Lasst uns streben nach dem, was droben ist
V: Lasst
uns preisen den Herrn.
A: Er hat
uns aus Finsternis und Todesschatten / in sein wunderbares Licht geführt.
V:
Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus: Er hat uns in
seinem großen Erbarmen neu geboren, damit wir durch die Auferstehung Jesu
Christi von den Toten eine lebendige Hoffnung haben und das unvergängliche Erbe
empfangen, das im Himmel für uns bereitet ist. Gottes Macht bewahrt uns durch
den Glauben, damit wir das Heil erlangen, das am Ende der Zeit offenbar werden
soll. Deshalb sind wir voll Freude, obwohl wir jetzt vielleicht kurze Zeit
unter mancherlei Prüfungen leiden müssen. Dadurch soll unser Glaube sich
bewähren, und es wird sich zeigen, dass er wertvoller ist als Gold, das im
Feuer geprüft wurde (1 Petr 1,3-7).
A: Dank
sei Dir, Gott, / durch Christus, unsern Herrn.
V: Herr Jesus Christus, inmitten Deiner
Erlösten hast Du hier im heiligen Sakrament Wohnung genommen. Nicht nur in
Deiner Gottheit, auch mit Deiner verklärten menschlichen Natur bist Du hier
zugegen.
A: Wir glauben an Dich und beten
Dich an.
V: Du
hast uns vom Tode erlöst. Halleluja!
A: Du gabst uns Teil an Deinem
Leben. / Halleluja!
V: In der Taufe sind wir auf Deinen
Tod getauft. Wir sind mit Dir tot für die Sünde. Nun sollen wir in einem neuen
Leben mit Dir wandeln.
A: Dir sei Lob und Dank in
Ewigkeit.
V: Als
österliche Menschen lasst uns leben.
A: Lasst uns streben nach dem, /
was droben ist.
V: Herr Jesus Christus, in der Taufe sind
wir dem Geiste nach mit Dir gestorben und auferstanden. Lass uns nun suchen,
was droben ist, wo Du thronst zur Rechten Deines Vaters, damit wir dereinst
auch an Dir Anteil haben, wenn Du in Herrlichkeit erscheinst. Der Du lebst und
herrschest in alle Ewigkeit. A:
Amen. V: Ehre sei ... A: Wie im Anfang ...
Der Sieg, der die Welt
überwindet
V: Das ist der Sieg, der die Welt
überwindet: unser Glaube. Denn keiner überwindet die Welt, als wer glaubt, dass
Jesus der Sohn Gottes ist. In ihm hat Gott der Vater uns ewiges Leben geschenkt
(nach 1 Joh 5,4).
A: Dank sei dem Vater / durch
Christus, unseren Herrn.
V: Herr Jesus Christus, Sieger
über Sünde und Satan, über Tod und Grab, Du bist hier im Heiligen Sakrament
gegenwärtig inmitten Deiner Erlösten.
A: Wir beten Dich an / und preisen
Deinen heiligen Namen.
V: Wenn wir auch Deine Wunden
nicht sehen, wie Thomas sie einst sah, so beugen wir doch unsere Knie vor Dir.
A: Mit ihm bekennen wir: / Mein
Herr und mein Gott!
V: Wärest Du nicht auferstanden,
Herr Jesus Christus, so wäre unser Glaube nichtig. Wir wären noch in unseren
Sünden. Nun aber bist Du von den Toten erstanden.
A: Du bist der Erste der
Auferstandenen.
V: Durch einen Menschen war der
Tod in die Welt gekommen.
A: Durch Dich, den Gottmenschen, /
kommt die Auferstehung der Toten.
V: Du bist der Erste. Mit Dir
werden in Herrlichkeit auferstehen, die bei Deiner Wiederkunft Dir angehören
werden. Dann wirst Du alle feindliche Gewalt vernichten und Deine Königsmacht
dem Vater übergeben.
A: Dir sei Preis und Dank in
Ewigkeit.
V: Lasst uns Gottes große Werke
preisen. Halleluja!
A: Er hat den Satan und den Tod
überwunden. Halleluja!
V: Gott, Du hast durch Deinen
eingeborenen Sohn den Tod besiegt und uns so die Pforte des ewigen Lebens
erschlossen. Wir bitten Dich, lass uns in der Kraft seiner Gnade siegen über
alle Feinde unseres Heiles, damit wir auch in der Ewigkeit Anteil haben dürfen
an seinem Sieg. Durch ihn, Christus, unsern Herrn. A: Amen. V: Ehre sei ...
A: Wie im Anfang ...
Ostermahl
V: Als unser Osterlamm bist Du geopfert worden,
Herr Jesus Christus. Durch Dein kostbares Blut sind wir reingewaschen von
aller Sünde. Nun rufst Du uns zum Ostermahl. Wir sollen Anteil haben am Segen
Deines Opfers. Darum hast Du uns dieses heilige Sakrament geschenkt. Hier
kommst Du selbst zu uns, um das Leben mitzuteilen, das Du am Kreuz für uns
erworben hast.
A: Du
bist das lebendige Brot, / das vom Himmel herabgekommen ist.
V: Hier gibst Du
uns Anteil am Leben Deiner Auferstehung.
A: Wer
von diesem Brote isst, wird leben in Ewigkeit.
