Hl. Peter Julian Eymard - Apostel der Hl. Eucharistie schreibt:
"Jesus Christus gibt dem gut vorbereiteten
Kommunikanten einen sicheren Halt gegen seine Leidenschaften. Jesus selbst hat
nämlich gesagt: "Habt Vertrauen, ich
habe die Welt besiegt". Er gebot dem Sturm: "Schweig, besänftige dich!"; er gebietet dem Stolzen, dem
Geizigen, dem Egoisten und dem Sklaven der Sinne: lege deine Fesseln ab und sei
befreit!
Das hl. Konzil von Trient lehrt, daß die
Eucharistie ein Gegengift für die Todsünden ist und von täglichen Fehlern
befreit.Der hl. Johannes Chrysostomus versichert, daß sich der Christ vom Tisch des Herrn, vom Teufel gefürchtet, durch die Glut des göttlichen Feuers der Liebe, die ihn erfaßt, erhebt.
Der Kommunikant spürt in seinem Innersten, stärker geworden zu sein. Mit dem hl. Paulus kann er wiederholen: "In allen Versuchungen sind wir Sieger durch Den, der uns geliebt hat". Wenn Jesus Christus nicht in der Hostie gegenwärtig wäre, würden sich nicht so große Wunder der Erneuerung in so kurzer Zeit ereignen.
Die menschliche Natur ist schwieriger zu erneuern als zu formen. Es kostet dem Menschen mehr, sich zu korrigieren und zu besiegen als eine heldenhafte Tat auszuführen. Die Gewohnheit ist eine zweite Natur. Gewöhnlich gibt nur die Eucharistie dem Menschen diese allmächtige Gnade, diesen so großen Sieg.
Das trifft auf den hl. Paulus zu, wenn er sagt: "Gott sei Dank, der uns den Sieg geschenkt hat durch Jesus Christus, unseren Herrn".