Donnerstag, 21. April 2016

Anbetung Ostern 2


Lasst uns streben nach dem, was droben ist


V: Lasst uns preisen den Herrn.
A: Er hat uns aus Finsternis und Todesschatten / in sein wunderbares Licht geführt.

V: Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus: Er hat uns in seinem großen Erbarmen neu geboren, damit wir durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten eine lebendige Hoffnung haben und das unvergängliche Erbe empfangen, das im Himmel für uns bereitet ist. Gottes Macht bewahrt uns durch den Glau­ben, damit wir das Heil erlangen, das am Ende der Zeit offenbar werden soll. Deshalb sind wir voll Freude, obwohl wir jetzt vielleicht kurze Zeit unter mancherlei Prüfungen leiden müssen. Dadurch soll unser Glaube sich bewähren, und es wird sich zeigen, dass er wertvoller ist als Gold, das im Feuer geprüft wurde (1 Petr 1,3-7).
A: Dank sei Dir, Gott, / durch Christus, unsern Herrn.

V: Herr Jesus Christus, inmitten Deiner Erlösten hast Du hier im heiligen Sakrament Wohnung genommen. Nicht nur in Deiner Gottheit, auch mit Deiner verklärten menschlichen Natur bist Du hier zugegen.
A: Wir glauben an Dich und beten Dich an.

V: Du hast uns vom Tode erlöst. Halleluja!
A: Du gabst uns Teil an Deinem Leben. / Halleluja!

V: In der Taufe sind wir auf Deinen Tod getauft. Wir sind mit Dir tot für die Sünde. Nun sollen wir in einem neuen Leben mit Dir wandeln.
A: Dir sei Lob und Dank in Ewigkeit.

V: Als österliche Menschen lasst uns leben.
A: Lasst uns streben nach dem, / was droben ist.

V: Herr Jesus Christus, in der Taufe sind wir dem Geiste nach mit Dir gestorben und auferstanden. Lass uns nun suchen, was droben ist, wo Du thronst zur Rechten Deines Vaters, damit wir dereinst auch an Dir Anteil haben, wenn Du in Herrlichkeit erscheinst. Der Du lebst und herrschest in alle Ewigkeit. A: Amen. V: Ehre sei ... A: Wie im Anfang ...

 

Der Sieg, der die Welt überwindet


V: Das ist der Sieg, der die Welt überwindet: unser Glaube. Denn keiner überwindet die Welt, als wer glaubt, dass Jesus der Sohn Gottes ist. In ihm hat Gott der Vater uns ewiges Leben geschenkt (nach 1 Joh 5,4).
A: Dank sei dem Vater / durch Christus, unseren Herrn.

V: Herr Jesus Christus, Sieger über Sünde und Satan, über Tod und Grab, Du bist hier im Heiligen Sakrament gegenwärtig inmitten Deiner Erlösten.
A: Wir beten Dich an / und preisen Deinen heiligen Namen.

V: Wenn wir auch Deine Wunden nicht sehen, wie Thomas sie einst sah, so beugen wir doch unsere Knie vor Dir.
A: Mit ihm bekennen wir: / Mein Herr und mein Gott!

V: Wärest Du nicht auferstanden, Herr Jesus Christus, so wäre unser Glaube nichtig. Wir wären noch in unseren Sünden. Nun aber bist Du von den Toten erstanden.
A: Du bist der Erste der Auferstandenen.

V: Durch einen Menschen war der Tod in die Welt gekommen.
A: Durch Dich, den Gottmenschen, / kommt die Auferstehung der Toten.

V: Du bist der Erste. Mit Dir werden in Herrlichkeit auf­erstehen, die bei Deiner Wiederkunft Dir angehören wer­den. Dann wirst Du alle feindliche Gewalt vernichten und Deine Königsmacht dem Vater übergeben.
A: Dir sei Preis und Dank in Ewigkeit.

