Mittwoch, 4. September 2019

Eucharistische Andacht - Missionarisch Kirche sein


Eröffnung „Gottheit tief verborgen“ GL 497, 1-3

Lobpreis und Dank

V Kommt lasst uns danken unserem Herrn und ihn für seine Güte allezeit preisen.
A Kommt lasst uns danken unserem Herrn und ihn für seine Güte allezeit preisen.

V Herr, unser Gott, du schenkst uns das Leben, deine Worte richten uns auf und geben unserem Leben Richtung. Allezeit bist du bei uns. Niemals lässt du uns allein.
A Kommt lasst uns danken unserem Herrn und ihn für seine Güte allezeit preisen.

V Herr, unser Gott, dein Wort ist uns Zuspruch und Ermutigung – auch und gerade in Situationen, die auf den ersten Blick ausweglos erscheinen. Dein Wort ist uns ein Wort zum Leben.
A Kommt lasst uns danken unserem Herrn und ihn für seine Güte allezeit preisen.

V Herr, unser Gott, du gibst dich uns hin und machst unsere Finsternis hell. Dein Wort erfüllt unsere Herzen und macht uns froh. Du rufst uns zur Gemeinschaft mit unseren Schwestern und Brüdern auf der ganzen Welt, die ebenso wie wir aus deinem Wort der Liebe leben.
A Kommt lasst uns danken unserem Herrn und ihn für seine Güte allezeit preisen.

Lied: „Gottheit tief verborgen“ GL 497, 4-7
Gemeinsames Gebet für die Weltmission
Jesus Christus, du hast uns den Auftrag gegeben: Geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern und Jüngerinnen. Du willst, dass deine Kirche unter den Völkern ein Zeichen des Heils sei und dein Werk fortführe bis zum Ende der Zeiten. Erwecke in allen, die glauben, die wache Sorge für das Heil der Menschen. Ermutige junge Männer und Frauen, durch ihr Leben mit den Armen deine Liebe zu bezeugen und sich von ihnen beschenken zu lassen. Berufe Missionare und Missionarinnen aus aller Welt, damit der Reichtum deines Evangeliums in der Vielfalt der Völker und Kulturen offenbar wird und alle Menschen durch dich den Vater preisen. Amen.

Lied „Lasst uns loben“ GL 489, 1-3
Diener aller, lehre uns dienen
Ich glaube, dass Jesus war, was wir sein sollten: Diener und Bruder aller, die ihn brauchten. Weil er liebte, musste er leiden. Weil er so weit ging, musste er sterben. Aber er starb nicht umsonst und unterlag in Wahrheit nicht.
Er wird das letzte Wort behalten, und alle, die Toten, die Lebenden und die Kommenden, müssen sich messen lassen an ihm.
Ich glaube, dass mit Jesus ein neuer Geist in die Welt kam, der die verfeindeten Menschen eine gemeinsame Sprache lehrt und sie als Brüder erkennen lässt; der uns ermutigt, den Aufstand der Liebe gegen den Hass fortzusetzen; der unser Urteil schärft, die Verzweiflung überwindet und ein verfehltes Leben lohnend macht.
Mach uns würdig, Herr, unseren Mitmenschen in der ganzen Welt zu dienen, die in Armut und Hunger leben und sterben. Gib ihnen durch unsere Hände heute ihr tägliches Brot, durch unsere verstehende Liebe Frieden und Freude.
Herr, gewähre, dass ich eher zu trösten such, als getröstet zu werden; zu verstehen, als verstanden zu werden; zu lieben, als geliebt zu werden; denn durch Selbstvergessen findet man; durch Verzeihen erlangt man Verzeihung; durch Sterben erwacht man zum ewigen Leben. Amen. (Morgengebet der Missionaries of Charity)

 
Für unsere Gemeinde
V: Jesus, du Guter Hirte, erwecke in allen Pfarrgemeinden Priester, Diakone und Ordensberufe, Missionare und engagierte Laien gemäß den Erfordernissen der ganzen Welt, die du liebst und retten willst.
A: Schaffe unter uns das geistliche Klima der ersten Christen, auf dass wir ein Abendmahlsaal des Gebetes sein können im liebenden Empfang des Heiligen Geistes und seiner Gaben.
Stehe unseren Hirten bei und allen Menschen, die zum Dienst in der Kirche geweiht sind.

 V: Lenke die Schritte derer, die deinen Ruf verstanden haben und sich auf die heiligen Weihen vorbereiten oder auf ein Leben nach den Evangelischen Räten.
A: Richte den Blick deiner Liebe auf die vielen bereitwilligen jungen Menschen und rufe sie in deine Nachfolge. Hilf ihnen zu verstehen, dass sie nur in dir dich selbst voll verwirklichen können.

V: Indem wir diese große Anliegen deines göttlichen Herzens und der mächtigen Fürsprache Mariens anvertrauen, die Mutter und Vorbild aller Berufungen ist, flehen wir zu dir, unseres Glaubens in der Gewissheit zu bestärken, dass der Vater im Himmel unsere Bitten erhören wird, die wir in deinem Auftrag an ihn richten. Amen. (Hl. Johannes Paul II.)

Fürbitten
Als Getaufte leben wir in der Gemeinschaft mit dem dreieinigen Gott. Wir vertrauen darauf, dass er uns hört. Als Gesandte schauen und gehen wir in die Welt. In ihrem Anliegen bitten wir:
Für die Menschen, die einsam sind, die nicht erfahren, dass du sie liebst, die auf ein gutes Wort und eine helfende Hand warten. – kurze Stille – Du liebender Gott … A: Wir bitten dich, erhöre uns.

Für die Menschen, die unter ungerechten Strukturen unserer Welt leiden und auf die verändernde, befreiende Wirklichkeit des Evangeliums warten. – kurze Stille – Du liebender Gott … A: Wir bitten dich, erhöre uns.

Für die Schöpfung, die zerstört und so ihrer Kraft beraubt wird, deine Liebe zu offenbaren. – kurze Stille – Du liebender Gott … A: Wir bitten dich, erhöre uns.

Für alle Getauften, die gesandt sind, untereinander und der Welt deine Liebe zu bezeugen, und für die Menschen, die ihr Leben ganz in den Dienst der Mission stellen. – kurze Stille – Du liebender Gott … A: Wir bitten dich, erhöre uns.

Für die Verstorbenen, besonders für die, die uns glaubwürdige Zeuginnen und Zeugen des Evangeliums waren. – kurze Stille – Du liebender Gott … A: Wir bitten dich, erhöre uns.

In Jesus Christus hast du, Gott, deine heilbringende Liebe offenbart. Durch ihn hörst du unsere Bitten. Mit ihm glauben und vertrauen wir dir.

Segensgebet
Zu diesem und zu jedem neuen Anfang segne uns die Kraft des lebendigen Gottes, damit wir unsere Aufgaben zuversichtlich und frohgemut beginnen und dankbar zu Ende bringen können.

Bei diesem und bei jedem neuen Schritt begleite uns die Treue unseres Gottes, damit wir bei aller Ungewissheit genügend Vertrauen aufbauen können, das uns und andere ermutigt.

Für dieses und für jedes neue Vorhaben schenke uns die Geduld Gottes den langen Atem, der hilft, wenn es darum geht noch zu warten, bis unsere Mühen Früchte tragen.

In dieser und in jeder neuen Situation bewahre uns der Segen unseres Gottes, damit er uns bei allem Tun und Lassen jene innere Freude schenke, die unser Tagewerk gelingen lässt.

Lied Sakrament der Liebe Gottes GL 495

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