen wir dieses Gebet um Einheit vor Dich hier im heiligsten Sakrament. Du hast ja selbst in der feierlichen Stunde, in der Du uns dieses Sakrament geschenkt hast, zum Vater gebetet: «Lass alle eins sein. Wie Du, Vater, in mir bist und ich in Dir bin, so lass auch sie eins sein,
A: damit die Welt glaubt, dass Du mich gesandt hast. »

V: Herr Jesus Christus, Du hast uns das heiligste Sakra­ment als ein Band der Liebe und des Friedens hinterlas­sen und dabei so innig gebetet, dass alle eins seien. Leite durch Deinen Heiligen Geist die an Dich Glaubenden zu jener Einheit, die für die Welt ein Zeichen sein soll. Der Du lebst und herrschest in alle Ewigkeit. A: Amen. V: Ehre sei ... A: Wie im Anfang ...
 


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Maiandacht

  Marienandacht V          Allmächtiger Vater, wir preisen dich und danken dir, dass du Maria so wunderbar begnadet hast; sie ist die unve...