V: Lasst uns Gottes große Werke preisen. Halleluja!
A: Er hat den Satan und den Tod überwunden. Halleluja!

V: Gott, Du hast durch Deinen eingeborenen Sohn den Tod besiegt und uns so die Pforte des ewigen Lebens erschlossen. Wir bitten Dich, lass uns in der Kraft seiner Gnade siegen über alle Feinde unseres Heiles, damit wir auch in der Ewigkeit Anteil haben dürfen an seinem Sieg. Durch ihn, Christus, unsern Herrn. A: Amen. V: Ehre sei ... A: Wie im Anfang ...

 

Ostermahl  

V: Als unser Osterlamm bist Du geopfert worden, Herr Jesus Christus. Durch Dein kostbares Blut sind wir rein­gewaschen von aller Sünde. Nun rufst Du uns zum Ostermahl. Wir sollen Anteil haben am Segen Deines Opfers. Darum hast Du uns dieses heilige Sakrament geschenkt. Hier kommst Du selbst zu uns, um das Leben mitzuteilen, das Du am Kreuz für uns erworben hast.
A: Du bist das lebendige Brot, / das vom Himmel herab­gekommen ist.

V: Hier gibst Du uns Anteil am Leben Deiner Auf­erstehung.
A: Wer von diesem Brote isst, wird leben in Ewigkeit.

V: Wie das Blut des Osterlamms einst die Juden vor dem Engel des Todes bewahrte, der die Erstgeborenen Ägyp­tens schlug, so sollen wir - geheiligt durch Dein Blut ­vor dem Zorngericht Gottes sicher bleiben. Denn da wir durch Deinen Tod mit Gott versöhnt wurden, als wir noch seine Feinde waren durch die Sünde - so werden wir umso mehr, versöhnt mit ihm, errettet werden durch Dein Leben (nach Röm 5,9 ff).
A: Lobpreis und Dank sei Dir in Ewigkeit.

V: Du bist das Brot vom Himmel. Halleluja!
A: Das der Welt das Leben gibt. / Halleluja!

V: Herr Jesus Christus, Du hast gesagt: Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der hat das ewige Leben, und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tage. Gib uns ein großes Verlangen nach Dir in diesem heiligen Sakrament. Lass uns jederzeit mit festem Glauben und im hochzeitlichen Gewand der Gnade zu Deinem Tische gehen, damit uns der Genuss Deines Leibes und Blutes nicht zum Gericht, sondern zum Heil werde und Du uns auferweckst am Jüngsten Tage zum Leben in Deiner Herrlichkeit. Der Du lebst und herrschest in alle Ewigkeit. A: Amen. V: Ehre sei ... A: Wie im Anfang 

 

Er gab sein Leben für uns  

V: Herr Jesus Christus, Du bist der Gute Hirt. Du hast Dein Leben hingegeben für Deine Schafe. Um uns vor dem ewigen Tode zu retten, hast Du Dich selbst dem Vater dargebracht. Du hast unsere Sünden mit Deinem Leib auf das Holz des Kreuzes getragen, damit wir, der Sünde gestorben, der Gerechtigkeit leben. Durch Deine Wunden wurden wir geheilt. Wir waren wie verirrte Schafe. Jetzt aber sind wir heimgekehrt zum Hirten unse­rer Seelen (nach 1 Petr 2,24).
A: Dank sei Dir, Herr.

V: Als guter Hirt willst Du Deinen Schafen nahe sein. Du hast vor Deiner Himmelfahrt dem heiligen Petrus und seinen Nachfolgern die Sorge für Deine ganze Herde anvertraut. Du hast ihm Deinen Beistand versprochen bis ans Ende der Zeiten.
A: Du selber sorgst durch ihn für Deine Herde. 