V: Wie das Blut
des Osterlamms einst die Juden vor dem Engel des Todes bewahrte, der die Erstgeborenen
Ägyptens schlug, so sollen wir - geheiligt durch Dein Blut vor dem
Zorngericht Gottes sicher bleiben. Denn da wir durch Deinen Tod mit Gott
versöhnt wurden, als wir noch seine Feinde waren durch die Sünde - so werden
wir umso mehr, versöhnt mit ihm, errettet werden durch Dein Leben (nach Röm 5,9
ff).
A:
Lobpreis und Dank sei Dir in Ewigkeit.
V: Du bist das
Brot vom Himmel. Halleluja!
A: Das
der Welt das Leben gibt. / Halleluja!
V: Herr Jesus
Christus, Du hast gesagt: Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der hat
das ewige Leben, und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tage. Gib uns ein
großes Verlangen nach Dir in diesem heiligen Sakrament. Lass uns jederzeit mit
festem Glauben und im hochzeitlichen Gewand der Gnade zu Deinem Tische gehen,
damit uns der Genuss Deines Leibes und Blutes nicht zum Gericht, sondern zum
Heil werde und Du uns auferweckst am Jüngsten Tage zum Leben in Deiner
Herrlichkeit. Der Du lebst und herrschest in alle Ewigkeit. A: Amen. V: Ehre sei ... A: Wie
im Anfang
Er gab sein
Leben für uns
V: Herr
Jesus Christus, Du bist der Gute Hirt. Du hast Dein Leben hingegeben für Deine
Schafe. Um uns vor dem ewigen Tode zu retten, hast Du Dich selbst dem Vater
dargebracht. Du hast unsere Sünden mit Deinem Leib auf das Holz des Kreuzes
getragen, damit wir, der Sünde gestorben, der Gerechtigkeit leben. Durch Deine
Wunden wurden wir geheilt. Wir waren wie verirrte Schafe. Jetzt aber sind wir
heimgekehrt zum Hirten unserer Seelen (nach 1 Petr 2,24).
A: Dank
sei Dir, Herr.
V: Als
guter Hirt willst Du Deinen Schafen nahe sein. Du hast vor Deiner Himmelfahrt
dem heiligen Petrus und seinen Nachfolgern die Sorge für Deine ganze Herde
anvertraut. Du hast ihm Deinen Beistand versprochen bis ans Ende der Zeiten.
A: Du
selber sorgst durch ihn für Deine Herde.
V: Aber
Du wolltest auch selbst den Deinen spürbar nahe sein. Darum hast Du uns dieses
Sakrament geschenkt. Ein Gedanke Deiner gottmenschlichen Liebe ist es gewesen.
Du hast die Deinen, die in der Welt sind, geliebt bis an die Grenze des
Möglichen. Nicht nur in Deiner göttlichen Allgegenwart, sondern auch in Deinem
Menschsein wolltest Du überall zugegen sein, wo Menschen leben, die an Dich
glauben.
A: Dank sei Dir,
Herr. / Wir beten Dich an im Sakrament Deiner Liebe.
V: Der gute Hirt
führt seine Schafe auf gute Weide. Du tust unbegreiflich mehr: Dein eigenes
Fleisch und Blut gibst Du den Deinen zur Speise hin,
A: damit
sie das Leben haben / und es in Fülle haben.
V: Du bist der
Gute Hirt. (Halleluja!)
A: Du kennst die
Deinen, / und die Deinen kennen Dich. (Halleluja!)
V: Wir danken Dir,
Herr Jesus Christus, Du Guter Hirt, dass Du uns in unverdienter Gnade in Deine
Herde berufen hast. Bewahre uns vor den Feinden, die immer wieder in Deine
Herde einbrechen. Vor allem aber lass uns auch heute Deine Stimme hören, damit
wir nicht in die Irre gehen, sondern in Dir das Leben finden. Der Du lebst und
herrschest in alle Ewigkeit.
A: Amen. V: Ehre sei ... A: Wie im Anfang ...
Lass uns alle
eins sein
V: Göttlicher
Heiland, Guter Hirt, Du hast gesagt: Ich habe noch andere Schafe, die nicht aus
dieser Hürde sind. Führe auch sie herbei, lass sie auf Deine Stimme hören,
A: auf,
dass nur eine Herde sei / und nur ein Hirt.
V: Mit großem
Vertrauen bringen wir dieses Gebet um Einheit vor Dich hier im heiligsten Sakrament.
Du hast ja selbst in der feierlichen Stunde, in der Du uns dieses Sakrament
geschenkt hast, zum Vater gebetet: «Lass alle eins sein. Wie Du, Vater, in mir
bist und ich in Dir bin, so lass auch sie eins sein,
A: damit die Welt glaubt, dass Du
mich gesandt hast. »
V: Herr Jesus Christus, Du hast
uns das heiligste Sakrament als ein Band der Liebe und des Friedens hinterlassen
und dabei so innig gebetet, dass alle eins seien. Leite durch Deinen Heiligen
Geist die an Dich Glaubenden zu jener Einheit, die für die Welt ein Zeichen
sein soll. Der Du lebst und herrschest in alle Ewigkeit. A: Amen. V: Ehre sei ... A: Wie im Anfang ...
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