Donnerstag, 26. November 2015


Anbetung und Dank
V: Lasst uns preisen den Dreieinigen Gott, den Vater und den Sohn und den Heiligen Geist!
A: Ihn wollen wir loben und rühmen in Ewig­keit.
V: Herr Jesus Christus, Sohn des lebendigen Gottes, unter sichtbaren Gestalten hier ge­genwärtig! Wie wunderbar sind wir durch Dich mit dem Dreifaltigen Gott verbunden! Wer Dich sieht, sieht auch den Vater und den Heiligen Geist, denn Du bist eines Wesens mit ihnen.
A: Dreifaltiger Gott, wir beten Dich an in Chri­stus, unserem Herrn.
V: Doch wie dürfen wir es wagen, vor Dich hin­zutreten, dreimal heiliger Gott?
A. Wir sind sündige Menschen,
V: Du aber bist uns hier ein gnädiger Gott. In Christus Jesus hast Du uns Dein Erbarmen geschenkt.
A: Dank sei Dir, Dreifaltiger Gott, in Christus, unserem Herrn.
V: In Dir, Herr Jesus Christus, hat sich die un­endliche Majestät des Dreifaltigen Gottes in Gnaden zu uns geneigt. Vom Vater gesandt, bist Du vom Thron Deiner Herrlichkeit her­abgestiegen. Du solltest unser Mittler zum Vater sein und uns im Heiligen Geist Anteil geben an der Fülle göttlichen Lebens. Kraft Deiner Verdienste sind wir im Sakrament der Taufe aus dem Wasser und dem Heiligen Geist wiedergeboren worden zu Kindern des himmlischen Vaters und zu Deinen Brüdern.
A: Dank sei dem Vater; Er hat uns Seine Liebe geschenkt durch Christus, Seinen Sohn.
V: Schon sind wir Kinder Deines Vaters und Deine Brüder und Schwestern, Herr Jesus Christus, und die Liebe Gottes ist ausgegos­sen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist.
A: Doch ist diese Herrlichkeit verloren, und nur im Glauben wissen wir davon. Wir leben aber in der Hoffnung auf das Licht der Glo­rie. Dann werden wir den Vater und Dich, den Sohn, und den Heiligen Geist schauen dürfen, nicht mehr wie hier unter der Hülle des Sakramentes, vielmehr in unverhüllter Herrlichkeit. Dann wird in alle Ewigkeit un­ser Lobgesang erklingen:
V: Ehre sei dem Dreifaltigen Gott, dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist,
A: wie im Anfang so au jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen.
Gebete zum Heiligen Geist
,,O Geist wie Sturm und Feuer, und doch wie Tau so mild.
o komm in meine Seele, vollende Du mein Bild!
Und schenke Deine Früchte, die Sieben Gaben mir.
o komm, o Geist der Liebe, ich sehne mich nach Dir!"          (Ursula Hibbeln)

"Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer immer den Heiligen Geist anruft, der wird mich suchen und finden."                         (Jesus zu Mirjam v. Abellin )

Die Braut des Heiligen Geistes / Dich, Braut des Geistes, bitte ich:
Mit Seiner Gnad belebe mich! / Mit Seinem Licht durchstrahle mich!
Mit Seiner Lieb durchglühe mich! / Mit Seinem Trost erquicke mich!
Mit Seiner Freude stärke mich! / In Seinem Frieden berge mich!

Der hl. Peter Julian Eymard (geboren am 4 Februar 1811 – gestorben am 1. August 1868) war ein glühender Apostel der Heilige Eucharistie. Er schreibt: „Man Muss Jesus Christus anbeten. Er hat ein Recht darauf. Der himmlische Vater ordnet es an. Er will, dass jedes Knie sich beuge vor dem menschgewordenen Wort, im Himmel, auf der Erde und unter der Erde.
Im Himmel betet ihn der ganze himmlische Hofstaat an. Die Geheime Offenbarung  beschreibt diese Huldigungen in großartiger Weise: "Würdig ist das Lamm, das geschlachtet wurde, Macht zu empfangen, Reichtum und Weisheit, Kraft und Ehre, Lob und Herrlichkeit von Ewigkeit zu Ewigkeit!" (Offb 5,12-13)
Während seines sterblichen Lebens hier auf Erden indessen wurde Jesus angebetet bei seiner Geburt, während seiner apostolischen Tätigkeit, am Kreuz und nach seinem Tod.
Jetzt soll er im Allerheiligsten Sakrament angebetet werden. Der Tabernakel ist seine königliche Residenz; die eucharistische Aussetzung ist sein Thron auf Erden, freilich eine bescheidene Nachahmung des Thrones im Himmel.
 1. Was heißt anbeten? Anbeten heißt: die Gottheit Jesu Christi, seine Erhabenheit und Macht in der hl. Hostie anerkennen. Die Anbetung ist ein Glaubensbekenntnis.
Anbetung ist die Erweckung eines Aktes der Unterwerfung unter das Wort Jesu Christi und unter die Abhängigkeit seiner Autorität.
Anbetung ist ein Akt der Danksagung für seine Güte, ein Akt der Liebe für seine Liebe, des Lobes und Preises für seine unendliche Barmherzigkeit.
Die Anbetung ist die erhabenste Tätigkeit des Christen; sie schließt alles in sich ein. So warf sich der Blindgeborene, als er Jesus Christus erkannte, ihm zu Füßen und betete ihn an; es wird nicht erwähnt, dass er dabei etwas gesprochen oder etwas anderes getan hätte.
Und wie groß ist auch der Glaube der Kirche an den Kult der Anbetung, den sie Jesus im Heiligsten Sakrament erweist! Wie ladet sie doch alle ihre Kinder dazu ein!
Man darf sich indes nicht mit der innerlichen Anbetung begnügen; Jesus Muss mit dem äußerlichen Kult der Ehrfurcht und Huldigung angebetet werden.
Welche Predigt liegt doch in der Fronleichnamsprozession auf dem Petersplatz in Rom, die vom Heiligen Vater selbst angeführt wird!
In einigen Ländern begleitete eine Ehrenwache den Priester, der in feierlicher Weise die hl. Wegzehrung zu den Kranken brachte; anderswo  nimmt heute noch das Militär offiziell an den wichtigsten Prozessionen mit dem Heiligsten Sakrament teil. Im Augenblick des Segens erklingen Trompetenstöße; einst war dabei auch der Befehl zu hören: "Auf die Knie!", "Zu Boden!"
Und ist nicht Jesus Christus in den Kirchen, wo die Ewige Anbetung gepflegt wird, oder während des feierlichen 40stündigen Gebetes mit allem menschlich möglichen Prunk umgeben? So ist er dann wie ein König auf seinem Thron; es ist der Triumph des Königs der Könige in seiner eucharistischen Gegenwart.
Dennoch wird Jesus Christus in der katholischen Kirche, selbst von den Seinen, noch zu wenig angebetet. Wo sind die Großen dieser Welt, wo die Prinzen, die Reichen? An wie-vielen Orten und wie lange bleibt Jesus Christus allein?
Ist es also nicht gerechtfertigt, wenn sich heute alles auf die Eucharistie hinbewegt?“

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