V: Aber Du wolltest auch selbst den Deinen spürbar nahe sein. Darum hast Du uns dieses Sakrament geschenkt. Ein Gedanke Deiner gottmenschlichen Liebe ist es gewe­sen. Du hast die Deinen, die in der Welt sind, geliebt bis an die Grenze des Möglichen. Nicht nur in Deiner göttlichen Allgegenwart, sondern auch in Deinem Mensch­sein wolltest Du überall zugegen sein, wo Menschen le­ben, die an Dich glauben.
A: Dank sei Dir, Herr. / Wir beten Dich an im Sakrament Deiner Liebe.

V: Der gute Hirt führt seine Schafe auf gute Weide. Du tust unbegreiflich mehr: Dein eigenes Fleisch und Blut gibst Du den Deinen zur Speise hin,
A: damit sie das Leben haben / und es in Fülle haben.

V: Du bist der Gute Hirt. (Halleluja!)
A: Du kennst die Deinen, / und die Deinen kennen Dich. (Halleluja!)

V: Wir danken Dir, Herr Jesus Christus, Du Guter Hirt, dass Du uns in unverdienter Gnade in Deine Herde beru­fen hast. Bewahre uns vor den Feinden, die immer wie­der in Deine Herde einbrechen. Vor allem aber lass uns auch heute Deine Stimme hören, damit wir nicht in die Irre gehen, sondern in Dir das Leben finden. Der Du lebst und herrschest in alle Ewigkeit.
A: Amen. V: Ehre sei ... A: Wie im Anfang ...

 

Lass uns alle eins sein  

V: Göttlicher Heiland, Guter Hirt, Du hast gesagt: Ich habe noch andere Schafe, die nicht aus dieser Hürde sind. Führe auch sie herbei, lass sie auf Deine Stimme hören,
A: auf, dass nur eine Herde sei / und nur ein Hirt.

V: Mit großem Vertrauen bringen wir dieses Gebet um Einheit vor Dich hier im heiligsten Sakrament. Du hast ja selbst in der feierlichen Stunde, in der Du uns dieses Sakrament geschenkt hast, zum Vater gebetet: «Lass alle eins sein. Wie Du, Vater, in mir bist und ich in Dir bin, so lass auch sie eins sein,
A: damit die Welt glaubt, dass Du mich gesandt hast. »

V: Herr Jesus Christus, Du hast uns das heiligste Sakra­ment als ein Band der Liebe und des Friedens hinterlas­sen und dabei so innig gebetet, dass alle eins seien. Leite durch Deinen Heiligen Geist die an Dich Glaubenden zu jener Einheit, die für die Welt ein Zeichen sein soll. Der Du lebst und herrschest in alle Ewigkeit. A: Amen. V: Ehre sei ... A: Wie im Anfang ...
 


Dienstag, 19. April 2016

Gebet für die Erstkommunionkinder

Gebet für die Erstkommunionkinder:
Herr Jesus Christus, Du gütiger Freund der Kinder, blicke voll Liebe auf die Kinder unserer Pfarre, die sich auf den Empfang der ersten Heiligen Kommunion vorbereiten. Wir vertrauen sie in dieser wichtigen Zeit besonders Deinem Schutz an. Erleuchte ihren Verstand, dass sie die Glaubenslehre richtig verstehen, darüber gut nachdenken und sich immer daran erinnern. Bereite ihre Herzen zu einer schönen Wohnung, reinige sie von allen bösen Neigungen und Gewohnheiten, gib ihnen heilige Gedanken Gefühle und Vorsätze. Verleihe ihnen einen lebendigen Glauben, eine feste Hoffnung und eine vollkommene Liebe. Schenke ihnen eine tiefe Sehnsucht, Dich zu empfangen und dir ähnlich zu werden. Lass auch die Eltern die Wichtigkeit der Hl. Erstkommunion ihrer Kinder begreifen und sie in ihrer Vorbereitung unterstützen. Segne die Familien der Erstkommunionskinder, damit in ihnen die Freude über den Glauben immer stärker werde. Amen.

Andacht Ostern 1


OSTERN  I

Das ist der Tag, den uns der Herr bereitet

V: Das ist der Tag, den uns der Herr bereitet. Halleluja!
A: Lasst uns frohlocken und fröhlich sein. / Halleluja!

V: Mit frohem Herzen kommen wir zu Dir, Herr Jesus Christus, um Deine Auferstehung zu feiern. Wie die Jünger am Osterabend sich freuten, als sie Dich sahen, so freuen auch wir uns über Deine Gegenwart hier in unse­rer Mitte.
A: Lobpreis und Ehre sei Dir in Ewigkeit.

V: Als Du Dich den Jüngern offenbartest, die nach Emmaus gingen, waren ihre Augen gehalten, so dass sie Dich nicht erkannten. Auch hier bist Du in verhüllter Ge­stalt unter uns.
A: Aber unsre Augen sind aufgetan durch den Glauben, / und wir erkennen Dich! unter der Gestalt des eucharisti­schen Brotes.

V: Wohl sehen wir Deine Wundmale nicht, aber mit Thomas bekennen wir:
A: Mein Herr und mein Gott!

V: Wir danken Dir für diesen Glauben.
A: Denn selig sind, die nicht sehen und doch glauben.

V: Wohl hast Du uns in diesem Sakrament das Andenken an Dein Leiden hinterlassen; aber Du bist nicht als Lei­dender hier, sondern als Sieger über Sünde und Tod.
A: Wir wissen: Nach Deiner Auferstehung wirst Du nicht mehr sterben. Der Tod hat keine Macht mehr über Dich.

V: Du zeigtest Deinen Jüngern die Male Deiner Wunden als Zeichen Deines Sieges über Tod und Leiden und als Zeichen Deiner Liebe zu uns Sündern.
A: Dank sei Dir, Herr.

V: Das ist der Tag, den der Herr gemacht hat. Halleluja!
A: Lasst uns frohlocken und fröhlich sein. ! Halleluja!

V: Ehre sei ... A: Wie im Anfang ...

Wir preisen, Herr, Deine siegreiche Hand

V: Lasst uns preisen den Herrn, der siegreich den Tod überwand. Halleluja!
A: Wir preisen, Herr, Deine siegreiche Hand.

V: Verachtet warst Du, der letzte der Menschen - ein Mann der Schmerzen, doch in strahlender Schönheit ent­stiegst Du dem Grab.
A: Wir preisen, Herr, Deine siegreiche Hand.

V: Du hast Dich erniedrigt bis in den Tod am Kreuz; darum hat Dich der Vater über alles erhoben.
A: Wir preisen, Herr, Deine siegreiche Hand.

V: Er hat Dir den Namen gegeben, der über alle Namen ist. In Deinem Namen müssen sich beugen die Knie aller im Himmel, auf Erden und in der Unterwelt.
A: Wir preisen, Herr, Deine siegreiche Hand.

V: Du warst tot, doch Du lebst in alle Ewigkeit.
A: Wir preisen, Herr, Deine siegreiche Hand.

V: Du trägst die Schlüssel zu Tod und Unterwelt.
A: Wir preisen, Herr, Deine siegreiche Hand.

V: Du bist die Auferstehung und das Leben.
A: Wir preisen, Herr, Deine siegreiche Hand.

V: Wer an Dich glaubt, wird nicht sterben in Ewigkeit.
A: Wir preisen, Herr, Deine siegreiche Hand.

V: Als Sieger thronst Du zur Rechten Deines Vaters.
A: Wir preisen, Herr, Deine siegreiche Hand.

V: Als Sieger thronst Du auch in unsrer Mitte, hier im Sakrament.
A: Wir preisen, Herr, Deine siegreiche Hand.

V: Freuet euch und frohlocket! Halleluja!
A: Denn der Herr ist wahrhaft auferstanden. / Halleluja!

V: Du wurdest getötet und bist vom Tode auferstanden, Macht und Herrlichkeit, Ehre und Lobpreis zu empfan­gen in Ewigkeit. A: Amen. V: Ehre sei ... A: Wie im Anfang ...

 

Fürbitten zu Ostern

V: Herr Jesus Christus, mit großem Vertrauen bringen wir unsere Osterbitten vor Dich, den Sieger über Leiden und Tod, über Sünde und Satan:
Erwecke in uns bei allen Verirrungen unserer Zeit einen unbesiegbaren Glauben,
A: wir bitten Dich, erhöre uns.

V: Erhalte uns in Freuden und Prüfungen des Lebens die Hoffnung auf die ewige Gemeinschaft mit Dir,
A: bewahre uns als österliche Menschen vor der Sünde,

V: rufe auch die Säumigen mit der Kraft Deiner siegrei­chen Liebe zu Dir,
A: gib den Kindern, die in diesen Tagen zur heiligen Erstkommunion gehen dürfen, tiefe Freude und Treue im Glauben an Dich und Deine Kirche,

V: schenke der Welt das Ostergeschenk Deines Friedens,
A: gib unsern Verstorbenen und auch uns einmal Anteil am Leben Deiner Auferstehung,

V: denn Du, Herr, bist die Auferstehung und das Leben. Dir sei Lobpreis und Dank in Ewigkeit. A: Amen.
V: Ehre sei ... A: Wie im Anfang ...

 

Du bist die Auferstehung und das Leben


V: Herr Jesus Christus, mit dem ganzen, unendlichen Reichtum Deines göttlichen und menschlichen Lebens bist Du hier gegenwärtig unter den Zeichen dieses heili­gen Sakramentes.
A: Wir beten Dich an. / Wir danken Dir dafür, / dass Du als Auferstandener in unserer Mitte wohnst.

V: Durch die Sünde war der Tod in die Welt gekommen. Weil alle gesündigt hatten, waren alle dem Tode verfal­len (Röm 5,12).
A: Denn der Sold der Sünde ist der Tod (Röm 6,23).



V: Doch Du, Herr, hast uns geliebt, da wir noch Sünder waren. Du selbst, der Sündenlose, nahmst unsre Last auf
Dich. Den Schuldschein, der wider uns zeugte, hast Du gelöscht mit Deinem eignen Blut.
A: Als makelloses Osterlamm / gabst Du Dein Leben für die Sünder.

V: Du aber bist das Leben selbst.
A: Von Ewigkeit bist Du gezeugt, / des gleichen Wesens mit dem Vater.

V: Du bist die Auferstehung und das Leben.
A: Du konntest auch als Mensch nicht die Verwesung schauen.

V: Als Sieger über Tod und Teufel entstiegst Du Deinem Grab, wie Du vorausgesagt:
A: Reißt diesen Tempel nieder. / Ich will ihn in drei Tagen neu errichten (Joh 2,19).

V: Du hast den Tod vernichtet durch Dein Sterben.
A: Durch Deine Auferstehung / erwarbst Du neues Leben rur die Sünder.

V: Verschlungen ist der Tod im Sieg.
A: Tod, Wo ist Dein Sieg? / Tod, Wo ist Dein Stachel?

V: Lasst uns preisen den Herrn. Halleluja!
A: Denn er ist wahrhaft auferstanden. Halleluja!

V: Dank sei dem Vater.
A: Er hat uns den Sieg geschenkt / durch Christus, seinen Sohn.

V: Ehre sei ... A: Wie im Anfang ...

Freitag, 8. April 2016

Anbetung


Gruß an das Heiligste Herz Jesu

V: Heiligste Herz Jesu, du bist der nie versiegende, erfrischende Quell, der unvergängliches Leben spendet. Du bist die überreiche Schatzkammer der Gottheit, der brennende Herd der göttlichen Liebe.
A: Du bist meine Ruhestätte, meine sichere Zu­flucht. Liebenswürdiger Heiland, entzünde in meinem Herzen die glühende Liebe, die in Deinem lodert!

V: Gieße in mein Herz die reichen Gnaden, die Deinem Herzen entströmen! Dein Wille sei der meine. Der meine folge stets dem Dei­nen!
A: Dein heiliger Wille soll in Zukunft stets die Richtschnur für mein Wollen und Handeln sein. Amen.

 Gelöbnis zum Heiligsten Herzen Jesu

V: Heiligstes Herz Jesu, in Demut vor Dir nie­dergeworfen, erneuern wir unsere Aufopfe­rung und beteuern den festen Vorsatz, dass wir durch Vermehrung unserer Liebe und Treue die Beleidigungen wiedergutmachen wollen, die von den Menschen Dir zugefügt werden.

V: Wir geloben: Je mehr man gegen die Wahrheiten unserer heiligen Religion lästert,
A: desto mehr wollen wir daran glauben, Herz Jesu, Du Sitz der ewigen Weisheit.

V: Je mehr der Unglaube sich bemüht, unsere Hoffnung auf Gott uns zu rauben,

A: desto mehr wollen wir auf Dich hoffen, Herz Jesu, Du einzige Hoffnung der Menschen.

V: Je mehr die Herzen den Beweisen Deiner göttlichen Liebe widerstehen,
A: desto mehr wollen wir Dich lieben, unend­lich liebenswürdiges Herz Jesu.

V: Je mehr man Deine Gottheit verleugnet,
A: desto mehr wollen wir sie anbeten, Göttli­ches Herz Jesu.

V: Je mehr man Deine Gebote übertritt,
A: desto mehr wollen wir sie halten, Heiligstes Herz Jesu.

V: Je mehr man Deine heiligen Sakramente ver­achtet und vernachlässigt,
A: desto mehr wollen wir sie mit Liebe und Ehr­furcht empfangen, freigebigstes Herz Jesu.

V: Je mehr man Deine anbetungswürdigsten Tugenden aus dem Herzen verbannt,
A: desto mehr wollen wir uns bemühen, sie aus­zuüben, Herz Jesu, Du Vorbild aller Tugen­den.

V: Je mehr die Hölle zum Verderben der Seelen sich anstrengt,
A: desto mehr wollen wir zu ihrem Heile bei­tragen, Herz Jesu, voll Eifer für das Heil der Seelen.

V: Je mehr die Sinneslust und der Stolz sich bemühen, die Selbstverleugnung und Berufstreue zu zerstören,
A: desto mehr wollen wir uns selbst überwinden und unsere Pflichten erfüllen, mit Schmach gesättigtes Herz Jesu.

V: Je mehr man Deine heilige Kirche befehdet,
A: desto mehr wollen wir uns bestreben, ihre Kinder zu sein, mit Domen gekröntes Herz Jesu.

V: Je mehr man den Heiligen Vater, Deinen Stellvertreter auf Erden, betrübt und ver­folgt,
A: desto mehr wollen wir ihn lieben und für ihn beten, o verwundetes Herz Jesu.

V: O Herz unseres Gottes, verleihe uns die Gna­de, dass wir Deine Apostel seien hier auf Er­den und Deine Krone werden in der ewigen Glückseligkeit. A: Amen.

 

Der hl. Peter Julian Eymard (1811 –1868), ein glühender Apostel der Heilige Eucharistie schreibt: ihr Anbeter, wollt ihr das Geheimnis des eucharistischen Gebetes kennenlernen? - Dann schaut durch dieses göttliche Prisma alle Wahrheiten und Tugenden der Religion. Die Hl. Eucharistie möge euer erster Ausgangspunkt sein - von der Sonne gehen alle Strahlen aus -, und so werdet ihr vom Herd allen Lichtes ausgehen.
Die Hl. Eucharistie ist der vergangene, gegenwärtige und zukünftige Jesus. Sie ist das Ziel der Liebe seines sterblichen Lebens; alle Geheimnisse sind in ihr verherrlicht, alle seine Tugenden finden sich in ihr in einer wunderbaren Weise.
Sie ist das königliche Geheimnis des Glaubens, wo alle Wahrheiten zusammenfließen wie die Flüsse in den Ozean.
Wenn man "Eucharistie" sagt, ist alles gesagt! Soll aber die Eucharistie alles überstrahlen, Muss man in ihr leben und sie zur königlichen Wissenschaft seines Geistes und zur erhabenen Liebe seines Herzens erheben. Dann wird sie zur edlen Leidenschaft unseres Lebens: das Leben des Menschen geht ganz in jener Leidenschaft auf, von der er beherrscht wird.
Es gibt nichts Einfacheres, als die Geburt Jesu im Stall mit seiner Ankunft auf dem Altar zu vergleichen; sein verborgenes Leben in Nazaret mit dem im Tabernakel, sein Lei-den in Jerusalem mit seiner Hingabe auf den Altären. Ist er nicht milde und demütig von Herzen in seinem sakramentalen Zustand, so wie er in seinem sterblichen Leben war? Ist er nicht ständig der gute Hirt, der göttliche Tröster, der Freund des Herzens?
Glücklich also jene Seele, die es versteht, Jesus in der göttlichen Eucharistie und alles in Jesus, der Hostie, zu finden!

 *
Wenn auch die Liebe keine Methode kennt, wie der hl. Franz von Sales sagt, so ist es doch gut, einem natürlichen Weg zu folgen, um sich nicht zu verirren oder seine Zeit zu verlieren. Die vier Opferzwecke sind die natürlichste und beste Methode, die man befolgen soll, sei es das Gebet vorzubereiten, sei es dasselbe auszuführen.

Anbetungsmethode nach den vier Opferzwecken
Man teilt die Anbetungsstunde in vier Teile ein. Während jeder Viertelstunde ehrt man Unseren Herrn durch einen der vier Opferzwecke, nämlich: die Anbetung, die Danksagung, die Sühne und die Bitte.

Erste Viertelstunde: die Anbetung

1. Betet zuerst einmal Unseren Herrn in seinem göttlichen Sakrament an durch eine würdige äußere Haltung. Kniet gleich nieder, sobald ihr vor Jesus in der anbetungswürdigen Hostie getreten seid. Verbeugt euch in tiefster Ehrfurcht und denkt dabei an die Weisen aus dem Morgenland, die sich niederwarfen und das göttliche Kind, das in armseligen Windeln gewickelt, in einer einfachen Krippe lag, anbeteten.

2. Nach diesem ersten, schweigsamen und spontanen Akt der Huldigung betet Unseren Herrn an durch einen äußeren Akt des Glaubens. Dieser Akt ist zur Sammlung der Sinne, des Herzens und des Geistes für die eucharistische Frömmigkeit äußerst hilfreich. Er öffnet euch Gottes Herz und seine Gnadenschätze; man Muss diesen Glaubensakt stets getreu, einfach und ehrfürchtig erwecken.

3. Hierauf opfert euch Jesus Christus mit eurem ganzen Sein auf, schenkt ihm einzeln alle Fähigkeiten eurer Seele: opfert ihm euren Verstand, um ihn immer besser zu erkennen; euer Herz, um ihn zu lieben; euren Willen, um ihm zu dienen; euren Leib mit seinen verschiedenen Sinnen, damit jeder Sinn ihn auf seine Weise verherrliche. Opfert ihm vor allem die Gabe eurer Gedanken mit dem Wunsch, dass die göttliche Eucharistie der königliche Gedanken eures Lebens sei; eure Gefühle, indem ihr Jesus den Herrn und Gott eures Herzens nennt; euren Willen, dass er kein anderes Gesetz oder anderes Ziel anstrebe als seinen Dienst, seine Liebe und seine Ehre; euer Gedächtnis, um euch stets nur an ihn zu erinnern und so nur aus ihm, durch ihn und für ihn zu leben.

4. Weil eure Anbetungen so unvollkommen sind, vereinigt sie mit den Anbetungen der heiligsten Jungfrau in Betlehem, in Nazaret und auf dem Kalvarienberg und später zu Füßen der Hl. Eucharistie; vereinigt sie mit allen gleichzeitig stattfindenden Anbetungen der hl. Kirche und allen frommen Seelen, die Unseren Herrn in diesem Augenblick anbeten; mit dem ganzen himmlischen Hofstaat, der ihn im Himmel verherrlicht. So wird eure Anbetung an der Heiligkeit und der Frucht ihrer Anbetungen teilhaben.

Mittwoch, 6. April 2016

Ablass April

   Aktuelle Termine:
  Jeder Freitag in der Fastenzeit:
Folgendes Gebet nach dem Kommunion Empfang vor einem
Bild des Gekreuzigten:
Siehe o guter und lieber Jesus, vor deinem Angesicht werfe ich mich auf die Knie nieder und bitte dich aus tiefster Seele flehend: Präge meinem Herzen ein: den lebendigen Geist des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe, eine wahre Reue über meine Sünden und den festen Willen, mich zu bessern. Mit innigem Mitleid und tiefem Schmerze schaue ich auf deine fünf Wunden und erwäge dabei, was der Prophet David von dir o guter Jesus geweissagt hat: „Sie haben meine Hände und meine Füße durchbohrt: sie haben alle meine Gebeine gezählt.“
 
7. April: Fest des Hl. Johannes Baptist de La Salle
: Besuch einer Kirche der Schulbrüder: Gebet eines Vater unsers und eines Glaubensbekenntnisses gemeinsam mit den übrigen
Bedingungen.
Eucharistische Prozession bei der Gründonnerstagsmesse: Gesang oder andächtiges Gebet des „Tantum ergo“:
Sakrament der Liebe Gottes: Leib des Herrn, sei hoch verehrt, Mahl, das uns mit Gott vereinigt, Brot das unsere Seele nährt, Blut, in dem uns Gott besiegelt seinen Bund, der ewig währt.
Lob und Dank sei Gott dem Vater, der das Leben uns verheißt, seinem Wort, dem ewigen Sohne, der im Himmelsbrot uns speist; auch der Born der höchsten Liebe sei gelobt, der Heilige Geist. Amen.
Lasset uns beten: Herr Jesus Christus, im wunderbaren Sakrament des Altares hast du uns das Gedächtnis deines Leidens und deiner Auferstehung hinterlassen. Gib uns die Gnade, die heiligen Geheimnisse deines Leibes und Blutes so zu verehren, dass uns die Frucht der Erlösung zu Teil wird. Der du lebst und herrscht in alle Ewigkeit. Amen.
 
    Karfreitagsgottesdienst: andächtige Teilnahme an der Kreuzverehrung
Osternacht: Erneuerung des Taufversprechens
   Ostersonntag: Päpstlicher Segen Urbi et Orbi auch über Radio und        Fernsehen.
  Zweiter Sonntag der Osterzeit (Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit):
Teilnahme an der Andacht zu Ehren der göttlichen Barmherzigkeit oder zumindest vor dem Allerheiligsten, ausgesetzt oder im Tabernakel: Gebet des Vater Unsers und des Glaubensbekenntnisses und der kurzen Anrufung: „Barmherziger Jesus, ichvertraue auf dich!“

Maiandacht

  Marienandacht V          Allmächtiger Vater, wir preisen dich und danken dir, dass du Maria so wunderbar begnadet hast; sie ist die unve...